Being Julia

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Being Julia
Titel USA: Being Julia
Genre: Drama
Farbe, Kanada, UK, 2004

Kino USA: 15. Oktober 2004
Kino Deutschland: 7. April 2005
Kino Österreich: 8. April 2005
Laufzeit Kino: 105 Minuten, FSK o. A.



Inhalt London 1938: Die Schauspielerin Julia Lambert ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angelangt. Seit vielen Jahren mit dem erfolgreichen Theateragenten Michael Gosselyn verheiratet, ist sie der Star der Londoner Theaterwelt.

Doch die schöne Fassade täuscht. Die Ehe mit Michael ist längst langweilig geworden. Und die Sorge vor dem Älterwerden und vor dem Schwinden ihrer Schönheit nagt ganz erheblich an Julias Selbstwertgefühl.

Ihr Herz sehnt sich nach neuen Reizen, nach erotischer Erregung. Auftritt Tom Fennel: Der junge Amerikaner, der vorgibt, ein ganz großer Fan von Julia zu sein, erregt schnell ihre Aufmerksamkeit - und wird ihr Liebhaber. Julia blüht auf. Sie Liebesaffäre mit dem charmanten Tom scheint das beste Mittel gegen ihre schwelende midlife crisis zu sein. Doch der Schein trügt.

Julia mußs nämlich erkennen, dass Tom sie nicht nur ausnutzt und mit der viel jüngeren Schauspielerin Avice Crichton betrügt, sondern auch noch versucht, Avice in Julias nächstem Stück unterzubringen.

Aber zur großen Überraschung aller Beteiligten protegiert Julia auch noch die attraktive Avice. Übrigens sehr zu Michaels Freude, der schon bald eine amouröse Beziehung mit dem neuen Starlet beginnt.

Allerdings läuft die Premiere des Stückes dann doch ganz anders als geplant. Denn plötzlich wird nur allzu klar, dass niemand die große Schauspielkunst von Julia hätte unterschätzen sollen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Michael Gambon (Jimmie Langton), Annette Bening (Julia Lambert), Leigh Lawson (Archie Dexter), Shaun Evans (Tom Fennel), Mari Kiss (Mr. Gosselyn's Secretary), Jeremy Irons (Michael Gosselyn), Ronald Markham (Butler), Terry Sachs (Chauffeur), Catherine Charlton (Miss Philips ), Juliet Stevenson (Evie), Miriam Margolyes (Dolly de Vries), Max Irons (Curtain Call Boy), Andrew Paton Story Busher (Male Singer), George Lang (Antoine the Maitre D), Michael Culkin (Rupert)

Stab:Regie: István Szabó • Produktion: Robert Lantos • Drehbuch: Ronald Harwood • Vorlage: Novelle "Theatre" von W. Somerset Maugham • Filmmusik: Mychael Danna • Kamera: Lajos Koltai • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Susan Shipton • Kostüme: John Bloomfield • Make Up: Erzsébet Forgács • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Sinnlich, beschwingt und leicht wie ein Soufflé besticht István Szabós erste Komödie - nach dem Kurzroman "Theatre" von W. Somerset Maugham - vor allem auch durch die wunderbare Hauptdarstellerin Annette Bening ("American Beauty") in der Titelrolle. Soviel Grandezza und erotisches Pathos war schon lange nicht mehr auf der Leinwand zu sehen. An der Seite des exquisiten Hollywoodstars glänzt Englands brillanter Charakterdarsteller und Oscar®-Preisträger Jeremy Irons ("Die Geliebte des französischen Leutnants"). Auf subtil-ironische aber auch sehr gefühlvolle Art und Weise wird hier das Leben als Theater inszeniert - und umgekehrt. Ein hoch amüsanter Kinospaß.

Steffen Becker (Rhein-Zeitung 8. April 2005): So ist es denn auch ihr erotisches Pathos, ihre Grandezza, dem der Film seine Höhepunkte verdankt. Annette Bening erhielt für diese Leistung den Golden Globe und eine Oscar-Nominierung. Sie vollbringt das Kunststück, eine exaltierte Frau aus einem Bühnenumfeld auf die Leinwand zu bringen, ohne schrill zu wirken. Das verdankt sie aber auch dem Drehbuch von Ronald Harwood und der gefühlvollen Regie von István Szabó.

film-dienst 7/2005: Verfilmung eines Theaterstücks von William Somerset Maugham, die sich ganz auf die brillant verkörperte Titelfigur konzentriert, die ihr ganzes Tun auf ihre Karriere focussiert. Dies beraubt die Handlung zwar zusätzliche Dimensionen, verleiht dem Film jedoch Tempo und eine Leichtigkeit, durch die dramaturgische Ungereimtheiten überspielt werden.


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