Melinda und Melinda

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Titel Deutschland: Melinda und Melinda
Titel USA: Melinda and Melinda
Genre: Tragikomödie
Farbe, USA, 2004

Kino Spanien: 29. Oktober 2004
Kino USA: 18. März 2005
Kino Schweiz (D): 21. April 2005
Kino Deutschland: 23. Juni 2005
Kino Österreich: 24. Juni 2005
Laufzeit Kino: 100 Minuten, FSK o. A.




Inhalt Was geschieht, wenn eine attraktive, junge Frau wie Melinda überraschend in eine typische New Yorker Dinnerparty platzt? Einiges, denn Melinda ist nach New York gekommen, um ein neues Leben anzufangen und sich neu zu verlieben.

Und Melinda gibt es gleich zweimal - die eine hat eher Pech, die andere eher Glück mit der Liebe ...


Darsteller & Stab Darsteller: Chiwetel Ejiofor (Ellis), Will Ferrell (Hobie), Jonny Lee Miller (Lee), Radha Mitchell (Melinda), Amanda Peet (Susan), Chlöe Sevigny (Laurel), Wallace Shawn (Sy), Neil Pepe (Al), Stephanie Roth Haberle (Louise), Michael J. Farina (Mann mit Hund), Josh Brolin (Greg)

Stab:Regie: Woody Allen • Produktion: Letty Aronson für Gravier Produktion • Drehbuch: Woody Allen • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Vilmos Zsigmond • Spezialeffekte: John Ottesen (Koordinator) • Ausstattung: Santo Loquasto (Szenenbild), Tom Warren (Bauten), Regina Graves (Bühnenbild) • Schnitt: Alisa Lepselter • Kostüme: Judy Ruskin Howell • Make Up: Lori Hicks (Make Up), Wayne Herndon (Frisuren) • Ton: Gary Alper • Ton(effekt)schnitt: Robert Hein • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: In Melinda und Melinda ist Woody Allen wieder ganz in seinem Element: Eine Anekdote ist der Ausgangspunkt für eine Geschichte, die aus zwei gegensätzlichen Perspektiven - einer tragischen und einer komischen - elegant verschachtelt erzählt wird. Manhattan und seine urbanen Neurotiker bieten dem hervorragenden Ensemble Chiwetel Ejiofor, Will Ferrell, Jonny Lee Miller, Radha Mitchell, Amanda Peet, Chloë Sevigny und Wallace Shawn größtmögliche Entfaltungsmöglichkeiten. Die meisten der Woody Allen-typischen Themen werden auch hier durchdekliniert - die Zerbrechlichkeit der Liebe, eheliche Untreue, komplizierte Romanzen, die Unfähigkeit zu kommunizieren. Eine Figur im Film bringt es auf den Punkt: 'Er ist mutlos, er ist verzweifelt, er ist lebensmüde. Alle komischen Elemente sind vorhanden.'

Michael Winckler (Rhein-Zeitung 23. Juni 2005): Der Filmemacher legt in seinem jüngsten Werk ein atemloses Tempo vor. Melinda eilt in fiebriger Hektik auf der Suche nach Liebe und innerer Ruhe zwischen den Hauptsträngen des Films hin und her. Alle übrigen Figuren, mehr oder weniger intellektuelle Stadtneurotiker, überzeugen ebenso in ihren Rollen. Wie der Zuschauer es von Woody Allen gewohnt ist, plappern und diskutieren sie untentwegt, als hinge ihr Leben davon ab. Dabei sind die Dialoge der durchgeknallten, aber durchweg liebenswürdigen Gestalten pointiert, präzise und scharf in ihrer Beschreibung menschlicher Existenz. Für Melinda und Melinda hat Woody Allen alle Register seines Könnens gezogen.

film-dienst 13/2005: Dramatische Komödie, die Liebesfreud und -leid ihrer Protagonisten mal heiter-romantisch, mal tragisch-melodramatisch durchbuchstabiert. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, die die Ehen von im Filmgeschäft tätigen Paaren nachhaltig durcheinanderbringt. Raffiniert verwebt der Film die Erzählstränge und entfaltet elegant ein Spiel um Liebe, Leid und Leidenschaft. Angesichts der wirtschaftlichen Sorglosigkeit der Protagonisten sprengt er freilich kaum den Rahmen einer unterhaltsamen Taschenspielerei.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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