My Summer Of Love

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Titel Deutschland: My Summer Of Love
Titel UK: My Summer Of Love
Genre: Liebesdrama
Farbe, England, 2004

Kino UK: 22. Oktober 2004
Kino Deutschland: 30. Juni 2005
Kino Österreich: 1. Juli 2005
Laufzeit Kino: 87 Minuten, FSK 12



Inhalt Ein langer heißer Sommer, irgendwo in Yorkshire. Mona rollt mit ihrem motorlosen Mofa über die staubigen Landstraßen. Dort begegnet sie eines Tages Tamsin, die auf ihrem Schimmel ausreitet.

Die beiden stammen aus verschiedenen Welten: Tamsin ist eine wohlbehütete Tochter aus gutem Hause: weit gereist, gebildet, selbstsicher. Gerade ist sie von ihrem teuren Privatinternat suspendiert worden, wegen des schlechten Einflusses, den sie auf andere hat.

Mona dagegen ist seit dem Krebstod ihrer Mutter Waise, den Vater hat sie nie gekannt. Mit ihrem Bruder Phil lebt sie über dem heruntergekommenen Pub, den einst ihre Mutter führte. Früher ließ Phil nichts anbrennen: Raub, Einbruch, Schlägereien. Doch seit er aus dem Knast entlassen wurde und Gott entdeckt hat, ist er Mona fremd geworden - und sie noch verlorener.

So unterschiedlich Mona und Tamsin auch sind, so sehr spüren sie eine Seelenverwandschaft. Zusammen sind sie stark und glücklich. Sie schwören, einander nie zu verlassen. Doch als die Eine sich darauf verlässt, spielt die Andere nur ein gefährliches Spiel ...


Darsteller & Stab Darsteller: Natalie Press (Mona), Emily Blunt (Tamsin), Paddy Considine (Phil), Dean Andrews (Ricky), Michelle Byrne (Rickys Frau), Paul-Anthony Barber (Tamsins Vater), Lynette Edwards (Tamsins Mutter), Kathryn Sumner (Sadie)

Stab:Regie: Pawel Pawlikowski • Produktion: Tanya Seghatchian, Chris Collins • Drehbuch: Pawel Pawlikowski, Michael Wynne • Vorlage: Roman "My Summer Of Love" von Helen Cross • Filmmusik: Alison Goldfrapp, Will Gregory • Kamera: Ryszard Lenczewski, David Scott • Spezialeffekte: - • Ausstattung: John Stevenson, Netty Chapman • Schnitt: David Charap • Kostüme: Julian Day • Make Up: Tara McDonald • Ton: John Pearson • Ton(effekt)schnitt: John Pearson • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Mit My Summer Of Love schuf der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Regisseur Pawel Pawlikowski einen berauschenden Film über die Magie einer Mädchenfreundschaft und einen mit Sehnsucht aufgeladenen Sommer. Die britische Presse verglich die Geschichte zweier Teenager, die einander verfallen und gemeinsam gegen den Rest der Welt rebellieren, unter anderem mit Peter Jacksons Heavenly Creatures. Die traumhafte Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Films untermalt der zart-schmelzende Pop von Goldfrapp, die einen Großteil des Soundtracks beigesteuert haben.

Steffen Becker (Rhein-Zeitung 30. Juni 2005): Die Darstellerinnen bringen die typische Teenagerintensität hervorragend zur Geltung. Wenn sie sich gegenseitig schwören "Falls du mich verlässt, dann töte ich dich", glaubt man ihnen das. Regisseur Pawel Pawlikowski schafft es, dass der Zuschauer auch bei noch so unbeschwerten Szenen ein leichtes Unbehagen nicht los wird. Pawel Pawlikowski geht dabei subtil vor. Die Unterschiede zwischen der coolen, weit gereisten Tamsin und Mona, die über die große weite Welt fantasiert, teilen sich mehr über kleine Szenen und Gesten mit als über die Dialoge. Der Zuschauer ahnt zwar von Anfang an, dass mit dem Sommer auch die Liebe enden wird. Die Schlusswendung entschädigt jedoch mit ihrer emotionalen Wucht für Längen im Mittelteil - und rechtfertigt den Titel "Bester Britischer Film" der Britischen Filmakademie.

film-dienst 13/2005: Brillant fotografiertes, hervorragend gespieltes Jugenddrama, das die Protagonistinnen auf der Suche nach Wahrheit, Orientierung und Halt zeigt. Eine wehmütige Ode an den Schmerz der ersten Liebe.

Filmplakat
Szenenfoto
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