Kinsey

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Titel Deutschland: Kinsey
Titel USA: Kinsey
Genre: Komödie
Farbe, USA, 2004

Kino USA: 12. November 2004
Kino Deutschland: 24. März 2005
Laufzeit Kino: 119 Minuten, FSK 12



Inhalt 20 Jahre lang erträgt Alfred C. Kinsey das Leben, in das ihn sein streng religiöser, puritanisch verbitterter Vater hineingezwungen hat.

Dann befreit sich der junge Mann, studiert Biologie und Psychologie, unterrichtet an der Universität von Indiana und heiratet die Naturwissenschaftlerin Clara McMillen, die mit ihm drei Kinder großzieht.

20 Jahre lang betreibt Kinsey Insektenstudien, bis er auf ein komplexeres, von der Wissenschaft sträflich ignoriertes Forschungsgebiet stößt.

Erstaunt über das sexuelle Informationsdefizit seiner Studenten, beginnt er die menschliche Sexualität mit Hilfe eines engagierten Teams und einer ausgefeilten Interviewtechnik akribisch zu untersuchen.

Nachdem er über 18.000 Amerikaner befragt hat, veröffentlicht Kinsey 1948 sein Buch "Das sexuelle Verhalten des Mannes". Es wird ein riesiger Erfolg und macht den Sexualexperten weltberühmt.

Doch als er sich mit ähnlicher Besessenheit seinem nächsten Projekt zuwendet, trifft er nur auf Widerstände. Kinsey unterschätzt das konservative Amerika, das sich gegen ihn erhebt.

Aber er unterschätzt auch die menschlichen Emotionen und das Chaos, für die seine Theorien vom Ideal der freien Liebe sorgen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Liam Neeson (Alfred Kinsey), Laura Linney (Clara McMillen), Chris O'Donnell (Wardell Pomeroy), Peter Sarsgaard (Clyde Martin), Timothy Hutton (Paul Gebhard), John Lithgow (Alfred Sequine Kinsey), Tim Curry (Thurman Rice), Oliver Platt (Herman Wells), Dylan Baker (Alan Gregg), Julianne Nicholson (Alice Martin), William Sadler (Kenneth Braun), John McMartin (Huntington Hartford), Veronica Cartwright (Sara Kinsey)

Stab:Regie: Bill Condon • Produktion: Gail Mutrux • Drehbuch: Bill Condon • Vorlage: - • Filmmusik: Carter Burwell • Kamera: Frederick Elmes • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Richard Sherman • Schnitt: Virginia Katz • Kostüme: Bruce Finlayson • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Mit einem leidenschaftlichen, sensiblen und humorvollen Porträt bringt Bill Condon diesen Wegbereiter der sexuellen Revolution, diese komplexe Persönlichkeit und ihre Zeit, in Erinnerung. Dabei kann der für sein Drehbuch zu "Gods and Monsters" (1998) mit dem Oscar® ausgezeichnete Autor und Regisseur auf eine herausragende Besetzung bauen. In Nebenrollen gibt sich us-amerikanische Bühnenprominenz die Ehre. In den Hauptrollen glänzen Liam Neeson (Schindler's Liste, Tatsächlich ... Liebe) und Laura Linney (Mystic River, Das Leben des David Gale), unterstützt von Shooting-Star Peter Sarsgaard (Boys Don't Cry, Shattered Glass) und preisgekrönten Charakterdarstellern wie Timothy Hutton (Eine ganz normale Familie).

film-dienst 6/2005: Der Film vertuscht nicht den explosiven Charakter von Kinseys Forschungsergebnissen, nähert sich seinem Thema aber mit Distanz und vermeidet jede billige Kommerzialisierung. dass Kinsey selbst, im Gegensatz zu seinem Forschungsobjekt, ein nur wenig faszinierender Mensch war, beeinträchtigt trotz guter Darstellerleistungen die dramatische Ausdruckskraft des Films.

Filmplakat
Szenenfoto
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