Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith

Produktionsnotizen

Vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie ... Irgendwann im Laufe von STAR WARS: EPISODE III - DIE RACHE DER SITH wird der Jedi-Ritter Anakin Skywalker eine verhängnisvolle Entscheidung treffen.

Als er vor die Wahl gestellt wird, seine große Liebe zu verlieren oder seine Seele aufzugeben, um die Fähigkeit zu erlangen, diese zu retten, verfällt Anakin den Verführungen der dunklen Seite der Macht.

Seine Entscheidung, seine Gründe dafür und warum er in der Folge eine furchterregende schwarze Rüstung trägt - davon handelt die STAR WARS Legende.

Nach beinahe 30 Jahren des Wartens und der Spekulationen erfahren Kinogänger endlich die Wahrheit, und zwar an dem Tag, an dem DIE RACHE DER SITH weltweit anläuft.

Sie werden selbst entdecken, wie und warum Anakin Skywalker - in dem man einst den Auserwählten sah, der einzigen Person, die die Macht ins Gleichgewicht und der Galaxie Frieden bringen könnte - zum gefürchteten Darth Vader heranreift, der rechten Hand des Imperators.

Sie werden erfahren, wie Anakins Mentoren, der charismatische Obi-Wan Kenobi und der große Jedi-Meister Yoda, die legendäre Zerstörung des Jedi-Ordens überleben und daraufhin den Rest ihrer Tage versteckt auf feindlichen, abgelegenen Planeten verbringen müssen.

Sie werden sehen, warum sich der scheinbar gutherzige und bedächtige Kanzler Palpatine zum diktatorischen Anführer des gefürchteten galaktischen Imperiums entwickelt.

Sie werden erstaunt feststellen, wie Anakins Kinder Luke Skywalker und Leia Organa auf die Welt kommen, getrennt werden - und sich später der Herausforderung stellen, die legendäre Rebellion gegen das Imperium anzuführen.

"Die Puzzlestücke fügen sich zu einem Ganzen zusammen, die Verbindungsstücke vereinen sich," verspricht Mastermind George Lucas, der nun die Saga vollendet, die er 1977 mit STAR WARS: EPISODE IV - KRIEG DER STERNE begann. "Endlich erzählen wir das letzte Kapitel."

Zu Beginn von DIE RACHE DER SITH wüten gerade die katastrophalen Schlachten der Klonkriege in der gesamten Galaxie - darunter auch hoch über dem Stadtplaneten Coruscant, dem Sitz der zerfallenden Republik und zugleich Heimatplaneten der Jedi-Ritter.

Kanzler Palpatine befindet sich in der Gewalt des ruchlosen General Grievous, dem Anführer der Droidenarmee - den mechanisierten Kampftruppen der Separatistenallianz.

Obi-Wan Kenobi (EWAN MCGREGOR) und Anakin Skywalker (HAYDEN CHRISTENSEN) begeben sich auf eine gefährliche Rettungsaktion und versuchen, Palpatine zu befreien und Grievous zu vernichten.

Eine schwierige Mission und dennoch nur der Beginn der wilden Schlachten und Jedi-Kämpfe in STAR WARS: EPISODE III - DIE RACHE DER SITH - dem actionreichsten Abenteuer der gesamten Saga.

Die Eröffnungsschlacht löst eine Reihe von Ereignissen aus, die für Anakin schließlich im Moment der Wahrheit gipfeln - läuft er doch stets Gefahr, dass sein Geheimnis ans Licht zu kommen droht.

Denn Anakin führt ein Doppelleben als Jedi-Ritter, heimlich verheiratet mit der schönen Senatorin Padmé Amidala (NATALIE PORTMAN).

Auf Anakins Angst vor dem Verlust von Padmé spekulierend, enthüllt Palpatine dem jungen Jedi eine andere, verbotene Seite der Macht, die Anakin Kräfte bescheren würde, die er nie für möglich gehalten hätte.

Obi-Wan Kenobi erkennt Anakins innere Zerrissenheit und mußs sich schlussendlich sogar mit dem einst so vielversprechenden Padawan-Schüler in einem Lichtschwert-Duell auf dem Vulkanplaneten Mustafar messen.

"Wir haben hier definitiv den rasantesten, spannendsten und packendsten aller STAR WARS Filme vor Augen," schwärmt SITH-Produzent Rick McCallum.

"Weil STAR WARS Fans ja schon lange viele der Schlüsselelemente des Handlungsverlaufs kennen, konzentrierte sich George darauf, ein unvergessliches Kinoerlebnis zu erschaffen, das seine Fans überrascht und den Anforderungen gerecht wird."

Das entscheidende Lichtschwert-Duell zwischen Anakin und Obi-Wan ist nur eine der vielen atemberaubenden Actionsequenzen aus DIE RACHE DER SITH. "Die Action in diesem Film übertrifft alle Erwartungen," schwärmt McGregor. "George geht wirklich aufs Ganze."

Zu den Höhepunkten gehört auch die Eröffnungsschlacht, bei der man an die packenden Scharmützel aus KRIEG DER STERNE erinnert wird, selbst wenn sie nicht im Weltall, sondern in der äußeren Atmosphäre von Coruscant stattfindet.

"Dabei zeigen wir so spektakuläre Dinge wie gigantische Explosionen, Feuersbrünste und Rauchschwaden, die aus den Raumschiffen aufsteigen," erzählt McCallum begeistert.

"In DIE RACHE DER SITH sind die Klonkriege noch in vollem Gange, weshalb jeder quasi in Alarmbereitschaft ist und auf jede erdenkliche Entwicklung, egal zu welchem Zeitpunkt, vorbereitet ist," verdeutlicht Lucas.

Die Action in DIE RACHE DER SITH schlägt den entscheidenden Bogen zu EPISODE IV - KRIEG DER STERNE, der, wie sich Fans sicher erinnern, damit beginnt, dass Darth Vader und seine Sturmtruppen ein Rebellen-Raumschiff entern. SITH beschließt eine Saga, die George Lucas in den frühen 70ern kreierte.

"Ich schrieb damals viel über die Hintergründe, wie die Charaktere sich zu dem entwickelten, was sie in KRIEG DER STERNE waren," erinnert sich Lucas.

"Obwohl ich mit der Arbeit an den Prequels erst 20 Jahre später begann, hat sich die Struktur der Geschichte kaum verändert. Noch immer geht es im Kern um einen Vater, der durch seine Kinder Erlösung findet."

"In vielerlei Hinsicht", erklärt Lucas, "werden die Ereignisse in STAR WARS: EPISODE III - DIE RACHE DER SITH die Sichtweise des Publikums auf die Geschehnisse in KRIEG DER STERNE, DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK und DIE RÜCKKEHR DER JEDI-RITTER verändern.

Meine Inspiration zu den Episoden I, II und III bestand darin, den Werdegang von Anakin zu erzählen. Er beginnt als guter Mensch und wird schließlich böse - und wird durch seine Kinder erlöst. Ich finde es aufregend, wie nun endlich alles zusammenpasst."

Der Kreis schließt sich: Die Produktion von 'Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith' als globales Unterfangen Müsste man den exakten Produktionsbeginn von STAR WARS: EPISODE III - DIE RACHE DER SITH benennen, stünde man vor einem unlösbaren Problem.

Schließlich arbeitet man in vielerlei Hinsicht schon beinahe 30 Jahre daran, seit George Lucas erstmals seine Ideen zu der Geschichte der Skywalker-Familie inmitten eines verlustreichen Krieges in einer fernen Galaxie niederschrieb.

Die Hauptdreharbeiten begannen jedoch am 30. Juni 2003 morgens um 8 Uhr und 7 Minuten in den Fox Studios der australischen Küstenstadt Sydney im Bundesstaat New South Wales.

Autor und Regisseur George Lucas, Produzent Rick McCallum und zwei der Stars aus DIE RACHE DER SITH - Hayden Christensen und Ewan McGregor - fanden sich zusammen mit einer über 100-köpfigen Crew für den ersten Drehtag am Set ein.

"DIE RACHE DER SITH ging erstaunlich reibungslos und angenehm über die Bühne," freut sich McCallum. "Die erste Drehstaffel dauerte 55 Tage - Standard für einen STAR WARS Film - und damit wesentlich kürzer als bei den meisten anderen Studiofilmen.

Das haben wir zum Großteil George und der Professionalität von Cast und Crew zu verdanken. Wir hatten echt Glück, denn alles ging ohne Panne vonstatten."

Neben den Studioaufnahmen in Australien und England drehte man auch in China, Thailand, der Schweiz sowie in Tunesien, das als Basisstation für die meisten neuen Planeten aus DIE RACHE DER SITH diente.

2002 führte ein Team sogar eine aufregende, aber gefährliche Mission in Italien durch: Man filmte den spektakulären Ausbruch des sizilianischen Vulkans Ätna.

Doch die Hauptdreharbeiten waren erst der Beginn des nun folgenden, höchst langwierigen Arbeitsprozesses an STAR WARS: EPISODE III - DIE RACHE DER SITH.

Seinem einzigartigen Arbeitsstil folgend, nutzte George Lucas das Drehbuch weitgehend nur als Leitfaden für den Film, der bereits in seinem Kopf Formen angenommen hatte.

"Das Drehbuch, mit dem wir arbeiteten", erklärt er, "hat nur wenig mit dem Endprodukt zu tun, das der Zuschauer im Kino sieht. Wenn ich eine Szene auf dem Bildschirm sehe, kommen mir oft völlig neue Ideen, wie ich die Geschichte erzählen könnte.

Das kann ich dann glücklicherweise im Schnitt und beim Nachdreh auffangen. Darin besteht für mich auch das größte Vergnügen beim Filmemachen", gesteht er. "Ich beginne ganz normal mit dem Schneiden und der Postproduktion, gehe dann aber bis zum äußersten."

Co-Cutter und Sounddesigner Ben Burtt findet, Lucas' unorthodoxer Arbeitsstil passe zu den Filmen. "STAR WARS Produktionen entsprechen generell nicht dem zeitgenössischen Stil des Filmemachens", verdeutlicht Burtt.

"Sie ähneln vielmehr Werken aus den 30er und 40er Jahren. Paradoxerweise erreichen wir diesen klassischen Flair mit völlig revolutionären Methoden.

George zerlegt die Filme in kleine Teile und schaut sich erst dann an, was er gesammelt hat. Beinahe so, als mache er einen Zeichentrickfilm, so flüssig geht ihm das von der Hand."

Während die Postproduktion bereits in vollem Gange war, begab sich das Team von DIE RACHE DER SITH im Spätsommer 2004 nach England, um dort die seit langem geplanten "Reserve"-Dreharbeiten durchzuführen.

(Zuvor hatte sich eine Crew zu Blue-Screen-Aufnahmen von kämpfenden Wookies ins Studio nach Sydney begeben). Ein letztes Mal ging man dann im Januar 2005 für die von Produktionsbeginn an festgelegten Schlussdreharbeiten in die Elstree Studios im englischen Borehamwood.

Als Lucas der Crew leise "Cut - wir haben's" sagte, fanden die letzten Dreharbeiten zu einem STAR WARS Film ihr Ende. Passenderweise im Elstree Studio Nummer 8, wo Lucas schon 1976 die ersten Studioaufnahmen zu KRIEG DER STERNE gedreht hatte.

"Wir standen wieder am Beginn unserer Odyssee," erinnert sich McCallum, "und George war darüber sehr glücklich."

Die RAche der Sith - und wie sie entstand: Ein hochbegabtes Künstlerteam gestaltet den Look von 'Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith Wenn George Lucas der Vater von STAR WARS ist, dann sind die Trickkünstler von JAK mit Sicherheit die Babysitter, weil sie es sind, die Lucas' Ideen umsetzen.

Im dritten Stock einer imposanten Villa im viktorianischen Stil auf dem Gelände der Skywalker Ranch erwachen Lucas' Worte und Ideen in Form von Skizzen, Zeichnungen, Bildern und Figuren zum Leben.

Schon seit den frühen 70ern gehörte die Fertigung von konzeptuellen Kunstwerken zum Schlüsselelement bei der Entwicklung der STAR WARS Filme.

Damals halfen Illustrationen des renommierten Künstlers Ralph McQuarrie George Lucas dabei, den Entscheidern bei Twentieth Century Fox seine Vision zu erläutern und daraufhin grünes Licht für sein filmisches Unternehmen zu erhalten.

Bei DIE RACHE DER SITH dienten die Entwürfe der Designabteilung als wichtiger Handlungsfaden für Produktionsdesigner Gavin Bocquet, Kostümdesignerin Trisha Biggar und das gesamte Effekte-Team von Industrial Light & Magic.

Angeführt von den leitenden Konzeptkünstlern Ryan Church und Erik Tiemens begann die Designabteilung noch während der Postproduktion von ANGRIFF DER KLONKRIEGER mit der Arbeit an DIE RACHE DER SITH.

"Der Beginn des Arbeitsprozesses gefällt mir immer am besten," erzählt Rick McCallum. "Weil wir ja schon anfangen, während George noch am Drehbuch schreibt, könnte alles, was die Ausstattungsabteilung erfindet, auch im Film tatsächlich vorkommen. George ist offen für Ideen. Bei ihm steht nichts bombenfest."

Das Team aus zwölf Designern gestaltete die Produktion maßgeblich mit, in dem es von Anakins und Obi-Wans entscheidendem Lichtschwert-Duell über den durchlöcherten Planeten Utapau bis hin zu Anakins Frisur jedes Detail entwarf.

Viele seiner Zeichnungen riefen vage Erinnerungen an den 30 Jahre zuvor gestalteten KRIEG DER STERNE wach. Die Künstler brauchten ein knappes Jahr, um Konzepte für Fahrzeuge, Sets, Möbel und Uniformen zu entwickeln - eben all das, was der Zuschauer auf der Leinwand sieht.

Eine der größten Herausorderungen bestand in der Gestaltung von General Grievous, dem neuen Bösewicht aus DIE RACHE DER SITH. Noch bevor er sich selbst über die Natur von Grievous im Klaren war, wandte sich Lucas an seine bewährten Designer.

Er gab nur eine Anweisung: Zeichnet ihn als eine Kombination aus Mensch und Droid - und macht ihn furchterregend.

"Beim Arbeiten kann man Dinge verändern, sich zu eigen machen und weiterentwickeln," erzählt Konzeptkünstler Warren Fu, der sich für das Konzept eines lebenden Aliens in der Außenhaut eines Droiden begeisterte.

"Da findet man schon einen kleinen Vorgeschmack darauf, was Anakin einmal werden wird," erklärt Lucas seine Entscheidung für dieses Konzept.

Auch Produktionsdesigner Gavin Bocquet und Kostümdesignerin Trisha Biggar, die schon bei EPISODE I und EPISODE II involviert waren, holten sich beim Künstlerteam entscheidende Hinweise.

Beide mußsten unterschiedliche Herausforderungen meistern und hatten doch nur ein gemeinsames Ziel vor Augen: Mit EPISODE III eine visuelle Brücke zwischen der romantischen Opulenz von DIE DUNKLE BEDROHUNG und ANGRIFF DER KLONKRIEGER und dem wesentlich schnörkelloseren, aber klassischen Feeling der ursprünglichen STAR WARS Trilogie zu schlagen.

Bocquets Aufgabe bestand in dem Entwurf und Bau von 72 großen Sets (50 mehr als bei den meisten großen Studiofilmen).

Manche sollten völlig autark stehen, andere mußsten sich nahtlos in digitale Effekte einpassen lassen, die erst Monate später in den Rechnern von ILM entstanden.

Von Padmés reichgeschmückten Wohnräumen über das Cockpit eines Schiffes der Handelsföderation bis zu einem finster wirkenden Konferenzsaal auf dem geschmolzenen Planeten Mustafar sollten die Sets die Würde und Trageweite der Story ebenso einfangen wie visuelle Referenzen zu Filmen beinhalten, die zwar Jahre zuvor entstanden waren, sich aber von der Handlung her nach dem dargestellten Geschehen ereignen.

Eines dieser "Verbindungs"-Sets ist Bocquets detaillierte Rekonstruktion eines Hauptkorridors auf einem der Blockadebrecher der Rebellen.

Das Set beherrschte bereits die Eröffnungsszene aus KRIEG DER STERNE, in der R2-D2, C-3PO und Darth Vader erstmals aufeinander treffen. "Ich habe da viel Liebe reingesteckt," gesteht Bocquet.

"Die Einbindung dieses Sets in DIE RACHE DER SITH schlägt eine wichtige Brücke zu KRIEG DER STERNE und wir alle wollten, dass es exakt so aussieht und sich so anfühlt wie das Original."

Kein einfacher Job, baute man das Original damals doch sofort nach dem Dreh wieder ab. Bocquet stöberte die wenigen übriggebliebenen Entwürfe auf und rekonstruierte die Kulissen Stück für Stück.

Auch Trisha Biggar mußste etwas wiedererwecken, das das Publikum erstmals im Jahre 1977 gesehen hatte: Darth Vaders Kostüm.

Biggar und ihr Team fertigten nicht weniger als 500 Kostüme für DIE RACHE DER SITH und führten das preisgekrönte Kostümdesign der STAR WARS Saga mit ihren aufwändigen Entwürfen zu neuen Höhen.

"Trisha arbeitete an allen drei neuen Filmen und ebenso wie sich das Film-Universum ausdehnte, nahm auch der Anspruch ihrer Arbeit zu", erklärt Rick McCallum.

Um dem gerecht zu werden, ging Biggar auf die Suche nach einzigartigen Materialien, um den Kostümen ihren zauberhaften, außerirdischen Look zu verleihen - und reiste dabei selbst beinahe durch das ganze Universum.

"Im Endeffekt benützten wir Materialien aus aller Welt", erklärt Biggar. "Wir arbeiteten mit Stoffen aus den USA - New York, San Francisco, Los Angeles - und London, Paris, Japan, China, Indien... und so weiter."

Manchmal finden Biggars wunderbare Kostüme ihren Ursprung in der Handlung des Films. "Wir wussten, dass Padmé im gesamten Film schwanger sein würde, niemand aber davon erfahren durfte", erinnert sich Biggar. "Also verwendete ich für alle ihrer Outfits weiche Materialien."

"Aber auch in Episode III wütet der Krieg schon seit einigen Jahren, Anakin ist weg und sie steht einer wesentlich ernsteren Lebenssituation gegenüber als in ANGRIFF DER KLONKRIEGER.

Als Designer versuchte ich also diese etwas gedrückte Stimmung in ihrem Leben zu reflektieren, indem ich dunklere, aber keinesfalls harte Farben verwendete.

Ich empfand es als wunderbare Aufgabe, mit meinen Kostümen die Gefühle und Persönlichkeiten der Charaktere in solch einer epischen Story zum Ausdruck zu bringen."

Zu den schönsten Kostümen, die Biggar für Amidala erschuf, zählt sicherlich das letzte, das die Figur im Film trägt. "Ich wollte zurückgehen zu dem Moment, wo der Zuschauer sie in EPISODE II zum ersten Mal auf der Insel sieht, wo sie und Anakin sich verlieben.

Um sie herum ist Wasser und ich freute mich, diese Farbpalette noch einmal zu verwenden. Wir entschieden uns für einen stellenweise durchsichtigen Devoré-Samt, den wir mit der Hand bemalen ließen, um die verwässerten Farben zu erreichen.

Außerdem ließ ich sehr feinen Chiffon in Blau- und Grün-Tönen einfärben. Wir verwendeten dabei eine Kochtechnik, bei der der Stoff immer dünner wird und schließlich beinahe wie Spinnweben aussieht.

"Auf der Leinwand wirkt das Ganze tatsächlich noch schöner als ich erwartet hatte. Ich liebe es, wenn so was passiert", freut sich Biggar.

Um die fulminante Wirkung ihrer Kostüme auf der Leinwand auch sicherzustellen, kooperierte Biggar während der Vorproduktion eng mit Chefkameramann David Tattersall.

Der Entstehungsprozess der Kleidungsstücke war höchst langwierig. Doch Lucas und die Schauspieler - die Biggars unvergessliche Entwürfe letztendlich tragen müssen - sind sich einig, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

"Ich fühle mich durch die Kostüme in meiner schauspielerischen Leistung enorm bestärkt", erzählt Palpatine-Darsteller Ian McDiarmid.

Unter den vielen Outfits, die er im Film trägt, gefiel ihm eines am besten: eine hochgeschlossene Jacke, die auf der Leinwand wirkt als sei aus Schlangen- oder Reptilienhaut gefertigt.

"Das Ding fühlt sich richtig echsenartig an und das passt hervorragend zu seinem Charakter", verdeutlicht McDiarmid.

Obwohl Amidala mehr Kostümwechsel absolviert, stellte Palpatine für Biggar die größere Herausforderung dar. "Seine sechs Kostüme werden im Laufe der Handlung immer düsterer und dazu aufwändiger verziert.

Er trägt Grau und Braun, beinahe schon Schwarz - so wird auch sein Wechsel zur dunklen Seite ausgedrückt." Scheinbar schnörkellos durchlief auch Vaders Kleidung geringen, aber entscheidenden Änderungen.

"Wir versuchten die Rüstung Maschinen-artiger wirken zu lassen, so als wäre sie brandneu - was sie im Film ja auch ist", verdeutlicht Biggar. "Darth Vader wirkt daher anfangs etwas ungelenk. Und das passte ja, schließlich trägt Anakin die Rüstung zum ersten Mal."

Chefkameramann Tattersall hingegen blickte mit Schaudern auf Vaders Gestalt - jedoch nicht wegen des Schurken finsterer Natur. "Ich dachte nur daran, wie zur Hölle wir diesen schwarzen Helm vor dem schwarzen Himmel-Hintergrund ausleuchten sollten", lacht er.

DIE RACHE DER SITH stellte Tattersall samt Team noch vor zahlreiche weitere logistische Hürden.

"Das Ungewöhnliche an EPISODE III ist nicht die Digital-Technik, sondern die immense Anzahl an Effect Shots, virtuellen Sets und Kulissen, die entweder ganz oder zumindest teilweise aus blauer oder grüner Leinwand bestehen.

Das macht es schwierig. Doch Dank George, seiner Vision, seiner Beharrlichkeit und seiner Unterstützung kriegen wir das dennoch immer wieder super hin."

Wenn Darth Vader seine ersten zaghaften Schritte in der schwarzen Uniform wagt, begibt er sich in eine Welt, die den Köpfen der Designer entsprungen ist und vom Kameramann, dem Produktionsdesigner und der Kostümdesignerin zum Leben erweckt wurde - einem engagierten Team, ohne das STAR WARS nie zur Kinogeschichte geworden wäre.

Das Jedi-Duell: Selbst die Dreharbeiten zum entscheidenden Kampf mit dem Lichtschwert gerieten zu einem epischen Abenteuer In 100 Jahren Kinogeschichte entbrannten zahllose unerbittliche Schlachten zwischen Helden und Bösewichten.

Doch kaum eine wurde mit solcher Spannung erwartet und mit derartigen Argusaugen beobachtet wie der entscheidende Showdown zwischen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi, der Höhepunkt von STAR WARS: EPISODE III - DIE RACHE DER SITH.

Natürlich stehen sich die beiden bei diesem Duell nicht zum ersten Mal mit gezogener Waffe in all ihrem Können gegenüber, doch diesmal kommt es zum packendsten aller Kräftemessen.

Das zumindest verspricht Stuntkoordinator und Schwertkampf-Meister Nick Gillard, der bereits die Stunts aus DIE DUNKLE BEDROHUNG und ANGRIFF DER KLONKRIEGER verantwortete.

"Wir haben den Jedi-Kampfstil in jedem Film bis zum Äußersten ausgereizt", erklärt er. "Also mußsten wir auch dieses Mal noch einen drauflegen."

Für das Design der Sequenz besprach Gillard - ebenso wie bei unzähligen anderen turbulenten Szenen aus DIE RACHE DER SITH - zuerst mit George Lucas das Können der einzelnen Charaktere, die sie der Einfachheit halber in eine Skala von 1 bis 10 einteilten.

"Obi-Wan Kenobi steht auf Level 8, wo auch Anakin beginnt. Anakin aber springt auf Level 9 und der Unterschied darin ist enorm. Ein Jedi kann es bis auf Level 9 schaffen, aber genau dort beginnt der Unterschied zwischen der guten und der dunklen Seite.

Im Duell lernt man viel über diese Charaktere, denn Anakin beherrscht zwar das Kämpfen und ist enorm talentiert - die mentale Seite der Macht aber hat er noch nicht erlernt."

"Mit all diesem Hintergrundwissen im Kopf fiel mir die Choreografie dieser Szene natürlich leichter", bemerkt Gillard.

Auf Anakin-Darsteller Hayden Christensen und Ewan McGregor, der den Part von Obi-Wan Kenobi übernimmt, wartete bei ihrer Ankunft in Sydney eine anspruchsvolle Aufgabe: das Proben und Training. Insbesondere Christensen traf es dabei besonders schwer.

"Hayden arbeitete extrem hart", lobt Gillard. "Er übte sechs Stunden am Tag Schwertkampf mit uns und ging anschließend zwei Stunden zum Training - eine geschlagene Stunde mit Gewichten, eine weitere Konditionstraining. Außerdem mußste er täglich sechs Mahlzeiten zu sich nehmen!"

Obwohl die Handlung im Lichtschwert-Duell zwischen Anakin und Obi-Wan ihren Höhepunkt erreicht, ist es doch nur eine von vielen Szenen, an denen Gillard arbeitete.

"In diesem Film fallen die Stuntsequenzen nicht so auf wie in vergleichbaren Filmen, weil so viel anderes drumherum passiert. Ich habe in etwa genauso viel Zeit mit Stuntaufnahmen wie mit den Schwertkämpfen verbracht.

Die Stunts brauchen einfach viel Zeit und genaue Vorbereitung." Laut Lucas kommt Gillards Arbeit eine Schlüsselfunktion bei DIE RACHE DER SITH zu.

"Um eine Actionszene richtig zu erschaffen, dafür braucht man eine Menge Energie", verdeutlicht er. "Durch Nick wurden aus Hayden und Ewan tolle Schwertkämpfer. Sie kämpfen mit unglaublicher Geschwindigkeit - und wir sehen keine Doubles!"

Dunkel, Hell - Gut, Böse: DIE RACHE DER SITH stellt seine Hauptdarsteller vor neue Schwierigkeiten Anakin Skywalkers Übertritt zur dunklen Seite verleiht DIE RACHE DER SITH eine dunklere, tragischere Stimmung, als man sie aus anderen STAR WARS Filmen kennt.

Für die Schauspieler bedeutet diese Wendung die Möglichkeit, mehr Niveau und Feinheiten in ihre Performances zu legen.

"Die Gründe für Anakins Entscheidung liegen in seinen Lebensumständen begründet, in Dingen, die wir alle erlebt haben und verstehen können", verdeutlicht Hayden Christensen, der den Mann spielt, aus dem später Darth Vader wird.

"Durch Anakin mußs ich mich mit einigen wirklich schwierigen Themen auseinandersetzen, das macht es für mich als Schauspieler so aufregend."

George Lucas hingegen lobt Christensens emotional anspruchsvolle Leistung. "Er entdeckte für diesen Film den eigenen Darth Vader in sich. Hayden besitzt definitiv eine düstere Seite, weshalb ich mich einst auch für ihn entschieden habe.

Außerdem sieht er gut aus und besitzt Charme - was wichtig für die Figur ist, denn wer würde sich für ihn interessieren, wenn er immer Darth Vader gewesen wäre? Der Wandel ist nicht einfach darzustellen, aber Hayden ist es gelungen."

Der langjährige STAR WARS Fan Christensen machte nicht nur eine mentale Wandlung durch, gegen Ende der Dreharbeiten in Australien schloss er auch die physische Transformation ab.

"Seit man mich als Anakin gecastet hatte, freute ich mich darauf, das neue Vader-Kostüm zu tragen", gesteht er und fügt hinzu, er habe knapp zehn Kilo Muskelmasse zugenommen, um der Rolle zu genügen.

Zudem stattete man den Anzug mit einem speziellen Apparat aus, der den unvergesslichen Sound von Vaders Atem ermöglichte. "Ohne dieses Geräusch hätte ich mich trotz des Anzugs in meiner Darstellung unvollkommen gefühlt."

Als Christensen erstmals im Kostüm von Darth Vader das Set betrat, erinnert sich Rick McCallum, schienen die gesamten Fox Studios still zu stehen. Jeder wusste über Christensens Auftritt Bescheid und alle wollten dem Moment beiwohnen.

"Hunderte von Leuten kamen an diesem Tag ans Set, um Hayden zuzusehen. Auf diesen Augenblick hatten wir so lange gewartet und so wurde der Tag zum bedeutendsten und poetischsten Tag der gesamten Dreharbeiten."

Christensen dagegen empfand den Tag ganz anders. "Obwohl ich mich natürlich darüber freute, endlich den Anzug zu tragen, mußste ich mich darauf konzentrieren auf den Beinen zu bleiben, um nicht umzufallen und das Kostüm zu ruinieren", lacht er.

"Als aber endlich die Kameras liefen und George "Action" rief, fand ich es unglaublich. In diesem Anzug zu stecken, gibt einem das Gefühl, mächtig und böse zu sein.

Selbst heute, beinahe zwei Jahre später, kann ich mich an dieses Gefühl erinnern - und bin mir nicht wirklich sicher, wie ich diese Emotionen beschreiben soll."

Anakins vollkommener Übertritt zur dunklen Seite findet trotz des erbitterten Einsatzes seines Jedi-Meisters und besten Freundes Obi-Wan Kenobi statt, der das Unvermeidliche abzuwenden versucht "In diesem Film", erklärt STAR WARS Erfinder George Lucas, "erfährt Obi-Wan Kenobi bitteren Verrat auf verschiedensten Ebenen.

Sein Umgang mit diesem Verrat führt direkt zu den Entscheidungen, die er später in den Episoden IV, V und VI trifft."

Ewan McGregor übernimmt zum dritten Mal die Rolle des Obi-Wan Kenobi und empfindet die Arbeit an DIE RACHE DER SITH als die befriedigendste der Serie.

"Obi-Wan Kenobi bekommt in diesem Teil wesentlich mehr zu tun", erklärt er. "George hat eine Handlung geschrieben, in deren Verlauf Obi-Wan genau da ankommt, wo ich ihn mir immer gewünscht hatte.

Der Lehrmeister liebt Anakin wirklich und blickt deshalb voller Trauer und Enttäuschung auf seine Wandlung hin zum Bösen. Ich fand das schauspielerisch sehr interessant."

Als Vorbereitung für seine Rolle studierte McGregor die Darstellung von Sir Alec Guinness, der in KRIEG DER STERNE 1977 den Part erstmals übernommen hatte.

"Jetzt bin ich Sir Alec zumindest vom Alter her näher und bekomme zum letzten Mal die Chance, meine Darstellung der seinen anzupassen.

Ich saß drei Wochen lang in meiner Garderobe und spulte seine Szenen aus den ersten drei Filmen vor meinem geistigen Auge ab, um mich zu inspirieren."

Ebenfalls zum dritten Mal ist auch die Oscar-nominierte Schauspielerin Natalie Portman bei einem STAR WARS Film mit dabei. Sie spielt die heimlich mit Anakin Skywalker verheiratete Padmé Amidala, die ein Kind von ihm erwartet.

In DIE RACHE DER SITH mußs Padmé hilflos mit ansehen, wie ihr Ehemann sich immer mehr von ihr entfremdet und die Republik, der sie so lange treu gedient hat, zum Galaktischen Imperium mutiert.

"Ich habe mich darauf gefreut, Padmé als Erwachsene darstellen zu können", verdeutlicht Portman. "Dieses Mal ist sie eine gereifte Frau, nicht mehr nur der verliebte junge Mensch.

In ihrem ganzen Leben hat sie versucht, Einfluss auszuüben und die Welt um sie herum zu verändern. Jetzt aber ist sie untrennbar mit dem Schicksal von Anakin und der Republik verbunden."

Mit DIE RACHE DER SITH wird das Puzzle komplett und ebnet auf wundervolle Weise den Weg für KRIEG DER STERNE", schwärmt sie. "Ich finde DIE RACHE DER SITH von allen Teilen am spannendsten, denn die Ereignisse treffen Padmé ganz besonders."

Viele der Geschehnisse löst Kanzler Palpatine, dessen wahre Natur sich endlich offenbart, durch seine Handlungen aus.

Leinwandveteran Ian McDiarmid verkörpert einmal mehr den zwielichtigen Politiker und tritt dabei vom Rand ins Zentrum des Geschehens, wo er nicht mehr nur als eine der Hauptfiguren, sondern auch als mächtiger Entscheider in Aktion tritt.

"In DIE RACHE DER SITH verschlägt es ihn - bumm! - mitten hinein ins Kuddelmuddel. Er beginnt damit, Anakin politisch zu verführen und ermutigt den jungen Jedi, einen faustischen Pakt einzugehen, bei dem er seine Seele verkauft", erklärt McDiarmid.

Bereits in DIE DUNKLE BEDROHUNG baute Palpatine seine Beziehung zu Anakin auf, als er dem Neunjährigen während einer Siegesparade freundschaftlich auf die Schulter klopfte.

Obwohl er in den Episoden I und II keine entscheidende Rolle spielte, macht DIE RACHE DER SITH deutlich, dass Palpatine an den folgenden politischen Auseinandersetzungen nicht nur in irgendeiner Form beteiligt, sondern tatsächlich maßgeblich involviert war.

Palpatines Rolle mit all seinen sträflichen Aktionen und seiner Unverfrorenheit zu spielen, bereitete McDiarmid größtes Vergnügen.

"Wie alle politischen Pragmatiker macht auch Palpatine das Beste aus der Situation und sucht sich einen formbaren, jungen Lehrling", verrät er.

"Mich überrascht die Intensität, mit der sich George Lucas in DIE RACHE DER SITH auf die Beziehung zwischen Anakin und Palpatine konzentriert hat.

In den Szenen mit Hayden bekommen wir die Gelegenheit, in Ruhe miteinander zu sprechen und einige wirklich dramatische Dialoge abzuliefern.

Palpatine offeriert Anakin viele Hinweise, Versprechungen und Verlockungen. Dann zieht er sich zurück und wartet geduldig darauf, auf welche Köder Anakin anspringt, welche Verführungen schlichtweg zu süß sind, um ihnen widerstehen zu können."

In einer von Palpatines Schlüsselszenen kommt es zu einer Konfrontation mit Jedi-Meister Mace Windu, einmal mehr verkörpert von Samuel L. Jackson.

Auch Mace spielt in DIE RACHE DER SITH eine größere Rolle als in den früheren STAR WARS Abenteuern. "Auf diese Szene bin ich ziemlich stolz", verrät Jackson.

"Ehrlich gesagt habe ich mein ganzes Leben auf solch eine Szene gewartet. Im Endeffekt, seit ich als Kind einen auf Errol Flynn machte und statt mit dem Säbel mit Holzstöcken herumfuchtelte. Ich bin überwältigt!"

Mittlerweile zum dritten Mal dabei, gehört Jackson somit keinesfalls zu den STAR WARS Greenhorns. Doch nur ein einziger Schauspieler durfte in allen sechs Episoden einen Sprechpart übernehmen: Anthony Daniels, der den peniblen Protokoll-Droiden C-3PO spielt.

"Damals hatte ich wirklich nicht erwartet, dass sich ein Zwölf-Wochen-Filmjob zu einer 28-jährigen Odyssee ausweiten könnte", lacht Daniels.

"Aber ich freue mich, mitteilen zu dürfen, dass Zedreipeo in DIE RACHE DER SITH wieder vollständig auftritt, nachdem er in ANGRIFF DER KLONKRIEGER den unerwarteten Verlust einiger Extremitäten - und des Kopfes! - verkraften mußste. Jetzt ist er in seinem Element... na ja, wurde ja auch Zeit!"

Zur Freude aller Fans gibt sich endlich auch der sanfte Riese Chewbacca in DIE RACHE DER SITH wieder die Ehre. Wieder steckt Peter Mayhew in dessen Kostüm und schlägt so eine weitere Brücke zu den Ereignissen in KRIEG DER STERNE.

"Ich wollte schon immer nach Kashyyyk, der Heimat der Wookie, zurückkehren und Chewbacca dort besuchen", erzählt Lucas. Weil er eine große Schlacht innerhalb der Klonkriege dort stattfinden lässt, konnte sich Lucas diesen Traum erfüllen.

Für Mayhew bot sich damit eine erstaunliche und völlig unerwartete Gelegenheit. "Mir fiel beinahe der Hörer aus der Hand, als mich Rick McCallum anrief und bat, wieder als Chewbacca zu arbeiten."

Dem Publikum, das mit den erstaunlichen Ereignissen in DIE RACHE DER SITH mitfiebern darf, wird es zweifellos ähnlich ergehen.

Rachefantasien: Die Effektezauberer von ILM übertreffen sich einmal mehr allein bei der Anzahl der VFX-Aufnahmen In DIE RACHE DER SITH darf sich der Zuschauer auf noch mehr künstliche Welten und Schauplätze freuen, für die man in der realen Welt keine Entsprechung finden konnte.

Für die Kreation des wahrhaft außerirdischen Sehvergnügens vertraute Autor und Regisseur George Lucas ebenso wie sein Produzent Rick McCallum erneut auf das Können der Spezialisten bei ILM.

Das zur Fertigung von KRIEG DER STERNE gegründete Unternehmen gilt derzeit als führendes Unternehmen in Sachen Special Effects.

DIE RACHE DER SITH enthält mehr als 2000 Effekt-Aufnahmen, und stellt so alle vorangegangenen STAR WARS Filme, aber auch Effekte-Spektakel wie LORD OF THE RINGS ("Der Herr der Ringe", 2001-2003) locker in den Schatten.

"In einigen Szenen sieht man 50 oder 60 verschiedene Elemente, von denen der Zuschauer bei den wenigsten merken wird, dass sie animiert sind", verrät Produzent McCallum.

Viele dieser Effekte spielten eine entscheidende Rolle bei der Erschaffung der acht Planeten aus DIE RACHE DER SITH - mehr als in jeder anderen Episode.

Lucas verteilte die enorme Aufgabenlast auf die Schultern der beiden erfahrenen ILM Visual Effects Supervisors, John Knoll und Roger Guyett.

Beide übernahmen die Verantwortung für spezifische Actionszenen und Effekte-Arten des Films. Rob Coleman übernahm wie bei seinen Oscar-gekrönten Einsätzen bei DIE DUNKLE BEDROHUNG und ANGRIFF DER KLONKRIEGER die Leitung des Animationsteams.

Zu den visuellen Leckerbissen aus der Effekteschmiede von Knoll - der auf mehr als eine Dekade Erfahrung mit STAR WARS Produktionen zurückblicken kann und eng mit Lucas während der Pre-Production und den Hauptdreharbeiten kooperierte - zählt die gigantische Eröffnungsszene aus DIE RACHE DER SITH.

Hoch über der Stadt Coruscant nehmen die letzten Ausläufer der Klonkriege epische Ausmaße an. Gleichzeitig unternehmen Obi-Wan Kenobi und Anakin einen verzweifelten Versuch, Palpatine aus der Gewalt der Separatistentruppen zu befreien.

Diese Szene ist einzigartig unter all den Schlachtenszenen aus STAR WARS, denn sie findet nicht im All, sondern in den äußeren Schichten der Atmosphäre von Coruscant statt.

"Dieser Schauplatz gab uns die Möglichkeit, Rauchschwaden, Feuersbrünste und andere pyrotechnische Spielereien zu zeigen, die es im Vakuum des Alls nicht gegeben hätte", schwärmt Knoll.

Unter Roger Guyetts Aufsicht entstand der Vulkanplanet Mustafar, auf dem Obi-Wan Kenobi und Anakin ihr entscheidendes Duell ausfechten.

Guyett wusste, wie wichtig der "echte" Look des Schauplatzes für die Dramatik der Szene sein würde, da Obi-Wan und Anakin sich erbittert kämpfend über glühende Lavaströme und explodierende Magmafelder bewegen.

"Ihre Umgebung sollte absolut lebensgefährlich aussehen", verdeutlicht Guyett. "Da entbrennt ein klassischer Kampf zweier mächtiger Figuren. Das Umfeld verstärkt die Bedrohlichkeit der Situation noch mehr.

Ich versuchte das Ganze so heikel und menschenfeindlich wie möglich aussehen zu lassen und natürlich brütend heiß. Man mußs sich das als eine Art Niagarafälle aus Lava vorstellen."

Man montierte die computergenerierten Bilder aus Mustafar mit tatsächlichen Aufnahmen von der Eruption des Ätna, digitalen Bildmasken und aufwändigen Miniaturen aus der Werkstatt des leitenden ILM-Modellbauers Brian Gernand.

Einige seiner "Miniaturen" waren über neun Meter lang und verliehen allein durch ihre Größe dem Bild mehr Struktur und Echtheit.

Darüber hinaus bereiteten Gernand und sein Team "Lava" aus Methylcel zu, einem für gewöhnlich bei der Milchshake-Herstellung benutzten Eindickungsmittel.

Sie pumpten Tausende Liter dieser zähen Flüssigkeit durch das detailliert und liebevoll gebaute Riesen-Modell, durch das schlussendlich ein ein Meter 20 breiter Kunst-Magmastrom floss.

Erstmals kann man in DIE RACHE DER SITH auch einen genauen Blick auf den dichtbewachsenen, waldreichen Wookie-Planeten Kashyyyk werfen.

John Knoll gestaltete mehrere Establishing Shots des Planeten, während Guyett sich um die Entstehung einer beeindruckenden Schlachtszene kümmerte, in der es Hunderte furchtloser Wookies mit Separatistentruppen aufnehmen.

Gernand und seine Bastler bauten einen detailgenauen Wroshyrbaum, den die VFX-Magier bei ILM anschließend zu einem scheinbar lebenden, für Kashyyyk typischen, Wald vervielfältigten.

Für den noch nie zuvor gesehenen durchlöcherten Planeten Utapau entwarf Knoll eine atemlose Verfolgungsjagd sowie ein Duell zwischen Obi-Wan und dem Droidenführer General Grievous. Gleichzeitig gestaltete Gernands Team Modelle des riesigen Strudels und einer Utapau-Stadt.

Außerdem bereist der Zuschauer in DIE RACHE DER SITH den Planeten Felucia, eine bizarre Kreation aus gigantischen, exotischen Pilzen und anderen Gewächsen, die idyllische Welt von Alderaan, von der Senator Bail Organa und die zukünftige Prinzessin Leia stammen, Padmés Heimat Naboo und Tatooine, auf dem Anakins Sohn Luke dereinst zu Hause sein wird.

ILM trug zudem maßgeblich zu einer Sequenz bei, auf die Fans seit Jahrzehnten warten: der Moment, in dem sich Anakin in den schwarz-behelmten Darth Vader verwandelt.

Roger Guyett verlieh der Szene eine elegante Atmosphäre, indem er sich bei der Ausleuchtung am film noir orientierte und starke Spotlights setzte.

"Der Raum wirkt wie eine Mischung aus Operationssaal und Folterkammer", unkt er. "Dennoch berührt mich die Sequenz auf unerwartete Weise."

Viele der unvergesslichen Charaktere aus DIE RACHE DER SITH entstanden gänzlich am Computer. Animationsleiter Rob Coleman beaufsichtigte denn auch über 90 Minuten Animation - mehr als bei jedem anderen STAR WARS Film.

Coleman selbst bezeichnet die CG-Grafik des Jedi-Meisters Yoda als bedeutendste Leistung der Animationsabteilung. "Wir hatten schon für ANGRIFF DER KLONKRIEGER einen Digital-Yoda gebaut, aber damals war alles noch neu für uns", bemerkt Coleman.

"Diesmal aber hat sich Yoda zu einer kompletten Nebenfigur entwickelt und bekommt wesentlich mehr Dialog und Screentime. Wir hatten viel Spaß dabei, ihn bei seiner Schauspielkarriere zu begleiten."

Stolz verspürt Coleman auch bei dem, was seinem Team in Bezug auf Yodas Aussehen gelungen ist. "Bei DIE RACHE DER SITH wirkt seine Haut viel realistischer", erklärt er. "Außerdem machen seine Kleider einen äußerst echten Eindruck."

Obwohl man bereits in ANGRIFF DER KLONKRIEGER einen Eindruck von Yodas Kampfkunst bekam, setzt DIE RACHE DER SITH die Messlatte um einiges höher und zieht die Action-Schraube für den alten Weisen kräftig an.

So stellt Yoda im Senatssaal einen furchterregenden Gegner und absolviert einen Kampf, der das Schicksal der Republik und - Yodas eigene Zukunft - besiegelt.

Zu den Neuzugängen aus der ILM-Werkstatt zählt auch General Grievous, eine grauenerregende Kombination aus Alien und Droide und Anführer der zahllos scheinenden Droidenarmee.

"George Lucas wünschte sich einen visuell interessanten Antagonisten als Repräsentanten der Technologie, in der Anakin schließlich aufgeht", erinnert sich Coleman.

"Grievous ist quasi eine frühe Version der Technologie, der sich Vader auch später bedient. Doch in seinem Fall leidet die Technik noch an gewissen Anfangsproblemen, so dass er zwar beeindruckend wirkt, aber auch immer ein bisschen gehandicapt ist.

Grievous ist ein empfindlicher, übellauniger Bösewicht mit einem fiesen Reizhusten. Die Arbeit an ihm fanden wir alle toll, weil es einfach Spaß macht, Bösewichter zu kreieren!"

Den richtigen Ton treffe: Oscar-Gewinner John Williams ging auch für den bewegenden Soundtrack zum finalen Abenteuer der Saga noch einmal ans Werk George Lucas wird oft mit der Aussage zitiert, der Sound mache 50 Prozent des Kinovergnügens aus. Und so trägt auch John Williams zum Erlebnis von STAR WARS: EPISODE III - DIE RACHE DER SITH bei.

Von Anbeginn begleitete Williams als Lucas' Partner den Werdegang der Saga, unterstützte die Actionszenen, intensivierte die Gefühle und hinterließ Millionen von Filmfans auf der ganzen Welt mit seinen unvergesslichen Songs im Ohr und auf den Lippen.

"Ich freue mich, auch beim Abschluss der STAR WARS Saga mit dabei zu sein", gesteht Williams. "George und ich arbeiten bereits seit 28 Jahren daran, wahrscheinlich führen wir eine der längsten Arbeitsbeziehungen der Filmgeschichte."

Eine ebenfalls nicht unbeträchtliche Rolle beim Gelingen der Soundtracks spielte das London Symphony Orchestra, das alle sechs Filmmusiken einspielte.

"Das hatten wir so nicht auf der Rechnung", erzählt Williams. "Aber es ergab sich wie bei einer funktionierenden Ehe. Irgendwann blickt man zurück und stellt fest ?Wow, wir haben es geschafft, trotz aller Schwierigkeiten'."

"Ich empfinde es als Glück, mit John arbeiten zu können", schwärmt auch Lucas. "Ohne seine Musik und die Emotionen, die sie transportiert, wären meine Filme nicht die selben."

Selbst nach so vielen Jahren betrachtete Williams jeden weiteren STAR WARS Film als neue Herausforderung. "Diese Werke brauchen mehr Musik als jede andere Produktion, die ich kenne", bemerkt der Künstler.

"Die Musik setzt mit der ersten Einstellung ein und läuft beinahe den gesamten Film durch. Man mußs seine Kompositionen jedem Detail, jedem Ereignis anpassen."

Mit seinen Leistungen bei DIE RACHE DER SITH aber zeigte sich Williams äußerst zufrieden. "George schaffte wirklich Außergewöhnliches mit den Verbindungsstücken zwischen den beiden Trilogien.

Das selbe strebte ich auch musikalisch an. EPISODE III enthält weit mehr musikalische Verweise auf die erste Trilogie als die vorigen beiden Filme."

Zu diesen Referenzen zählen "The Force Theme" und "Leia's Theme". Letzteres hatte man seit 1983 nicht mehr im Kino vernommen.

Zudem nimmt Williams den "Imperial March" wieder auf, sobald Darth Vader ins Zentrum des Geschehens rückt und setzt einen weiteren historischen Verweis mit dem triumphalen "Throne Room" Thema aus KRIEG DER STERNE.

Doch natürlich gibt es auch zahlreiche Neukompositionen zu hören, wie etwa ein Thema für General Grievous, das Williams als "fröhlich mit viel Perkussion" beschreibt, sowie Choräle, die Williams "Trauergesänge" nennt und die jene Passagen der Handlung, in der die Stimmung gedrückt ist, begleiten.

"John hätte es einfach nicht besser machen können, als es ihm bei DIE RACHE DER SITH gelungen ist", freut sich Lucas. "Mir gefällt dieser großartige Mix aus Fröhlichkeit und Trauer, Neuem und Altem."

Bedenkt man das düstere Sujet des Films, müsste man eigentlich Williams' freudloseste Arbeit erwarten. Doch der Komponist findet diese Annahme nicht zwingend.

"Manchmal mußs man die Dunkelheit mit etwas Fröhlichem kontrastieren. Man sieht zwar etwas Schreckliches auf der Leinwand, doch die Musik gleicht das mit einer gefühlvollen Melodie aus."

Insbesondere versuchte Williams mit seinen Kompositionen, etwas Hoffnung zu verbreiten. "DIE RACHE DER SITH erzählt eine grundlegend menschliche Geschichte, in der die Leute wunderbare Dinge inmitten des schrecklichen Tumults rundherum tun."

Die Macht ist mit dir - für immer und ewig - 'Die RAche der Sith schließt den Star Wars Zyklus ab, doch die Legende lebt weiter "STAR WARS eröffnete neue Welten im Bereich dessen, was man mit Film tatsächlich erreichen kann," bemerkt Peter Jackson, Regisseur der HERR DER RINGE-Trilogie. "Kein anderer Film versetzte die Zuschauer mehr in Erstaunen."

Es mag seltsam erscheinen, dass der Regisseur einer eigenen Filmtrilogie, die viele mit STAR WARS vergleichen, öffentlich seine Begeisterung für George Lucas' intergalaktische Saga bekundet.

Aber es gibt wohl kaum einen besseren Beweis für die scheinbar nie endende Anziehungskraft von STAR WARS.

"Darth Vader Lives" verkündete 1977 ein beliebter Button - und war somit eine Vorwegnahme der auch knapp 30 Jahre später noch ungebrochenen Begeisterung der Fans vor.

Viele Filme sind erfolgreich. Viele sind beliebt und avancieren weltweit zu Hits. Wenige Produktionen aber erregen das öffentliche Interesse immer wieder so deutlich wie die STAR WARS Abenteuer.

Die Vokabeln "Jedi" und "the dark side" sind mittlerweile offiziell in das Oxford English Dictionary aufgenommen worden.

Erfreulicherweise - oder leider? - benutzen Politiker und Berühmtheiten gleichermaßen Ausdrücke wie "Todesstern", "Die Macht", "Imperium des Bösen" und "Lichtgeschwindigkeit" - und die Welt weiß, was gemeint ist.

Ohne Zweifel gibt es Hinweise auf STAR WARS in vielen Aspekten des täglichen Lebens:

  • Im Film zollen Regisseure von so unterschiedlichen Filmen wie E.T. - THE EXTRATERRESTRIAL ("E.T. - Der Außerirdische", 1982), AMERICAN PIE ("American Pie", 1999), AUSTIN POWERS: INTERNATIONAL MAN OF MYSTERY ("Austin Powers", 1997) und ROBOTS ("Robots", 2005) liebevoll - oder bissig - ihren Tribut an die STAR WARS Filme
  • Im Fernsehen dient STAR WARS in Produktionen wie "The Simpsons", "The O.C." oder "Saturday Night Live" immer wieder als beliebte Quelle für Gags
  • Im Sport bezeichneten die Boston Red Sox ihren Erzfeind, die New York Yankees, einst als "The Evil Empire" - und die Yankees freuten sich über den Spitznamen
  • In der Comicwelt zählen Verweise auf STAR WARS zu gern gesehenen Gags in Publikationen von "Dennis the Menace" über "Hi and Louis" zu "Doonesbury" und "Boondocks". Darüber hinaus bedienten sich zahllose weitere Comicveröffentlichungen aus dem reichhaltigen STAR WARS Fundus
  • Unzählige Lehrer benutzen täglich Beispiele aus STAR WARS, um ihren Schülern Mathe, Naturwissenschaften und Fremdsprachen beizubringen. Museen locken mit STAR WARS Ausstellungen enorme Besuchermassen an
  • In Disney-Freizeitparks weltweit zählen die "Star Tours" zu den Publikumsfavoriten

Das STAR WARS Universum erwies sich nach seinem Siegeszug auf der Leinwand in den verschiedensten Veröffentlichungsformen als Erfolg.

Bei seiner Veröffentlichung im November 2004 avancierte die STAR WARS Trilogie zur bestverkauften DVD-Box der Geschichte in den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Australien und vielen weiteren Ländern auf dem Globus.

Der Spielzeughersteller LEGO erzielte mit seinen STAR WARS Produkten unerwartete Gewinne und täglich loggen sich Millionen Menschen weltweit ins Internet ein, um an dem gewaltigen Multiplayer-Onlinespiel "STAR WARS: Galaxies" teilzunehmen.

Auch die STAR WARS Videospiele aus dem Hause LucasArts begeistern das Publikum ebenso wie die Romane über das "erweiterte Universum" der Saga, die es regelmäßig in die Bestsellerliste der New York Times schaffen.

Natürlich hat die Reihe auch unverwechselbare Spuren in der Filmtechnik hinterlassen. Zur Umsetzung seiner Vorstellungen für KRIEG DER STERNE gründete George Lucas einst Industrial Light & Magic.

Seither erhielt das Unternehmen 14 Oscars für die Besten Visuellen Effekte bei einer großen Bandbreite von Filmen und arbeitet auch weiterhin an vorderster Front bei der Entwicklung neuer Verfahren im Bereich der Tricktechnik.

STAR WARS: EPISODE IV - KRIEG DER STERNE spielte eine zentrale Rolle bei der Verbesserung der Soundtechnik, machte das Dolby-System zur Reduzierung von Störgeräuschen berühmt und ebnete den Weg für das THX System und die heutzutage in Lichtspielhäusern vorherrschende digitale Tontechnik.

Lucasfilm Ltd. war außerdem federführend bei der Entwicklung non-linearer Schnittsysteme und veränderte so das Arbeitsfeld für Ton- und Film-Cutter. Zudem trieb das Unternehmen die Entstehung des mittlerweile marktführenden Avid-Systems voran.

Die Gewinne aus dem STAR WARS Franchise ermöglichten Lucasfilm außerdem den Fortschritt bei der Trickfilmtechnik, der in der Erfindung des Pixar-Computers gipfelte.

Dies wiederum führte zur Gründung der beliebten Pixar Animation Studios, aus denen Filme wie TOY STORY ("Toy Story", 1995) und FINDING NEMO ("Findet Nemo", 2003) stammen.

Zu den weitreichendsten und bedeutendsten Verdiensten von STAR WARS zählt sicherlich der Einsatz digitaler Film-Produktionstechniken.

Mit ANGRIFF DER KLONKRIEGER kam erstmals ein komplett auf hochauflösendem 24fps Digital-Material gedrehter Kinofilm auf den Markt.

Für DIE RACHE DER SITH baute man auf eine eigens entwickelte Technologie namens "444", die Bilder aus einer High-Definition-Kamera mit weit größerer Auflösung speichert als dies zuvor möglich war.

Dieser Fortschritt hat zur Folge, dass weltweit auch immer mehr Kinos auf digitale Projektionstechniken umstellen. Der kontinuierliche Einfluss und Output der STAR WARS Epen hat weite Kreise gezogen, doch schlussendlich lässt sich alles auf einen Nenner bringen: STAR WARS ist eine epische Erzählung um Licht und Dunkelheit, Vater und Sohn, Gut und Böse inmitten des unendlichen Weltalls.

"STAR WARS das sind zwar sechs Filme, doch es ist nur eine Geschichte," verdeutlicht Lucas. "Während des Schreibens und der Produktion der Filme habe ich mich stets darauf konzentriert, den Kreis irgendwann zu schließen. Jetzt endlich können die Leute alle sechs Filme zusammen sehen, so wie ursprünglich geplant."

Mit DIE RACHE DER SITH schließt sich nun der Kreis und die Saga ist vollendet!

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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