Villa Henriette

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Titel Deutschland: Villa Henriette
Titel USA: Villa Henriette
Genre: Kinderfilm
Farbe, Österreich, Schweiz, 2004

Kino USA: -
Kino Österreich: 3. Dezember 2004
Kino Deutschland: 30. Juni 2005
Laufzeit Kino: 88 Minuten, FSK o. A.



Inhalt Die zwölfjährige Marie hat ein ganz besonderes Verhältnis zu dem Haus, in dem sie mit ihrer Großfamilie lebt. Es spricht mit ihr und zeigt menschliche Reaktionen.

Als Maries Großmutter, eine passionierte Erfinderin, einem windigen Gauner auf den Leim geht und dadurch das Haus zu verlieren droht, setzt Marie gemeinsam mit ihren beiden Freunden Konrad und Stefan alle Hebel in Bewegung, um ihr Zuhause zu retten. Die schwierige Situation und die unterschiedlichen Bedürfnisse der schrulligen Familienangehörigen machen es Marie und ihren Freunden nicht leicht.

Außerdem soll sie sich plötzlich noch zwischen den Jungs entscheiden, weil beide ?mit ihr gehen wollen?. Aber mit Einfallsvermögen und mutiger Entschlusskraft schaffen sie womöglich das Unmögliche ...


Darsteller & Stab Darsteller: Hannah Tiefengraber (Maria), Cornelia Froboess (Großmutter), Nina Petri (Mutter), Lars Rudolph (Vater), Michou Friesz (Olli), Branko Samarovski (Onkel Albert), Richard Skala (Konrad), Elias Pressler (Stefan), Bernhard Jobst (Otto), Nina Hagen (Haus-Stimme), Christine Nöstlinger (Hausmeisterin)

Stab:Regie: Peter Payer • Produktion: Katja Dor, Brigitte Hofer, Erich Lackner, Fiona Meisel für Mini Film / Lotus-Film / maximage • Drehbuch: Milan Dor • Vorlage: Kinderbuch von Christine Nöstlinger • Filmmusik: - • Kamera: Thomas Hardmeier • Spezialeffekte: Tissi Brandhofer • Ausstattung: Christoph Kanter, Hansi Wagner, Peter Ecker • Schnitt: Britta Nahler • Kostüme: Anita Stoisits • Make Up: Michaela Oppl • Ton: Patrick Becker • Ton(effekt)schnitt: Dieter Lengacher, Kirk Heflin • Stunts: Peter Mandaltscheff •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Christine Nöstlingers beliebtes Kinderbuch nun auch im Kino: Mit Villa Henriette ist Peter Payer ein wunderschöner Familienfilm über ein außergewöhnliches Haus und seine Bewohner gelungen. Unter ihnen: Cornelia Froboess, Nina Petri und Lars Rudolph. Als Stimme des Hauses gelang mit der Besetzung von Nina Hagen ein besonderes Highlight.

film-dienst 13/2005: Fantasievolle, gegen den Genre-Strich gebürstete Verfilmung eines bekannten Jugendbuchs, das mit einem skurrilen Figurenarsenal, witzig-hintergründigen Dialogen, einem ironisierenden Soundtrack, subversiven Regieeinfällen und einem präzis geführten, spielfreudigen Ensemble dem Familienfilm neue Reize abgewinnt.

Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 30. Juni 2005): Mit einer guten Portion subversiven Humors und allerlei skurrilen Einfällen gelingt es Regisseur Peter Payer, seine Botschaft unaufdringlich zu übermitteln: Es lohnt sich, für das zu kämpfen, was einem wirklich wichtig ist.

Kinder- und Jugendfilmkorrespondenz: Villa Henriette ist ein stimmiger Film, ein modernes Märchen aus der Gegenwart, das sich inszenatorisch nicht auf eingefahrenen Bahnen bewegt, sondern den Mut aufbringt, auch formal etwas zu wagen.

Filmplakat
Szenenfoto
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