Die Grauzone

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Titel Deutschland: Die Grauzone
Titel USA: The Grey Zone
Genre: Drama
Farbe, USA, 2001

Kino USA: 18. Oktober 2002
Kino Deutschland: 27. Januar 2005
Laufzeit Kino: 104 Minuten, FSK 16



Inhalt Die tragische und dramatische Geschichte des einzigen bewaffneten Häftlingsaufstands im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, dem am 7. Oktober 1944 insgesamt 451 Häftlinge eines streng isolierten jüdischen Todeskommandos zum Opfer fielen. Diese Häftlinge des sogenannten Sonderkommandos wurden in den Krematorien und Gaskammern der größten nationalsozialistischen Mordfabrik zur Zwangsarbeit eingesetzt.

Eine Gruppe ungarischer Juden ist an der Vorbereitung eines Aufstandes beteiligt. Die Planungen geraten in Gefahr, als plötzlich ein junges Mädchen lebend unter den Körpern von Ermordeten in der Gaskammer gefunden wird. Den weiblichen Lagerinsassen, die in der Munitionsfabrik arbeiten müssen, gelingt es, Mitgliedern des Sonderkommandos heimlich Schießpulver zukommen zu lassen ...


Darsteller & Stab Darsteller: David Arquette (Hoffman), Velizar Binev (Moll), David Chandler (Rosenthal), Michael Stuhlbarg (Cohen), George Zlatarev (Lowy), Dimitar Ivanov (Alter Mann), Daniel Benzali (Schlermer), Allan Corduner (Doktor Miklos Nyiszli), Steve Buscemi ('Hesch' Abramowics), Harvey Keitel (SS-Oberscharführer Eric Muhsfeldt), Henry Stram (SS-Hauptsturmführer Josef Mengele), Mira Sorvino (Dina)

Stab:Regie: Tim Blake Nelson • Produktion: Pamela Koffler, Avi Lerner, Danny Lerner, Tim Blake Nelson, Christine Vachon • Drehbuch: Tim Blake Nelson • Vorlage: Roman "The Grey Zone" von Tim Blake Nelson • Filmmusik: Jeff Danna, Johannes Brahms, Johann Strauß • Kamera: Russell Lee Fine • Spezialeffekte: Willie Botha (Koordinator) • Ausstattung: Maria Djurkovic (Szenenbild), Johnny Breedt, Tatiana Lund (Bauten), Valentina Mladenova • Schnitt: Michelle Botticelli, Tim Blake Nelson • Kostüme: Marina Draghici • Make Up: Claudia Moser • Ton: Petur Hliddal • Ton(effekt)schnitt: J. R. Grubbs, Larry Oatfield • Stunts: Parvan Parvanov (Koordinator) •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Das Filmdrehbuch basiert auf der 1946 erschienenen Erinnerungsschrift "Ich war Arzt in Auschwitz" des rumänischen Pathologe Miklos Nyiszli, der in einem der Auschwitzer Krematorien arbeiten mußste. Nyiszlis aufsehenerregendes Werk war überhaupt die erste Publikation eines Augenzeugen, der aus dem Innern der Todesfabrik Auschwitz berichtete. Seine Beschreibung des "Kommandos der lebenden Toten" ist eine schonungslose Analyse der traumatischen und radikalen Lebens- und Arbeitsbedingungen im Sonderkommando. Auf dieser Grundlage ermöglicht der Film eine Auseinandersetzung mit den Abgründen der menschlichen Natur und erinnert in eindringlicher und noch nicht gesehener Weise an das Grauen von Auschwitz.

Georg Seeßlen (Rhein-Zeitung 28. Januar 2005): Die Grauzone ist alles andere als ein opulenter, melodramatischer Nazi-Film. Er ist streng, fast unbarmherzig und mutet dem Zuschauer einige Bilder zu, die bislang geltende Abbildungsverbote überschreiten. (...) Bewusst geht Tim Blake Nelson in den Darstellungen der Mordmaschine, der Leichenberge und der Folterungen an den Rand dessen, was erträglich ist.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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