Tony Takitani

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Tony Takitani
Titel USA: Tony Takitani
Genre: Drama
Farbe, Japan, 2004

Kino Japan: 29. Januar 2005
Kino Deutschland: 9. Juni 2005
Laufzeit Kino: 75 Minuten, FSK -



Inhalt Tony Takitani ist ein Einzelgänger. Seine Mutter starb wenige Tage nach seiner Geburt, und sein Vater verbrachte mehr Zeit mit seiner Jazzband als mit seinem Sohn. Einsamkeit schien für Tony ein natürlicher Zustand zu sein.

Sein Leben verändert sich jedoch grundlegend, als er sich in die attraktive Eiko verliebt, die er wenig später heiratet. Zum ersten Mal erlebt Tony das Glück von Nähe und Geborgenheit. Dies wird allerdings getrübt durch Eikos exzessive Leidenschaft für Designer-Kleidung.

Als sich ein ganzer Raum mit den teuren Kleidungsstücken füllt, bittet Tony seine junge Frau, ihre Einkäufe einzuschränken. Eiko stimmt ihm zu, doch keiner ahnt, welche dramatischen Folgen diese Entscheidung haben wird ...


Darsteller & Stab Darsteller: Issey Ogata (Tony Takitani / Takitani Shozaburo), Rie Miyazawa (Konuma Eiko / Hisako), Shinohara Takahumi (Tony Takitani als Kind), Nishijima Hidetoshi (Erzähler)

Stab:Regie: Jun Ichikawa • Produktion: Motoki Ishida • Drehbuch: Jun Ichikawa • Vorlage: Erzählung "Tony Takitani" von Haruki Murakami • Filmmusik: Ryuichi Sakamoto • Kamera: Taishi Hirokawa • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Yoshikazu Ichida • Schnitt: Tomoo Sanjyo • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Yasuo Hashimoto • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Regisseur Jun Ichikawa hat durch die Reduzierung der Bilder und Dialoge das sehr komplexe Thema von Einsamkeit und Entfremdung, das viele von Haruki Murakamis Werken bestimmt, eindrucksvoll auf den Film übertragen. Der Zuschauer behält seine Orientierung durch eine Erzählerstimme im Off. Tony Takitani ist wie die meisten Helden Haruki Murakamis ein Mensch, der scheinbar unberührt von seiner Umwelt sein Leben lebt und dabei von seinen Sehnsüchten verzehrt wird. Im Mittelpunkt des Films steht, wie so oft bei Haruki Murakamis, die Frage nach der Verantwortung des Menschen für sein eigenes Schicksal.

Christina Denz (Rhein-Zeitung 9. Juni 2005): Jun Ichikawa bedient sich dabei eines strengen Minimalismus: Selbst beim Casting beschränkte sich Jun Ichikawa auf wenige Schauspieler. Es steht ein poetischer, höchst sinnlicher Filmraum.

TV Today: Wunderschön.

Filmplakat
Szenenfoto
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