The Life and Death of Peter Sellers

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Titel Deutschland: The Life and Death of Peter Sellers
Titel USA: The Life and Death of Peter Sellers
Genre: Drama
Farbe, USA, UK, 2004

Kino Australien: 26. August 2004
Kino USA: 5. Dezember 2004 (TV)
Kino Schweiz (D): 21. April 2005
Kino Deutschland: 28. April 2005
Laufzeit Kino: 126 Minuten, FSK 12




Inhalt Die turbulente Karriere des britischen Komödianten, seinen Aufstieg vom beliebten BBC-Radiosprecher zu einem der talentiertesten Filmkomiker der Welt. Getrieben von seiner sehr dominanten Mutter, versucht Peter Sellers sich mit seinen Frauenbeziehungen, seiner Popularität und seinen vielen Persönlichkeiten zu arrangieren.

Obwohl er schöne Frauen heiratete, von den Kritikern gefeiert wurde und als Schauspieler große Erfolge verbuchte, gelang es ihm nie, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Das führte zu dem albtraumhafte Innenleben dieses begabten, charismatischen Schauspielers, der einmal sagte: "Ich hasse alles, was ich tue."

Dennoch liebte das Publikum sein komisches Genie und machte ihn zur internationalen Kulturikone.


Darsteller & Stab Darsteller: Geoffrey Rush (Peter Sellers), Charlize Theron (Britt Ekland), Emily Watson (Anne Sellers), John Lithgow (Blake Edwards), Miriam Margolyes (Peg Sellers), Peter Vaughan (Bill Sellers), Sonia Aquino (Sophia Loren), Stanley Tucci (Stanley Kubrick), Stephen Fry (Maurice Woodruff), Henry Goodman (Dennis Selinger)

Stab:Regie: Stephen Hopkins • Produktion: Simon Bosanquet für HBO Films / BBC Films / DeMann Entertainment / Company Pictures • Drehbuch: Christopher Markus, Stephen McFeely • Vorlage: Buch von Roger Lewis • Filmmusik: Richard Hartley • Kamera: Peter Levy • Spezialeffekte: Stuart Brisdon (Supervisor) • Ausstattung: Norman Garwood (Szenenbild), John Ralph, Lucy Richardson (Bauten), Maggie Gray (Bühnenbild) • Schnitt: John Smith • Kostüme: Jill Taylor • Make Up: Veronica Brebner • Ton: Ryan Murphy • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: Gary Powell (Koordinator) •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Die US-Pay-TV-Produktion The Life and Death of Peter Sellers zeigt uns das Privat- und Berufsleben eines der brillantesten und begabtesten Filmkomiker überhaupt. Seine unübertreffliche, unverwechselbare Fähigkeit der Nachahmung und sein Erfindungsreichtum machten ihn zu einem internationalen Star. Regisseur Stephen Hopkins begleitet Oscar-Preisträger Geoffrey Rush auf seiner schauspielerischen Tour de force - einer kaleidoskopischen, alle Genres überschreitenden Odyssee durch Peter Sellers' Leben, die sein komödiantisches Genie ebenso beleuchtet wie sein albtraumhaftes Innenleben. Der Film erhebt Peter Sellers' geradezu unheimliches Talent, in andere Figuren zu schlüpfen, zum Gestaltungsprinzip: So lässt sich demonstrieren, dass der Schauspieler unfähig war, mit seiner eigenen Persönlichkeit im Einklang zu leben. Peter Sellers' lustige Masken dienen dabei als Fenster zu seiner Seele, seine ständigen Verwandlungen verraten, wie sehr er sich nach Liebe sehnte, und wie schwer es ihm selbst fiel, Liebe zu geben.

film-dienst 09/2005: Launige Hommage an den Schauspieler Peter Sellers (1925 - 1980), die den Künstler als ödipales Monster und Mann ohne Eigenschaften zeichnet. Die anekdotische Aneinanderreihung vermittelt Kundigen Einblicke in die Filmgeschichte und lässt den Wandel des Zeitgeschmacks Revue passieren. Die erzählerischen Kapriolen suggerieren freilich eine Tiefe, die der Film letztlich nicht einlöst. Die Mystifizierung des Porträtierten bleibt auf dem Niveau der Verklärung stehen.

Michael Winckler (Rhein-Zeitung 29. April 2005): Mit der Verkörperung von Peter Sellers dürfte Geoffrey Rush den Olymp der weltbesten Schauspieler erklommen haben. So authentisch gelingt ihm diese schwierige Rolle, dass der Zuschauer meint: Ja, das ist Peter Sellers; einer, den wir noch nicht kennen.

Filmplakat
Szenenfoto
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