Yasmin

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakate im Großformat: Deutschland • Trailer (4,9 MB) •

Titel Deutschland: Yasmin
Titel Grossbritannien: Yasmin
Genre: Drama
Farbe, Grossbritannien, Deutschland, 2004

Kino Grossbritannien: -
Kino Deutschland: 26. Mai 2005
Laufzeit Kino: 87 Minuten, FSK -



Inhalt Yasmin, eine pakistanische Immigrantin der zweiten Generation, lebt in der Spannung zwischen ihrer Lebenlust und den Forderungen ihrer Familie, der die Mutter fehlt. Sie arbeitet als Sozialarbeiterin mit behinderten Kindern in Nordengland und wird von ihren Kollegen sehr geschätzt.

Yasmins Vater ist frommer Muslim und Wächter der ansässigen Moschee, während ihr Bruder sich lieber als Kleindealer betätigt. Die Anti-Terrormassnahmen der Polizei nach dem Anschlag der Al-Qaeda auf das politische und ökonomische Zentrum des Westens im Jahr 2001 radikalisiert die jungen Muslime.

Die Ereignisse verändern auch die Haltung von Yasmins Freunden und Arbeitskollegen, die sich von ihr distanzieren. Der Blick von außen macht Yasmin zur Muslima.


Darsteller & Stab Darsteller: Archie Panjabi (Yasmin Husseini), Renu Setna (Khalid), Steve Jackson (John), Syed Ahmed (Nasir), Shahid Ahmed (Faysal Husseini), Badi Uzzaman (Hassan), Amar Hussain (Kamal), Joanna Booth (Cheryl), Emma Ashton (Sam), Rae Kelly (Wendy), Tammy Barker (Anna), Suraj dass (Kashiff)

Stab:Regie: Kenny Glenaan • Produktion: - • Drehbuch: Simon Beaufoy • Vorlage: - • Filmmusik: Stephen McKeon • Kamera: Tony Slater-Ling • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Kristina Hetherington • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Rhein-Hunsrück Zeitung, 27.0.2005: Der schottische Regisseur und Schauspieler Kenny Glenaan ist bei Ken Loach und Mike Leigh in die Schule gegangen. Der lakonische Humor und die direkte Erzählweise, die präzise Milieuschilderung und der Einsatz von Laiendarstellern, all das erinnert an die Werke der britischen Altmeister des sozialkritischen Kinofilms. Allerdings arbeiten Glenaan und sein Drehbuchautor Simon Beaufoy prägnanter und humorvoller den Kontrast zwischen der liberalen westlichen Konsumgesellschaft un der traditionsbewussten Lebensweise moslemischer Einwanderer heraus. Yasmin überrascht mit einem Ende, das zeigt, wie schnell oberflächliche Akzeptanz in Intoleranz umschlagen kann.

film-dienst 11/2005: Der lehrstückartig entwickelte Film führt sinnfällig vor Augen, wie rasch die interkulturellen Annäherungen der letzten Jahrzehnte hinweggefegt werden können. dass vor allem die Alten und Frauen unter der regressiven Entwicklung leiden, wird ebenso scharfsinnig wie zornig registriert, wobei der Film in der bitteren Erkenntnis gipfelt, dass es ein Weiterleben wie zuvor nicht geben wird.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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