Kino USA: 12. Dezember 2003 Kino Deutschland: 23. Juni 2005 Laufzeit Kino: 120 Minuten, FSK 12
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Da ermöglicht eine Gesetzesänderung der ehrgeizigen Richterin Livi und deren kompetenten Helfer Oberst Roux eine erneute Untersuchung der Untat. Dazu mußs Brossard verhaftet werden. Diesem gelingt es jedoch ein ums andere Mal, den staatlichen Ermittlern zu entkommen, während er gleichzeitig von geheimnisvollen Auftragsmördern verfolgt wird.
Das Netz der Exekutive zieht sich langsam um Brossard zusammen und auch die gedungenen Killer haben seine Spur längst aufgenommen ...
Stab: • Regie: Norman Jewison • Produktion: Norman Jewison, Robert Lantos • Drehbuch: Ronald Harwood • Vorlage: Roman von Brian Moore • Filmmusik: Normand Corbeil • Kamera: Kevin Jewison • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jean Rabasse (Szenenbild), Françoise Benoît-Fresco (Bühnenbild) • Schnitt: Andrew S. Eisen, Stephen E. Rivkin • Kostüme: Carine Sarfati • Make Up: Trefor Proud • Ton: Bruce Carwardine • Ton(effekt)schnitt: Mark Gingras • Stunts: Michel Norman (Koordinator) •
film-dienst 13/2005: Der Vichy-Kommandant Paul Touvier, der 1994 als erster Franzose wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt wurde, stand einem Film Modell, der das Schicksal des Judenmörders mit erfundenen Begebenheiten ausschmückt und über weite Strecken zum Gegenstand eines politischen Thrillers abwertet. Faszinierend ist jedoch die Darstellung der Hauptfigur durch Michael Caine, dem ein beklemmendes Porträt eines sich selbst bemitleidenden Scheusals gelingt.
Oliver Zimmermann (Rhein-Zeitung 23. Juni 2005): Regisseur Norman Jewison formte aus Brian Moores Vorlage einen Gegenwartsthriller. Besonders Sir Michael Cainem überzeugt in der Rolle des alten Kriegsverbrechers. Er gibt nach außen den galanten Senioren, doch innerlich steckt in ihm noch immer ein kaltblütiger und korrupter Kämpfer.