Basta. Rotwein oder Totsein

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Titel Deutschland: Basta. Rotwein oder Totsein
Titel Österreich: C(r)ook
Genre: Komödie
Farbe, Österreich, Deutschland, 2004

Kino Österreich: 11. November 2004
Kino Deutschland: 28. April 2005
Laufzeit Kino: 107 Minuten, FSK 16



Inhalt Oskar ist mit Leib und Seele Koch. Aber Knochen bricht er nicht nur in der Küche. Seine Spezialität ist der Schuss in die Kniescheibe. Als Geldeintreiber für die Russenmafia hat er es in der Wiener Unterwelt zu Ruhm und Ansehen gebracht. Doch jetzt will Oskar aussteigen.

Er hat nämlich Maria kennen gelernt, die Frau fürs Leben. Und Maria verabscheut Gewalt. Die Gefängnispsychologin glaubt, dass man alle Probleme mit Atemübungen und therapeutischen Gesprächen lösen kann. Aber in Oskars Welt herrschen andere Therapierezepte.

Der unerbittliche Pate Konstantin ist Feinschmecker, Oscars Boss und sein ältester Freund. Er lässt Oskar ziehen, aber nur, wenn Oskar zuvor den Mörder von Konstantins Tochter, den sadistischen Bordellbesitzer Leo, zu Hackfleisch verarbeitet. Valentin, Konstantins Ziehsohn, und der tumbe Belmondo sollen Oskar dabei unterstützen.

Valentin bewundert Oskar und folgt ihm auf Schritt und Tritt. So trifft er auf die verführerische Verlagsdame Diana, bei der Oscar sein Enthüllungsbuch ?Secrets? veröffentlichen möchte, das ihm den Absprung finanzieren soll. Diana, übrigens die beste Freundin von Oskars Maria, verknallt sich auf der Stelle in den sexy Gangster Valentin.

Als der Pate Konstantin von Oskars Buch Wind bekommt, wittert er Verrat Und plötzlich sind nicht nur zwei übereifrige Polizeibeamte hinter Oskar her, sondern auch seine eigenen Leute.

Kochen braucht Mut. Dieser Satz steht in japanischen Schriftzeichen auf Oskars Rücken tätowiert. Und mit dem Mut der Verzweiflung kämpft Oskar um die Zukunft seiner Liebe ...


Darsteller & Stab Darsteller: Henry Hübchen (Oskar), Moritz Bleibtreu (Valentin), Corinna Harfouch (Maria), Nadeshda Brennicke (Diana), Karlheinz Hackl (Konstantin), Roland Düringer (Belmondo), Paulus Manker (Leo), Josef Hader (Nowak), Georg Veitl (Klein), Vincent Klink (Paul)

Stab:Regie: Pepe Danquart • Produktion: Michael Bindlechner, Gerd Huber, Danny Krausz, Kurt Stocker • Drehbuch: Chris Kraus, Martin Daniel, Pepe Danquart, Milan Dor • Vorlage: Story von Mike Majzen • Filmmusik: Walter W. Cikan, Marnix Veenenbos • Kamera: Carl-Friedrich Koschnick • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Isidor Wimmer • Schnitt: Britta Nahler • Kostüme: Gudrun Schretzmeier • Make Up: Michael Oppl, Daniela Skala • Ton: Heinz Ebner • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Basta. Rotwein oder Totsein ... Kochen und Killen: eine kulinarische Gangsterkomödie mit viel schwarzem Wiener Humor.

Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 29. April 2005): Sein Film Basta. Rotwein oder Totsein ist eine respektlos sarkastische Gangsterfarce über das Wiener Haltweltmilieu mit hohem Amüsierwert. (...) Für Corinna Harfouch ist die Rolle ein gefundenes Fressen; aber auch das übrige, von Henry Hübchen angeführte Ensemble nutzt den grellen Stoff für glänzende Auftritte. In seiner Mafia-Farce schreckt Pepe Danquart nicht vor brutalen Gewaltszenen und groben Geschmacklosigkeiten zurück, balanciert sie aber immer mit einem gewissen Augenzwinkern und einem gekonnten Spiel mit Klischees aus. Neben einfallsreichen Slapstick-Szenen setzt Pepe Danquart auch auf trockenen Dialogwitz und viele Anspielungen auf Mafia-Klassiker.

film-dienst 09/2005: Die fade Gaunerkomödie will Reverenz ans amerikanische Kriminalgenre und zugleich dessen Persiflage sein. Doch plumpe Stereotypen und Klischees bieten kaum Raffinesse und bedienen lediglich gängigen Serienrealismus.

Filmplakat
Szenenfoto
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