Silentium

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Silentium
Titel USA: -
Genre: Thriller-Komödie
Farbe, Österreich, 2004

Kino Österreich: 24. September 2004
Kino Deutschland: 3. März 2005
Laufzeit Kino: 116 Minuten, FSK 16



Inhalt Jetzt ist schon wieder was passiert. Diesmal in Salzburg. Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten ist tot. Angeblich Selbstmord. Für die Kirche eine glückliche Fügung. Hat doch der Tote erst vor kurzem mit skandalträchtigen Erinnerungen an seine Jugend im Knabenkonvikt aufhorchen lassen.

Brenner hat andere Sorgen. Doch die attraktive Witwe des soeben Verblichenen macht ihm schöne Augen und ein finanziell verlockendes Angebot. Sie glaubt, dass ihr Mann ermordet wurde. Und Brenner soll es beweisen.

Ein Glück, dass ihm sein alter Freund Berti zu Hilfe kommt. Ihre Ermittlungen führen sie in die verschwiegene Welt des Konvikts und hinter die Kulissen der Festspiele. Brenner gerät unter Mordverdacht und kommt um ein Haar ums Leben.

Am Ende ist der Fall gelöst. Doch die Spitzen der Gesellschaft haben ihre eigene Auffassung vom Lauf der Gerechtigkeit ...


Darsteller & Stab Darsteller: Josef Hader (Simon Brenner), Simon Schwarz (Berti), Joachim Król (Sportpräfekt Fitz), Maria Köstlinger (Konstanze Dornhelm), Udo Samel (Festival President), Jürgen Tarrach (Schmittke), Rosie Alvarez (Di Ding), Georg Friedrich (Housekeeper Josef), Anne Bennent (Apothekerin), Christoph Schlingensief (Opern-Direktor), Herbert Fux (Taxifahrer)

Stab:Regie: Wolfgang Murnberger • Produktion: Danny Krausz, Kurt Stocker für Dor-Film • Drehbuch: Wolf Haas, Josef Hader, Wolfgang Murnberger • Vorlage: Roman "Silentium" von Wolf Haas • Filmmusik: Sofa Surfers • Kamera: Peter von Haller • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Andreas Donhauser, Renate Martin, Alexandra Maringer • Schnitt: Evi Romen • Kostüme: Martina List • Make Up: Michaela Oppl • Ton: Heinz Ebner, Karoline T. Heflin • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Eine rabenschwarze Thriller-Komödie nach dem Roman des Bestsellerautors Wolf Haas. Silentium holt mit viel Wortwitz, Ironie und Spannung zum Rundumschlag gegen Kirche, Staat und die jährlichen Salzburger Festspiele aus! Nach Komm, süßer Tod ist Silentium ein neuer Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen Regisseur Wolfgang Murnberger, Kabarettist und Hauptdarsteller Josef Hader und Bestsellerautor Wolf Haas.

Der Spiegel 08/2005: Mit beachtlicher Schonungslosigkeit - auch gegenüber dem Zuschauer - und gelegentlich tranchiermesserscharfem Humor geht dieser Film immer wieder dahin, wo es wehtut, entwickelt seine krude Story aber etwas zu behäbig. Da fehlt es dann doch oft an Witz, Tempo und eindringlichen Bildern.

artechock: Silentium ist eine hemmungslos derbe, fies gewalttätige Satire gegen Kirche und Festspiele. Das eigentlich Blasphemische sitzt tiefer, dunkler drin, ist purer tragikomischer Existenzialismus: das Menschsein als absurder Kreuzgang und Salzburg als Welt.

Abendzeitung München: Dabei eine makabre Satire, ein Austro-Thriller und zugleich eine Komödie, aber halt eine harte, aus der Brenner gerade noch einmal mit mehr als einem blauen Auge davonkommt.

B.Z. Berlin: Josef Hader stichelt ins Wespennest (...) Rabenschwarzer, grantiger Humor vom Feinsten! Und massenhaft witzige Regie-Einfälle (...) Eine Fortsetzung bitte (...) Wertung: Applaus.

Berliner Kurier: (...) jede Menge Tiefgang und Morbidität. Wolfgang Murnberger vereint intelligenten Witz und klaren Sezierblick auf die Realität.

3sat Kulturzeit: Geschickt balanciert Silentium zwischen Thriller, Komödie und Groteske.

Filmplakat
Szenenfoto
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