Que Sera?

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Que Sera? (OmdU)
Titel Schweiz: Que Sera?
Genre: Dokumentation
Farbe, Schweiz, 2004

Kino Schweiz: 14. Oktober 2004
Kino Deutschland: 26. Mai
Laufzeit Kino: 90 Minuten, FSK o. A.



Inhalt Auf den ersten Blick scheint alles aufzugehen: Eine Kindertagesstätte und ein Altersheim unter einem Dach ? in der Schönegg in Bern ist eine Utopie Alltag geworden. Diese Menschen haben Zeit, viel Zeit, auch füreinander. Auf den zweiten Blick spürt man das Ringen um Würde.

Dies macht die filmische Begegnung mit diesen ausgegrenzten Menschen so berührend ? erst recht dort, wo alles Bemühen scheitert und gesellschaftliche Ohnmacht zum Vorschein kommt. Es bleibt die Frage nach dem Wert des Lebens, dem Wert eines Kinderlachens oder alter Hände, müde wie ein Herbstblatt.

Das Zusammenleben von alt und jung in der Schönegg ist nicht bloss ein sozialpolitisches Experiment: in Que sera? wird es zur poetischen Metapher für Tod und Wiedergeburt. Doch der Film beschönigt nichts. Er kann diesen alten Menschen ihre Jugend nicht zurückgeben, aber er kommt ihnen sehr nahe und gibt ihnen so ihre Würde zurück.

Er zeigt uns nicht einfach ein Altersheim. Er zeigt uns Frau Fischer, Herrn Zürcher, Frau Suter und andere: ihre menschliche Wärme, seine Gebrechlichkeit, ihren entwaffnenden Humor. Der Respekt vor jedem dieser alten Menschen führt uns zum eigenen Respekt vor dem Alter und zum Bewusstsein, was ? viel schneller als uns vielleicht lieb sein wird ? auch auf uns zukommt.


Darsteller & Stab Darsteller: Lydia Baumann, Nelly Bloch, Hélène Fischer, Klara Mischler, Claire Suter, Gottfried Zürcher

Stab:Regie: Dieter Fahrer • Produktion: - • Drehbuch: Dieter Fahrer • Vorlage: - • Filmmusik: Disu Gmünder, Christoph Rechsteiner, Christoph Fluri, Bernhard Nick • Kamera: Dieter Fahrer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Balthasar Jucker • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 11/2005: Der mitunter anrührende Dokumentarfilm unterstreicht, dass gegenseitiger Respekt unabdingbare Voraussetzung für ein befruchtendes Miteinander ist.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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