The Statement

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Titel Deutschland: The Statement
Titel USA: The Statement
Genre: Thriller
Farbe, USA, 2003

Kino USA: 12. Dezember 2003
Kino Deutschland: 23. Juni 2005
Laufzeit Kino: 120 Minuten, FSK 12




Inhalt Frankreich, 1992. Als eiskalter Komplize des Vichy-Regimes war Pierre Brossard 1944 im besetzten Frankreich an der Ermordung von sieben Juden maßgeblich beteiligt. Nie wurde der Kriegsverbrecher für seine Taten vor Gericht gestellt und lebt seitdem anonym ein friedliches Leben unter dem Schutz rechtsgerichteter Gruppierungen innerhalb der katholischen Kirche.

Da ermöglicht eine Gesetzesänderung der ehrgeizigen Richterin Livi und deren kompetenten Helfer Oberst Roux eine erneute Untersuchung der Untat. Dazu mußs Brossard verhaftet werden. Diesem gelingt es jedoch ein ums andere Mal, den staatlichen Ermittlern zu entkommen, während er gleichzeitig von geheimnisvollen Auftragsmördern verfolgt wird.

Das Netz der Exekutive zieht sich langsam um Brossard zusammen und auch die gedungenen Killer haben seine Spur längst aufgenommen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Michael Caine (Pierre Brossard), Tilda Swinton (Richterin Annemarie Livi), Jeremy Northam (Oberst Roux), Alan Bates (Armand Bertier), Charlotte Rampling (Nicole), John Neville (Old Man), Ciarán Hinds (Pochon), Frank Finlay (Commissaire Vionnet), William Hutt (Le Moyne), Matt Craven (David Manenbaum)

Stab:Regie: Norman JewisonProduktion: Norman Jewison, Robert Lantos • Drehbuch: Ronald Harwood • Vorlage: Roman von Brian Moore • Filmmusik: Normand Corbeil • Kamera: Kevin Jewison • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jean Rabasse (Szenenbild), Françoise Benoît-Fresco (Bühnenbild) • Schnitt: Andrew S. Eisen, Stephen E. Rivkin • Kostüme: Carine Sarfati • Make Up: Trefor Proud • Ton: Bruce Carwardine • Ton(effekt)schnitt: Mark Gingras • Stunts: Michel Norman (Koordinator) •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Regisseur Norman Jewison ("The Hurricane") ist mit The Statement ein spannender und nachdenklicher Film gelungen. Auf subtile Art und Weise seziert er die Doppelbödigkeit seiner Protagonisten und belässt doch allen ihre Würde als Menschen. Die Art und Weise wie sich Norman Jewison mit der Thematik auseinandersetzt ist ungewöhnlich. Die grandiosen Darsteller tun das ihrige dazu, dass der Film einen Sog ausübt, der bis zum Ende anhält.

film-dienst 13/2005: Der Vichy-Kommandant Paul Touvier, der 1994 als erster Franzose wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt wurde, stand einem Film Modell, der das Schicksal des Judenmörders mit erfundenen Begebenheiten ausschmückt und über weite Strecken zum Gegenstand eines politischen Thrillers abwertet. Faszinierend ist jedoch die Darstellung der Hauptfigur durch Michael Caine, dem ein beklemmendes Porträt eines sich selbst bemitleidenden Scheusals gelingt.

Oliver Zimmermann (Rhein-Zeitung 23. Juni 2005): Regisseur Norman Jewison formte aus Brian Moores Vorlage einen Gegenwartsthriller. Besonders Sir Michael Cainem überzeugt in der Rolle des alten Kriegsverbrechers. Er gibt nach außen den galanten Senioren, doch innerlich steckt in ihm noch immer ein kaltblütiger und korrupter Kämpfer.

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Szenenfoto
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