Die Hochzeits-Crasher

Produktionsnotizen

Einladungen sind für Loser Eigentlich geht es bei Hochzeiten darum, dass die Familien und Freunde zusammenkommen, um die Liebe des Brautpaars zu feiern. Aber die meisten Singles unter den Gästen dieser häufig sehr aufwändigen Feste schätzen auch die kostenlosen Getränke, und sie hoffen auf eine Chance, sich neu zu verlieben. Diese Single-Einstellung zu Hochzeitsfeiern war die Grundidee zu ?Wedding Crashers? (Die Hochzeits-Crasher).

?Ich begann über ,Die Hochzeits-Crasher? nachzudenken, als ich vor ein paar Jahren die Einladung zur Hochzeit eines Freundes bekam?, sagt Produzent Andrew Panay. ?Da fiel mir nämlich ein, wie ich mich als Student mit einem Kumpel ein paar Mal auf Hochzeiten einschmuggelte, weil man da sehr leicht Mädchen kennen lernen konnte. Das war doch ein toller Ausgangspunkt für einen Film: Zwei Typen gehen uneingeladen auf Hochzeiten, um Mädchen aufzureißen, bis einer alle Regeln bricht und sich in eine Brautjungfer verliebt, nachdem er ihr den ganzen Abend etwas über sich vorgeschwindelt hat.?

Panay entwickelte das Konzept mit Peter Abrams und Robert L. Levy, seinen Partnern in der Firma Tapestry Films, bis sie schließlich das Autorenduo Steve Faber & Bob Fisher engagierten, um die Story mit Leben zu füllen. "Wir hatten das deutliche Gefühl, dass dieses Konzept der Hochzeits-Crasher jede Menge Möglichkeiten für echt komische Situationen und ein witziges Drehbuch bietet?, sagt Produzent Peter Abrams.

?Wir suchten also Autoren, und Andrew Panay kannte Steve Faber & Bob Fisher bereits von ihrer Zusammenarbeit an einem Skript namens ,We?re the Millers?, über das wir alle lauthals gelacht haben ? es ist ungemein clever und witzig. Wir erzählten ihnen also in groben Zügen, wie wir uns ,Die Hochzeits-Crasher? vorstellten, und sie begannen sofort mit der Idee zu jonglieren.? Faber & Fisher gefiel das Konzept auf Anhieb, aber sie merkten auch sehr bald, dass die Geschichte der beiden Flirtkönige allein nicht ausreichte.

?Nachdem man uns die Grundidee des Films präsentiert hatte, waren Bob und ich uns einig, dass wir hier eine Welt kreieren müssen, die mehr witzige Situationen enthält als nur zwei Typen, die sich ständig auf Hochzeiten einschmuggeln?, sagt Faber. ?Unsere Überlegungen waren folgende: Vielleicht sollten sie schon älter sein ? eigentlich zu alt für solche Mätzchen? Hochzeiten sind das Nonplusultra an verordneter Heiterkeit ? also beschlossen wir, dass die Jungs regelrechte Experten in der Kunst des Hochzeits-Crashings sein müssen. Entsprechend konstruierten wir Dutzende von Regeln, an die sie sich immer halten sollten.?

Dazu Fisher: ?Es war uns klar, dass wir nicht den ganzen Film nur mit Hochzeits-Crashing bestreiten können. Also überlegten wir, ob sich nicht einer der Typen auf einer Hochzeitsfeier in ein Mädchen verknallen sollte. Wir wollten die Helden in eine Situation bringen, in der ihre Entscheidungen wirklich weitreichende Konsequenzen für ihr Leben haben.? Im Film sind John Beckwith and Jeremy Grey dicke Freunde, aber in Washington/DC auch Geschäftspartner in einer Firma, die sich auf Schlichtungen in Scheidungsprozessen spezialisiert.

Dabei setzen die beiden ihr außergewöhliches Verhandlungstalent ein, um den Paaren klarzumachen, dass sie nicht einander für das Scheitern ihrer Ehe verantwortlich machen sollten ? schuld daran ist vielmehr die Institution Ehe selbst. ?John ist inzwischen mit seinem gegenwärtigen Lebensstil nicht mehr zufrieden?, sagt Faber. ?Aber das wird ihm natürlich erst klar, als er die Frau seiner Träume kennen lernt. Jeremy lebt dagegen ausschließlich für den Augenblick, lässt sich von Hochzeit zu Hochzeit treiben und genießt seine erotischen Eskapaden, ohne je darüber nachzudenken.?

Die Filmproduzenten reagierten begeistert auf die neuen Dimensionen, mit denen Faber & Fisher das ursprüngliche Konzept anreicherten. ?Steve und Bob lieferten ein hervorragendes Skript?, sagt Andrew Panay. ?Sie entwickelten überzeugende Figuren, eine urkomische Story, und sie kombinierten die Idee des Hochzeits-Crashing mit einem dynamischen Handlungselement: Die beiden Helden lernen Mädchen kennen, die ihr Leben umkrempeln.?

Auch New Line Cinema ließ sich von der Hochzeits-Crasher-Idee überzeugen und kurbelte das Projekt sehr schnell an. Faber & Fisher lieferten bald darauf eine umwerfend komische erste Fassung des Drehbuchs, von der Regisseur David Dobkin Wind bekam. Sobald Dobkin an Bord kam, engagierte er die Schauspieler Owen Wilson und Vince Vaughn, mit denen er bereits gearbeitet hatte: mit Vaughn in ?Clay Pigeons? (Clay Pigeons) und mit Wilson in ?Shanghai Knights? (Shanghai Knights).

?Meinen Film mit Owen hatte ich gerade abgedreht, und meinen ersten Film hatte ich mit Vince gemacht. Natürlich war ich von der Vorstellung sehr angetan, einen Stoff mit beiden zusammen zu realisieren?, sagt Dobkin. ?Als ich das Drehbuch zu ,Die Hochzeits-Crasher? in die Hand bekam, konnte ich beim Lesen regelrecht hören, wie die beiden die Dialoge sprachen. Ich hatte Glück ? Owen und Vince reagierten beide sehr positiv und mochten ihre Rollen auf Anhieb.? Vince Vaughn fand in dem Drehbuch genau die Art Komödie, die ihm Spaß macht.

?Mir gefallen Filme, die innerhalb des Komödienkonzepts auch eine Story enthalten, die die Realität, die menschlichen Probleme nicht aus den Augen verliert?, sagt Vaughn. ?Ich finde das Konzept toll ? zwei Typen schmuggeln sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen auf Hochzeiten ein, um Mädchen aufzureißen. Wir erleben mit, wie diese abgefahrenen Kerle Abenteuer erleben, die wir alle uns auch schon mal ausgemalt oder in kleinerem Rahmen sogar ausprobiert haben. Natürlich wird die Situation hier übertrieben, aber jeder kann sich in ihre Lage hineinversetzen ? sich auf einer Party einzuschmuggeln, zu der man gar nicht eingeladen ist.?

Owen Wilson freute sich darauf, bei ?Die Hochzeits-Crasher? wieder mit Regisseur Dobkin und mit Vaughn zusammenzuarbeiten. ?Mir gefiel, wie David ,Shanghai Knights? inszeniert hat ? er hat mir beim Dreh einen sehr angenehmen künstlerischen Freiraum zugestanden?, sagt Wilson. ?Mit Vince habe ich zwar bereits ,Starsky & Hutch? (Starsky & Hutch) gedreht, aber wir traten in nur wenigen Szenen gemeinsam auf. Es war also ein sehr verlockendes Angebot, jetzt eine Buddy-Komödie mit ihm zu machen.? Bei der Diskussion über ihre Rollen waren sich Vaughn und Wilson mit Dobkin darüber einig: Die Figuren müssen unbedingt sympathisch wirken.

?Gleich zu Anfang sprachen wir drei darüber, dass John und Jeremy richtige Frohnaturen sind?, sagt Dobkin. ?Es war uns also wichtig, dass die Zuschauer die beiden mögen, sie sollen keinesfalls wie Raubtiere auf Beutejagd wirken. Die Frauen mögen es, wenn jemand auf der Party für gute Stimmung sorgt, aber die beiden Typen haben auch sonst wirklich an allem Spaß: an gutem Essen, den Bands, sie spielen gern mit den Kids und sie ziehen sich gern schick an.?

Als Wilson und Vaughn ihre Verträge unterschrieben hatten, konzentrierten die Filmemacher sich auf die Besetzung der Nebenrollen. Der erste Tagesordnungspunkt betraf die Suche nach einem Schauspieler, der dem einflussreichen Finanzminister William Cleary die entsprechende Statur verleiht. ?Minister Cleary ist der Dreh- und Angelpunkt des Films?, sagt Dobkin.

Indem man diese Rolle besetzt, stellt man im gleichen Moment die Weichen: Entweder wird der Film eine intelligente Komödie, die Klasse hat, oder er entwickelt sich zu einer platten Komödie für anspruchslose Schenkelklopfer. Im Film geht es ja um zwei Typen, die auf der Party in der Villa des Ministers seinen Töchtern etwas vormachen. Ich überlegte mir also, dass der Minister eine Persönlichkeit sein sollte, vor der John und Jeremy Angst haben, weil das den komischen Situationen erheblich Auftrieb gibt.?

Laut Dobkin gab es für die Rolle nur einen Kandidaten, der die Anforderungen vollkommen erfüllt. ?Christopher Walken war meine erste Wahl, weil er seine Mitmenschen durchaus einschüchtern kann. Was noch wichtiger war: Seine Auftritte in ,Catch Me If You Can? (Catch Me If You Can) und ,The Dead Zone? (Dead Zone) zeigen ihn auch sehr warmherzig, und genauso soll er in dieser Rolle auch wirken. Außerdem bringt Chris unglaubliche Fähigkeiten in Bezug auf komödiantisches Timing mit: Er bringt die Leute sogar dann zum Lachen, wenn ihm das Drehbuch gar nicht viel Material in dieser Richtung vorgibt. Als er an Bord kam, war die Besetzung praktisch schon gelaufen.?

Oscar-Preisträger Walken hat in seiner abwechslungsreichen Karriere die unterschiedlichsten Rollen verkörpert. Dennoch kam das Angebot, den Finanzminister zu spielen, für ihn etwas überraschend. ?Ich staunte nicht schlecht, als man mich anrief und fragte, ob mich der Film interessiert?, gibt Walken zu. ?Wenn man mich so anschaut und auch die Art Rollen, die ich gespielt habe, dann würde ich mich nicht unbedingt als einen Vorzeigepolitiker besetzen, dem das Geld unseres Landes anvertraut wird. Ich habe immer eher Außenseiter gespielt. Also stellt dies eine sehr angenehme Abwechslung für mich dar ? ich spiele einen Familienvater mit drei Töchtern.?

Achte darauf, dass sie Single ist Auf der prachtvollen Hochzeit von Christina, der Tochter des Wirtschaftsministers, geben sich John und Jeremy als Brüder und Kapitalspekulanten aus New Hampshire aus und versuchen Christinas Schwestern Claire und Gloria Cleary zu verführen. Für Jeremy stellt Gloria nur eine weitere Eroberung dar, doch John verliebt sich Hals über Kopf in die klassisch schöne und elegante Claire. Es dauerte lange, bis die geeignete Schauspielerin für die selbstbewusste Claire gefunden war.

Schließlich besetzte man sie mit Rachel McAdams, die im letzten Sommer in den Kinohits ?The Notebook? (Wie ein einziger Tag) und ?Mean Girls? (Girls Club ? Vorsicht bissig!) zu sehen war. ?Die Besetzung ist für mich ein endloser Prozess, denn wenn ich das Casting richtig hinbekomme, habe ich bereits die Hälfte meines Jobs geschafft?, sagt David Dobkin. ?Hunderte von Schauspielerinnen sprachen für die Rolle der Claire vor, aber keine traf ihr Wesen wirklich auf den Punkt.

Ich war praktisch schon dabei, dem Studio meine erste und zweite Wahl zu präsentieren, da kam eine Stunde vorher Rachel McAdams in mein Büro. Mir gefiel ihr dynamisches Auftreten auf Anhieb. Ich habe ihr ein paar schwierige Bälle zugeworfen, um ihre Qualitäten zu testen, und sie hat alle mit Bravour pariert ? sie hat mir die Entscheidung wirklich leicht gemacht.? Sogar Rachel McAdams war überrascht, wie schnell sie die Rolle bekam.

?Ich staunte wirklich, als ich die Rolle ergatterte, weil alles so schnell ging?, sagt McAdams. ?Ich fand das Drehbuch toll und habe beim Lesen laut gelacht. Claire ist in einer privilegierten Umgebung aufgewachsen, aber irgendwie hat sie es geschafft, trotz ihrer exzentrischen Familie mit beiden Beinen auf der Erde zu bleiben. Sie lernt John auf der Hochzeit ihrer Schwester kennen, findet ihn interessant und charmant, weil er sich selbst überhaupt nicht ernst nimmt, er ist echt komisch und schlagfertig.?

Doch während John mit Claire flirtet, fährt ihm ihr blaublütiger Freund Sack in die Parade. Gleichzeitig hat Jeremy mit Gloria ein fast zu leichtes Spiel. Die Rolle der jüngsten und ?abenteuerlustigsten? Cleary-Tochter übernimmt Isla Fisher. ?Jeremy entdeckt Gloria, sie gefällt ihm, also macht er sich mit seiner typischen Methode an sie heran, um sie herumzubekommen?, berichtet Vaughn.

?Er spielt sein Blatt sehr gut aus, und sie liegt ihm sofort zu Füßen, was ihm richtig Angst einjagt, weil ihr Vater immerhin der Finanzminister ist ? Jeremy hat seit Jahren bei den Steuern geschummelt. Unterdessen hat John keine Chance, Claire wirklich näher zu kommen. Also nimmt er eine Einladung an, das Wochenende auf dem Anwesen der Clearys zu verbringen. Das macht Jeremy wiederum echt wütend, weil Gloria wie eine Klette an ihm hängt und ihn für ihre große Liebe hält.? Schauspielerin Isla Fisher sieht ihre Rolle durch die Worte ihres Filmpartners durchaus richtig beschrieben.

?Ja, das ist offensichtlich Liebe auf den ersten Blick, als Gloria Jeremy kennen lernt?, grinst Fisher. ?Sie ist noch sehr jung, lässt sich von ihm beeindrucken, Jeremy ist ein echter Frauenheld, der ihr mit jeder Menge romantischem Geflüster den Hof macht. Gloria ist völlig hingerissen von seinem smarten Auftreten, sie ist wie besessen von ihm. Sie wirkt wie ein verwöhntes Kind, das seiner neuen Puppe am liebsten den Kopf abreißen möchte, weil es so in sie verknallt ist.? Regisseur David Dobkin bemerkte begeistert, wie es zwischen Vaughn und Fisher funkte.

?Vince ist ein mitreißender Schauspieler, und als Jeremy sollte er an ein Mädchen geraten, dem die Zuschauer zutrauen, ihn fertig zu machen?, erklärt Dobkin. ?Isla Fisher war die einzige Schauspielerin, die sich uns vorstellte und in der Lage war, es mit Vince aufzunehmen. Manchmal scheint ein wilder Charakterzug in ihr durch, aber andererseits kann sie sehr sanft und lieb sein ? genau das, was wir uns vorstellten.?

Während John nicht eine Minute allein mit Claire verbringen kann, entkommt er andererseits nicht den Avancen ihrer Mutter Kathleen Cleary, die junge Männer fast ebenso schätzt wie guten Martini. ?Die Rolle der Kathleen blieb als letzte übrig, weil wir Schwierigkeiten hatten, eine Schauspielerin zu finden, die gut zu Christopher Walken passt, gleichzeitig aber genug Sexappeal mitbringt, um als Party-Vamp zu überzeugen?, sagt Produzent Andrew Panay. ?Wir haben Jane Seymour etwas gegen ihren Typ besetzt, denn eine Rolle wie diese hat sie eigentlich noch nie gespielt.?

Natürlich ließ sich Seymour eine solche Chance nicht entgehen.?Ich trete sehr gern in Komödien auf, auch wenn mir das nur ein paar Mal vergönnt war?, sagt die Schauspielerin. ?Kathleen flirtet sehr aggressiv ? ihre Ehe funktioniert nicht besonders gut. Sie ist seit 30 Jahren verheiratet, von denen sie nur zwei treu war. Sie braucht also Zerstreuung und findet sie entweder im Alkohol oder bei knackigen jungen Männern. Als ihre Tochter heiratet, wird Kathleen von der Kombination aus Champagner und Owen Wilsons Erscheinung völlig überwältigt ? sie mußs ihn einfach erobern.?

Laut Produzent Peter Abrams stellte sich sehr bald heraus, dass Seymour die perfekte Besetzung war. ?Die Rolle erfordert eine elegante, wunderschöne Erscheinung, eine Frau mit viel Erfahrung?, sagt Abrams. ?dass Jane einen britischen Akzent hat, passt bestens, weil er sehr gut zur High Society von Washington/DC passt.? Als John und Jeremy auf dem Anwesen der Clearys eintreffen, lässt Claires dominanter Freund Sack sie keine Sekunde aus den Augen ? er wird gespielt von Bradley Cooper.

?Bei den Clearys gehen die Uhren anders?, sagt Cooper. ?Sack ist Claires zukünftiger Verlobter, ein Spross der Lodge-Familie, eine Stütze der alteingesessenen Gesellschaft an der Ostküste, echter Geldadel. Er lässt sich von John und Jeremy zunächst nicht beeindrucken, aber als das Chaos auch ihn einbezieht, kapiert er einfach nicht, warum diese beiden Typen plötzlich in Claires Umgebung geduldet werden. Sein Weltbild gerät völlig aus den Fugen, und da dreht er fast durch.?

Auch die Besetzung des Sack erwies sich als schwierige Aufgabe. ?Wir diskutierten lang und breit, wie wir uns den Sack vorstellen, und uns kam die Suche beim Casting sehr lang vor, bis endlich Bradley Cooper vorsprach?, erinnert sich David Dobkin. ?Er wirkte so überzeugend, dass ich, als er rausging, sagte: ,Macht ihm ein Angebot.? Ich habe ihn wirklich provoziert, er sollte richtig dick auftragen, und dabei blieb er so selbstsicher und glaubwürdig, dass ich auf Anhieb merkte: Mit ihm wird die Arbeit Spaß bringen.? Als Todd Cleary, der emotional labile, schwule Sohn der Clearys, gibt Keir O?Donnell sein Spielfilmdebüt.

?Keir schickte zunächst eine Cassette mit seiner Szene, und als er dann zum Vorsprechen erschien, forderte ich ihn auf: ,Mach das noch mal so wie auf dem Band??, erinnert sich Dobkin. ?Dann gab ich ihm ein paar Anweisungen, und er befolgte sie jeweils innerhalb seines Systems von Todds Eigenarten, die er für diese Rolle bereits entwickelt hatte ? zum Beispiel rieb er sich die Schulter und zuckte zusammen. Er hat noch nie einen Film gemacht, zeigt aber eine Menge Talent, und was er in die Rolle eingebracht hat, garantiert ihm fast jedes Mal einen Lacher, wenn er auf der Leinwand erscheint.?

O?Donnell fühlte sich in seiner schrulligen Rolle sofort wie zu Hause. ?Todd rebelliert ständig gegen seine Familie und versucht seine dunklen Geheimnisse krampfhaft zu verbergen?, sagt O?Donnell. ?Bei seinem ersten Auftritt sitzt er am Wasser wirft Rosenblätter hinein und schreit das Meer an. Man kapiert schnell, dass dieser Typ mit seiner Umwelt und dem Leben ganz allgemein überhaupt nicht zurechtkommt. Außerdem verliebt er sich in Jeremy und glaubt beim Essen auch auf Gegenliebe zu stoßen ? was zu einer echt komischen und kompromittierenden Situation im Schlafzimmer führt.?

Die graue Eminenz der Familie ist Oma Cleary, die scharfzüngige Mutter des Ministers, deren winzige Statur und hohes Alter nicht vermuten lassen, dass sie immer wieder völlig unpassende Kommentare absondert und rücksichtslos auf alle guten Sitten pfeift. ?Oma Cleary erinnert an Rose Kennedy?, lacht Schauspielerin Ellen Albertini Dow, die als rappende Oma aus ?The Wedding Singer? (Eine Hochzeit zum Verlieben) in Erinnerung bleibt.

?Sie ist der Vorstand dieser großen katholischen Politikerfamilie und findet, sie sei nun alt genug, um jedermann ihre Meinung zu sagen ? sie lässt sich nichts mehr gefallen. Ich spiele die typische Mutter, die findet, ihre Schwiegertochter sei einfach nicht gut genug für ihren Sohn: Sie ist davon überzeugt, dass ihr Sohn William mit Kathleen keine optimale Wahl getroffen hat.? ?Ellen füllt die Rolle perfekt aus, denn wir brauchten jemanden, der aussieht wie die liebe hutzelige Großmutter, aber im Handumdrehen die Stimmung wechselt und die ordinärsten, unpassendsten Sprüche vom Stapel lässt?, sagt Produzent Andrew Panay.

Die Starriege in ?Die Hochzeits-Crasher? wird ergänzt von Ron Canada als Randolph, der langjährige, Gras rauchende jamaikanische Butler der Clearys, Henry Gibson als der Familie verbundener Pater O?Neil, Carson Elrod und Josh Wheeler als die intriganten Flip und Kip, Freunde der Clearys, Jenny Alden als Christina Cleary und Geoff Stults als ihr frischgebackener Ehemann Craig.

?Mit der richtigen Besetzung hat man 90 Prozent der Schlacht bereits geschlagen?, sagt Produzent Peter Abrams. ?Natürlich braucht man einen hervorragenden Stoff, aber unabdingbar sind auch die richtigen Schauspieler ? von Hauptrollen bis hin zum kleinsten Auftritt. Wir hatten riesiges Glück mit Leuten wie Christopher Walken, Jane Seymour, Bradley Cooper und Henry Gibson ? sie alle sind gestandene, großartige Schauspieler, die hier Nebenrollen übernehmen, um den Film auf ein sehr viel höheres Niveau zu heben.?Und Andrew Panay fügt hinzu: ?Es ging nicht nur darum, Spitzenleute zu finden, sie mußsten als Ensemble auch gut zusammenpassen, denn so etwas prägt einen Film ganz entscheidend.?

Verrate niemals deinen richtigen Namen Als die Besetzungsliste komplett war, standen die Produzenten vor der nächsten kniffligen Aufgabe: Wo sollten sie drehen? ?Anfangs bestand unser größtes Problem darin, dass der Film ursprünglich in Boston und auf Cape Cod angesiedelt war?, verrät Produzent Peter Abrams. ?Von vornherein stand fest, dass wir einen kleinen Teil des Films in Los Angeles drehen würden, während die meisten Aufnahmen an Originalschauplätzen entstehen sollten.

Aber wir hatten keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit unserer Schauspieler: Nur März, April und Mai kamen infrage. Was automatisch bedeutete, dass wir in Boston nicht drehen konnten. Ich bin an der Ostküste aufgewachsen und weiß, dass es im April auf Cape Cod eisig kalt sein kann. Wir brauchten also einen Drehort mit wärmerem Wetter.? David Dobkin kam als Erster auf die Idee, die Filmhandlung weiter südlich nach Washington/DC zu verlegen.

?Weil der Finanzminister im Film auftritt, sagte ich: ,Drehen wir also in Washington??, sagt Dobkin. ?In der Stadt spielen vorwiegend Thriller oder Filme mit politischer Thematik ? Komödien dagegen selten. Ein weiterer Vorteil: Ich bin in Washington aufgewachsen, wusste also ganz genau, welche Drehorte für welche Szenen infrage kommen, konnte entsprechend die Motivsucher genau instruieren und die Schauplätze schnell festlegen. Letztlich ersetzten wir Cape Cod durch die Küste in Maryland, und Washington bekam im Film eine weitere Hauptrolle.?

Die Dreharbeiten zu ?Die Hochzeits-Crasher? begannen am 22. März 2004 im Wilshire Ebell in Los Angeles. Alle Beteiligten waren in Partystimmung, denn die Filmemacher richteten es ein, die Hochzeits-Crasher auf fünf verschiedenen Hochzeitsfeiern zu filmen ? einer jüdischen, einer italienischen, einer chinesischen, einer irischen und einer Hindu-Hochzeit ? und das alles innerhalb der ersten Drehwoche.

?Die Montage mit den verschiedenen Hochzeitsfeiern dauert am Anfang des Films nur wenige Minuten, aber ich wollte, dass der Film möglichst dynamisch beginnt?, erklärt Dobkin. ?Ich wollte gleich zu Anfang die frenetische, hektische Atmosphäre etablieren. Das bedeutete in der ersten Woche Dreharbeiten im Kommandostil, viele Kameras waren im Einsatz, und die Jungs mußsten sich von einer Hochzeit zur anderen schmuggeln.? Vince Vaughn und Owen Wilson wussten genau, was Dobkin in der Hochzeitsmontage vorhatte.

?Zu Beginn der Geschichte haben sich John und Jeremy schon bei über 300 Hochzeitsfeiern eingeschmuggelt, was beiden richtig Spaß macht?, sagt Vaughn. ?Es geht nicht nur darum, Mädchen aufzureißen ? was natürlich spitze ist ?, sondern die beiden stehen wirklich auf die Partyatmosphäre, das gute Essen, die Drinks, die Musik, das Tanzen und die Liebe, die in der Luft liegt. Sie begeistern sich für das ganze Drum und Dran ? bessere Partys können sie sich einfach nicht vorstellen.?

Wilson fügt hinzu: ?Wir haben auch keine Vorurteile und schätzen den Multikulti-Aspekt. Ob italienisch, jüdisch, Hindu oder chinesisch, ist völlig egal. Wir tauchen einfach auf, mischen die Party auf und stehen sofort im Mittelpunkt. Falls ich persönlich zu einer Hochzeitsfeier gehen würde, würde ich mich eher in eine Ecke verkriechen, aber John und Jeremy übernehmen sofort die Führung und tun genau das Gegenteil: Sie passen sich an, indem sie auffallen. Die Grundidee dabei: Derart rotzfreche Lümmel müssen einfach eingeladen sein, denn niemand würde sich so idiotisch aufführen, wenn er keine Einladung hätte.?

Tanze immer so, als ob du es ernst meinst John und Jeremy verständigen sich mit ihrem Geheimcode und befolgen die ?Hochzeits-Crasher-Regeln?, um ihrer Maxime ?Anpassen durch Auffallen? gerecht zu werden. Sie bringen Toasts auf Braut und Bräutigam in der jeweiligen Landessprache aus, tanzen mit dem Blumenmädchen, vollführen Zauberkunststücke, spielen mit den Kindern ? John und Jeremy werfen sich mächtig ins Zeug und reißen die Hochzeitsgesellschaft immer von den Sitzen, wenn sie ihre stimmungsfördernde Interpretation des Songs ?Shout? schmettern.

?Wer schon mal eine Hochzeitsfeier mitgemacht hat, hat bestimmt auch schon zu diesem Song getanzt?, lacht Drehbuchautor Bob Fisher. ?Ein schreckliches, höchst peinliches Ritual, und ich persönlich bin strikt dafür, ihn gesetzlich verbieten zu lassen, aber er hat sich in allen Kulturen durchgesetzt. Doch er ist derart peinlich, dass er letztlich schon wieder cool ist. Außerdem bietet sich der Song als natürliches und sehr wirksames verbindendes Element an, und wir wussten genau, dass Owen und Vince ihn in tierisch witzige Szenen umsetzen würden.?

Dazu Vaughn: ?Das geht so weit, dass wir den Gästen bei jeder Hochzeit einen Gefallen tun, indem wir ,Shout? singen und damit alle auf das Tanzparkett holen, bis sie völlig durchdrehen. Das reißt jedermann mit, der Champagner spritzt, die Tänzer hopsen auf und ab und johlen.?Regisseur David Dobkin erlebte durch ?Shout? nicht nur sehr lustige Drehtage, sondern er konnte im Film mit dem Song auch wie auf einem Barometer anzeigen, wie erfolgreich John und Jeremy eine Hochzeitsgesellschaft jeweils im Griff hatten und für gute Stimmung sorgten.

?Owen, Vince und ich schätzen den Song gar nicht mal besonders, aber klar war von vornherein: Was die beiden beim Singen damit anstellen, mußs einfach irre komisch rüberkommen?, sagt Dobkin. ?Wir brauchen diesen dynamischen Schub als Fundament, auf dem die beiden Typen ihr grölendes Crescendo inszenieren und die Hochzeitgäste völlig ausflippen lassen.? Produzent Andrew Panay vermutet, dass diese Sequenz stark genug ist, um viele Nachahmer zu finden und eine Renaissance der Song & Dance-Nummern einzuleiten.

?Weil ,Shout? bei jeder Hochzeit gespielt wird, könnte der Song jetzt wieder in den Mainstream der Popkultur zurückfinden ? ähnlich wie es Ende der 70er-Jahre mit ,Animal House? (Ich glaub, mich tritt ein Pferd) passiert ist?, sagt Panay. ?Egal, wie oft Owen und Vince dazu tanzen mußsten ? immer agierten sie so, als ob sie es zum ersten Mal machten. Ihr großes Engagement macht die Sequenz so überzeugend.? Doch nicht nur bei ?Shout? müssen Wilson und Vaughn ihr Tanzbein schwingen, sie absolvieren auch jede Menge anderer Gesellschaftstänze, um als John und Jeremy auf den Hochzeiten ihre Verführungsopfer zu bezirzen.

?Ich habe schon immer gern getanzt?, sagt Vaughn. ?Das hat mit ,Swingers? (Swingers ? Helden der Nacht) angefangen, und dieser Tanzstil ist romantisch, hervorragend für die Leinwand geeignet ? einfach elegant und cool. Im Lauf der Jahre habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein guter Tänzer bessere Chancen bei Mädchen hat, vor allem natürlich in Situationen, die Tanzen quasi vorschreiben. Im Film tanzen wir Swing, ein bisschen Salsa und Foxtrott, aber all diese Szenen werden mit komischen Elementen angereichert.?

Die Choreografin Ina Haybaeck-Rogers unterstützte die Darsteller bei der Vorbereitung der Tanzszenen. ?Wenn John und Jeremy von Hochzeit zu Hochzeit ziehen, setzen sie ihre Tanzkünste ein, um sich an Mädchen heranzumachen?, sagt sie. ?Das wichtigste Element beim Tanzen ist die wortlose Kommunikation. Es spielt gar keine große Rolle, welche Schritte man macht, wenn sie nur aus unserem Innern kommen. Im Grunde ist das der wichtigste Aspekt ihrer Verständigung mit den Frauen.?

Obwohl Owen Wilson vor der Kamera noch nie getanzt hat, war er selbst überrascht über die kesse Sohle, die er aufs Parkett legt. ?Ich mußste mit reichlich vielen Mädchen tanzen und kapierte bald, dass ich nicht der größte Tänzer aller Zeiten bin, aber echt ganz gut zurechtkomme?, lacht der Schauspieler. ?Allerdings liegen mir langsame Tänze mehr, denn ich rücke den Damen gern auf den Pelz und lass sie die Musik spüren.?

Obwohl seine Partnerin Rachel McAdams an den Festlichkeiten der verschiedenen Hochzeitsempfänge zu Anfang der Dreharbeiten nicht beteiligt war, durfte sie an ihrem ersten Drehtag ebenfalls mit einem fähigen Tänzer das Parkett teilen, nämlich mit dem taktsicheren Christopher Walken. ?Meine erste Szene bestritt ich im Arm von Christopher Walken ? kein Problem, logo!? lacht McAdams. ?Ich hatte in der Vorbereitungsphase mit einem Tanzlehrer geübt, weil ich wusste, dass Christopher ein echt guter Tänzer ist.

Trotzdem war ich tierisch nervös, als es dann ernst wurde, denn ich nahm an, ich würde mich in einer großen Gruppe von Tänzern bewegen. Es stellte sich aber heraus, dass die gesamte Ballgesellschaft zuschaut, wie wir Polka tanzen. Ich ermunterte ihn, ein paar Soloeinlagen zu geben, also brach er manchmal aus dem Routineschritt aus, was mir besonders viel Spaß machte.?

Freie Getränke, warum nicht? Um die unterschiedlichen Hochzeiten und Empfänge möglichst echt zu gestalten, holten die Filmemacher die Hochzeitsfestorganisatorin Lovelynn Vanderhorst als technische Beraterin an Bord.?Ich habe schon Hochzeiten der verschiedensten Nationalitäten gestaltet, auch Trauungen mit Paaren unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Außerdem habe ich Erfahrungen als Kostümbildnerin ? ich weiß also, was auf der Leinwand wirkt?, sagt Vanderhorst.

?Ich sprach also mit den Filmemachern die verschiedenen Typen von Feierlichkeiten durch: Wie läuft die Trauung ab? Wie wird der Empfang gestaltet? Welche Musik wird üblicherweise gespielt, welche Garderobe wird normalerweise auf den Hochzeiten verschiedener Nationalitäten getragen?? Diese Kenntnisse erwiesen sich als eine für das Projekt unschätzbare Unterstützung. ?dass Lovelynn an Bord kam, war ein Segen für die Produktion?, sagt Produzent Andrew Panay.

?Wir haben innerhalb von zwei Wochen fünf Hochzeiten aus verschiedenen Kulturkreisen gefilmt, sie behielt immer alles im Griff und überwachte in allen Abteilungen die Kostüme, die Dekoration, die Musik, die Tänze und gestaltete auch die kleinsten Details so authentisch wie möglich.? Vanderhorst kennt Hochzeits-Crasher aus eigener Erfahrung von Veranstaltungen, die sie mitverantwortet hat. ?Ich mußste mich dann persönlich um solche Hochzeits-Crasher kümmern. Das vorherrschende Motiv für solche Leute ist: ,Da gibt es Essen und Drinks umsonst??, sagt sie.

?Schwierig wird es für mich, wenn mein Auftraggeber sagt: ,Die Person dort kenne ich nicht, können Sie herausfinden, wer das ist?? Meistens sind die Betreffenden nicht eingeladen, und ich mußs sie auffordern, das Fest zu verlassen. Aber bei einer Hochzeit ist es mal passiert, dass es sich um den Onkel des Bräutigams handelte, und die Braut war sehr peinlich berührt. Ich gebe es ungern zu, aber aus diesem Grund ist es gar nicht so schwierig, sich bei einem Hochzeitsfest einzuschmuggeln.?

Aber mit der Montage aus den vielen Hochzeiten war es noch nicht getan. Einen Höhepunkt des Films bildet die mit gewaltigem Aufwand inszenierte Cleary-Hochzeit, die in drei verschiedenen Städten gedreht wurde. Im ersten Abschnitt ging es um die Dreharbeiten zur eigentlichen Trauung von Christina, der ältesten Tochter von Minister Cleary. Im Film ist der exklusive Event der Höhepunkt der gesellschaftlichen Saison in Washington/DC ? entsprechend setzt Jeremy seinen Ehrgeiz daran, sich gerade bei diesem Fest einzuschmuggeln.

?Die Hochzeitssaison ist vorbei, aber Jeremy findet heraus, dass sie eine letzte Hochzeit keinesfalls versäumen dürfen?, erklärt David Dobkin. ?Er ist ganz begeistert, denn die Clearys sind eine der prominentesten Familien in Amerika ? natürlich werden auf der Feier die erlesensten Speisen angeboten. John ist weniger enthusiastisch ? er hat das Hochzeits-Crashing irgendwie über. Aber als Freund lässt er sich nicht lumpen, er will Jeremy nicht im Stich lassen ? also macht er mit.?

Der Event mußs dem gesellschaftlichen Status der Beteiligten gerecht werden. ?Wenn die Tochter eines Kabinettsmitglieds der Regierung der Vereinigten Staaten heiratet, werden jede Menge mächtiger und einflussreicher Leute eingeladen, und wahrscheinlich sind auch etliche Geheimagenten vor Ort?, sagt Vaughn. ?Das bedeutet für die Hochzeits-Crasher erschwerte Bedingungen, doch Jeremy vertritt die Auffassung: Wenn ich diesen Leute etwas vormachen kann, dann sind alle anderen kleine Fische.?

Die Cleary-Hochzeit fand vor einem Publikum von 500 herausgeputzten Statisten in einer Kirche in Pasadena statt, wobei Produzent Andrew Panay nicht mehr unterscheiden konnte, was echt und was inszeniert war. ?Die erste Einstellung an jenem Drehtag zeigte die Brautjungfern, die den Mittelgang entlangschreiten, und als der Organist zu spielen begann, schaute ich mich in dieser gewaltigen Kirche um, die bis auf den letzten Platz gefüllt war ? alles zusammengenommen machte es durchaus den Eindruck einer echten Hochzeit?, sagt er.

?Diese Hochzeit sollte prächtiger und großartiger als alle vorigen Feste wirken, damit klar wird, worum es hier für John und Jeremy geht.? Am 1. Mai 2004 zog die Filmcrew gen Osten nach Washington/DC, wo die Szenen gedreht wurden, in denen die beiden Hochzeits-Crasher bei der hochkarätigen Veranstaltung eintreffen, auf der übrigens eine Reihe bekannter Politiker Gastauftritte absolvieren. Außerdem freuten sich die Filmemacher auf die Dreharbeiten vor etlichen der berühmten Wahrzeichen der Hauptstadt, zum Beispiel auf den Stufen und am Wasserbecken vor dem Lincoln Memorial.

?Als Jugendlicher habe ich oft auf den Stufen vor dem Lincoln Memorial gesessen und eine durchfeierte Nacht mit einer Flasche Sekt oder Wein abgeschlossen, während die Sonne über dem Washington Monument aufging?, erinnert sich Dobkin. ?Mir sind diese Denkmäler persönlich sehr ans Herz gewachsen. Entsprechend freute ich mich, diese Jugenderinnerungen in meinen Film einbringen zu können.? Nach einer Drehwoche in Washington zog das Filmteam um zu den letzten Drehorten in den Orten Cambridge, Easton und St. Michaels, die an der Küste von Maryland liegen.

Zunächst stand das opulente Hochzeitsfest auf dem Drehplan, das die Cleary-Trauung in Los Angeles ergänzt. 500 Statisten trugen Smoking und Abendgarderobe, ein Orchester mit 20 Musikern spielte auf, die Hochzeitstorte allein kostete 5000 Dollar. Als Kulisse für diesen prachtvollen Empfang diente der am Wasser gelegene Park des Luxushotels Inn At Perry Cabin.

Der bereits fünfmal für den Oscar nominierte Innendekorateur Garrett Lewis mußste für das Fest zwei separate Schauplätze vorbereiten: Der erste bestand in dem prächtigen Park vor der kolonialen Kulisse des Hotels, der zweite war ein 18 x 36 Meter großes Festzelt, das man auf einem weiteren Ufergrundstück in einigen Kilometern Entfernung aufstellte. ?Ich legte Wert darauf, dass sich alle Trauungen und Feste optisch deutlich voneinander absetzen?, berichtet Lewis.

?Das Cleary-Fest ist in den Farbtönen Lila und Weiß gehalten, und wir haben in dem riesigen Zelt mehr Stoffbahnen, Blumen und wunderbares Porzellan als Dekor untergebracht, als ich mir je vorgestellt hätte. Zum Glück befand sich der Drehort nur 90 Minuten von Washington entfernt. Ich konnte also einen hervorragenden Catering-Service und einen Party-Organisatoren engagieren, der ständig große politische Veranstaltungen und Empfänge arrangiert.?

?Der Aufwand und Luxus der Festes soll dem Zuschauer unmittelbar auffallen?, fährt Lewis fort. ?Ich wusste, dass David viele Details der Dekoration groß ins Bild bringen wollte, und deswegen haben wir tatsächlich wertvolles Kristall und Geschirr benutzt, obwohl 500 Statisten im Zelt aßen, tranken und tanzten. Die Dreharbeiten für das Fest dauerten anderthalb Wochen, und weil das Wetter so heiß und feucht war, mußsten wir für die Tischdekorationen und frei stehenden Bouquets im Zelt Seidenblumen verwenden.?

Diese Sorgfalt auch beim kleinsten Detail zahlt sich auf der Leinwand aus. ?Garrett leistete bei allen Trauungen und Hochzeitsfesten hervorragende Arbeit ? sie sehen im Film fantastisch aus?, sagt Andrew Panay. ?Es war klar, dass die Innendekoration bei diesem Film besonders aufwändig werden mußste. Garrett meisterte die schwere Aufgabe, sieben völlig unterschiedliche Trauungen und Feste auszurichten ? und das bei einem bescheidenen Budget. Aber er hatte tolle Ideen und ein klares Konzept ? inzwischen begreife ich sehr wohl, warum er schon fünfmal für den Oscar nominiert war.?

Doch Lewis weiß durchaus auch den Input von David Dobkin zu würdigen. ?Es hilft mir ungemein, wenn sich der Regisseur für die Einzelheiten des Dekors interessiert?, sagt Lewis. ?David hat ein präzises Gespür für die Optik, er bringt sehr genaue Vorstellungen mit. Weil er klare Entscheidungen trifft, kann ich mich entsprechend darauf einstellen ? was sich wiederum in der prächtigen und überzeugenden Set-Ausstattung auf der Leinwand niederschlägt.?

Ebenso stand auch Kostümbildnerin Denise Wingate vor der schwierigen Aufgabe, so viele unterschiedliche Hochzeitszeremonien und Feiern zu betreuen. ?Zusammengenommen mußsten wir die Gäste von 13 verschiedenen Hochzeiten einkleiden?, sagt Wingate. ?Mit David Dobkin arbeitete ich also zunächst aus, wie sich die Kostüme der einzelnen Hochzeiten unterscheiden sollten, so dass man die Schauplätze auch farblich unterscheiden kann.

Die italienische Hochzeit ist rosa, die jüdische blau, die chinesische rot, die Hindu-Hochzeit in Fuchsien-Farben bzw. Gold gehalten. Jeder einzelnen Hochzeit verpassten wir eine andere Farbpalette.? Dazu Dobkin: ?Wenn es um Kleidung geht, bin ich sehr pingelig. Ich mag es lieber, wenn jeder Aspekt vorher durchgesprochen und abgehakt wird, damit Kleiderfragen am Drehort kein Thema mehr sind. Ich forderte Denise auf, Storyboards anzulegen, mit Beispielen für die Kostüme der Beteiligten bei den einzelnen Hochzeiten mit all den entsprechenden Szenen.

Ich habe durchaus gemerkt, dass sie mich für verrückt hielt, aber ich mußs sie wirklich loben, denn sie hat sich darauf eingelassen, was uns die Arbeit ungeheuer erleichterte: Ich kann mich nämlich an keine Situation beim Dreh erinnern, in der die Kleidung eines Darstellers zu sehr einem anderen Darsteller ähnelte oder mit dem Hintergrund verschmolz, weil sich die Farben des Sets nicht genug abhoben.? Als für Wingate schwierigstes Problem erwies sich die Garderobe für das Cleary-Fest, denn die Dreharbeiten fanden während einer außergewöhnlichen Hitzewelle an der Küste von Maryland statt.

Nicht nur die 16 Hauptdarsteller mußsten eingekleidet werden, sondern auch 500 ortsansässige Statisten ? Männer, Frauen und Kinder ? sowie die 24 Musiker der Orchester-Band. ?Wenn man als Kostümbildnerin auf den wunderbaren, großen Rasen vor der Meereskulisse schaut, auf dem sich die Hauptdarsteller mit den 500 Statisten mischen, dann hat man das gute Gefühl, dass sich die harte Vorbereitungsphase bis hin zu diesem entscheidenden Moment gelohnt hat.

Die Atmosphäre wirkt opulent und luxuriös, was wir natürlich auch unserem Produktionsdesigner Barry Robison und Innendekorateur Garrett Lewis verdanken, denn sie verschafften uns die wunderbaren Sets, die nahtlos mit den vielen Kostümen zusammenpassen?, sagt Wingate. ?Die Ortansässigen, mit denen wir in Maryland gearbeitet haben, waren mit Abstand die bestaussehenden Statisten, die ich in den 17 Jahren meiner Tätigkeit als Kostümbildnerin erlebt habe?, fährt Wingate fort.

?Wir haben eine Menge Kostüme aus Los Angeles mitgebracht, aber mit denen konnte ich gar nicht landen, denn die Leute erschienen am Set in festlicher Kleidung, die der Szene erst ihre Pracht verleihen. Man merkte sofort, dass man es hier mit Menschen zu tun hat, die den von uns gezeigten Lebensstil gewohnt sind ? hier können die Männer ihre Fliege binden, ohne in den Spiegel zu schauen. Ich kann das bis heute nicht, aber bei ihnen sitzt das perfekt ? für mich sind dies die kostbarsten Juwelen des Films.?

Wenn du keine echten Tränen weinen kannst ... mußst du schummeln Während der 52 Drehtage blieb die Stimmung immer gut, was zum großen Teil auf die ständigen Wortgefechte zurückzuführen ist, die sich Wilson und Vaughn lieferten ? Darsteller und Filmteam lachten noch lange weiter, nachdem der Regisseur die jeweilige Aufnahme abgebrochen hatte. ?Owen und Vince werfen sich gekonnt die Bälle zu ? sie erinnern mich irgendwie an Abbott und Costello?, sagt David Dobkin.

?Sie funktionieren so gut als komisches Duo, weil Owen sehr langsam und artikuliert spricht, während Vince wie ein Maschinengewehr losrattert. Ihr dynamischer Einsatz und ihr Timing funktionieren immer präzise und makellos ? sie sind eindeutig zwei der besten Komiker, die wir heute haben. Wenn ich sie bei der Arbeit beobachte, staune ich immer wieder, denn sie spornen sich gegenseitig zu Höchstleistungen an.?

Weil Wilson und Vaughn so wunderbar aufeinander eingespielt sind, konnten sie sich auch erlauben, von dem vorgegebenen Dialog abzuweichen und während der Szene zu improvisieren. ?Vince behält immer das letzte Wort?, lacht Wilson. ?Er improvisiert ständig und ist äußerst schlagfertig. Ich als Texaner bin vom Sprechtempo und Rhythmus viel langsamer, aber diese Kombination ist sehr komisch, denn wir haben einen ganz ähnlichen Sinn für Humor, auch wenn wir ihn völlig unterschiedlich äußern.

Vince fielen auch komische Sachen für meine Rolle ein, und er schusterte mir echt tolle Sprüche zu, aber manchmal hatte auch ich ein paar Ideen für seine Dialoge.? ?Ich habe Owen schon immer gern beobachtet, weil er ein urkomischer Typ ist und ein wunderbares Timing hat?, sagt Vaughn bewundernd. ?Wir haben uns vor Beginn der Dreharbeiten wirklich angestrengt, um die Handlung zwischen uns zu entwickeln. Über weite Teile des Films wirkt Owen eher normal, während ich den ausgeflippten Freund gebe ? dadurch bekomme ich Gelegenheit, in meiner Rolle unter bestimmten Umständen zu improvisieren.?

Laut Produzent Andrew Panay ist es den beiden Darstellern zu verdanken, dass die Stimmung am Set immer locker blieb. ?Jeden Tag gab es am Set brüllendes Gelächter ? dadurch blieben alle Beteiligten entspannt und waren auch bereit, Risiken einzugehen?, sagt Panay. ?Richtig lustig wurde es nach der dritten oder vierten Wiederholung einer Einstellung, denn dann ließ David die Zügel los, Owen und Vince konnten sich austoben und machen, was sie wollten. Fast jedes Mal dachten sie sich unbezahlbare Gags aus ? man mußste sich wirklich zusammenreißen, um nicht während des Takes loszuprusten.?

Als Meister der Improvisation plaudert Vaughn ein wenig aus dem Nähkästchen. ?Wer improvisieren kann, mußs sich nicht unbedingt immer den witzigsten Spruch einfallen lassen?, meint der Schauspieler. ?In mancher Hinsicht lässt sich das Improvisieren mit dem Method Acting vergleichen: Man hört dem anderen zu, man bleibt in der Rolle und reagiert aus ihr heraus auf das, was der Augenblick erfordert. Das lässt sich natürlich nicht planen, aber wenn man seine Rolle kennt, wenn man die Ansichten und die Vorgeschichte der Figur verinnerlicht hat, dann entstehen manchmal während der Aufnahme Einfälle im Kopf, die man sofort umsetzt.?

Kameramann Julio Macat wollte sichergehen, dass er die unvorhersehbaren Mätzchen von Wilson und Vaughn allesamt festhalten konnte ? was besondere Vorkehrungen für die Position und Arbeitsweise der Kameraleute bedeutete. ?Owen und Vince darf man durch Markierungen und Bewegungsvorgaben nicht zu sehr einschränken?, erklärt Macat.

?Wenn man sie zu sehr zügelt, kann viel verloren gehen. In bestimmten Situationen haben wir die beiden gleichzeitig aus gegenüberliegenden Positionen gefilmt, was nicht einfach ist, weil man für die Kameras eine Menge Fähnchen aufstellen mußs. Das bedeutet mehr Zeit für die Vorbereitung, aber es lohnt sich wirklich, wenn Owen und Vince dann loslegen, denn sie improvisieren ihre Dialoge, ohne jemals das Thema der Szene aus den Augen zu verlieren. Aber das kleine Extra, was sie hinzufügen, das rührt uns an.?

Dazu Dobkin: ?Ständig kommt es zu magischen Momenten, vor allem beim Improvisieren, und deshalb ist es so wichtig, die Szene mit mehreren Kameras komplett und gleichzeitig aufzunehmen. Außerdem wollte ich vermeiden, eine konventionelle Komödie zu drehen, also betonte ich meinen eigenen Stil, wann immer sich das anbot. Ich möchte, dass meine Filme besonders schön aussehen und sich auf der Leinwand richtig entfalten können. Ich brauche also Kameraleute, die die Leinwand füllen, das Bild ausbalancieren. Ich achte sehr genau darauf, wie sie es ausleuchten. Julio ist darin phänomenal.?

Macat sagt, dass seine Komödien besonders ansprechend und opulent wirken sollen. ?Wir zeigen in unserem Film außergewöhnlich prächtige Hochzeitsfeiern ? die Szenen müssen also fast so aussehen wie ,Der große Gatsby??, sagt er. ?Seit ich ,Home Alone? (Kevin ? allein zu Haus) gedreht habe, bin ich davon überzeugt, dass ein Film nicht heller oder dunkler ausgeleuchtet werden sollte, bloß weil es sich um eine Komödie handelt.? Dobkin wollte sicherstellen, dass den Gags nichts im Weg stand ? er achtete also sorgfältig darauf, dass die Stimmung am Set locker blieb.

?Der Dreh zu einer Komödie soll Spaß machen?, sagt der Regisseur. ?Ich lege Wert darauf, dass sich meine Schauspieler so weit wie möglich wohlfühlen. Denn wenn ihnen die Arbeit Spaß macht, überträgt sich das normalerweise auch auf die Leinwand. Ich lege den Schauspielern keine festen Zügel an, denn sie müssen das Risiko eingehen, auch mal etwas zu verpatzen und richtig daneben zu hauen. Deshalb schaffe ich für sie ein Spielfeld, das von Teamgeist bestimmt wird ? darauf fühlen sie sich dann sicher genug, auch mal etwas zu wagen.?

Und die Schauspieler ließen sich auf die von Dobkin geschaffene Atmosphäre ein. ?An der Arbeit mit David Dobkin gefällt mir besonders, dass er für unsere eigenen Ideen empfänglich ist, er gibt uns Selbstvertrauen und ermuntert uns, verschiedene Varianten auszuprobieren?, sagt Wilson. ?Kein Schauspieler will in einer Umgebung arbeiten, die ihn nervös macht und ihn an seinen Fähigkeiten zweifeln lässt. Vince und ich haben schon früher mit David gearbeitet und kommen bestens mit ihm aus ? das ist die optimale Voraussetzung, um eigene Ideen beizutragen.?

Es gab also bei den Dreharbeiten genug Freiräume für Improvisationen und spontane Eingebungen, aber dennoch war der Produktionsablauf äußerst präzise durchorganisiert. ?David Dobkin bereitet sich intensiver vor als alle Regisseure, mit denen ich je zu tun hatte?, sagt Produzent Peter Abrams. ?Wenn er am Set erscheint, weiß er ganz genau, was er will ? für jeden Drehtag wird ein Storyboard aufgestellt, so dass Darsteller und Filmteam präzise wissen, welche Einstellungen gedreht werden. Jeder weiß, was als nächstes dran ist.?

Andrew Panay fügt hinzu: ?Unser Darstellerteam ist ein großes Ensemble mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und Arbeitsmethoden. Aber es gelingt David, sie alle zu einem funktionierenden Team zusammenzuschmieden. Außerdem besitzt er ein unbezahlbares Gespür fürs Kino: Natürlich soll unser Film lustig werden, aber wir wollen auch das Herz nicht vergessen. Einfach traumhaft, wie es ihm gelingt, diese beiden Elemente des Films miteinander zu verbinden.?

Nach 52 Drehtagen in Los Angeles, Washington/DC und an der Küste von Maryland fiel am 7. Juni 2004 die letzte Klappe. Filmemacher, Schauspieler und Produktionsteam waren sich darin einig, dass damit eine Reise zu Ende ging, die selbst eine großartige Komödie war. ?Diese Schauplätze und meine Schauspieler-Kollegen machen diesen Film zu einem ganz besonderen Erlebnis für mich?, sagt Rachel McAdams.

?Ich habe selten eine so schöne Landschaft wie an der Küste von Maryland erlebt, und manchmal bekam ich Schuldgefühle, wenn ich den Tag mit Owen am Strand verbrachte. Ich weiß die Leistung von Owen, Vince, Chris Walken und all den anderen Kollegen bei diesem Projekt vollauf zu schätzen. Es war wunderbar, mit ihnen spielen zu dürfen und sie bei der Arbeit zu beobachten. Owen und Vince sind die Comedian-Gurus der jüngeren Generation ? es ist echt cool, in ihr dynamisches Umfeld aufgenommen zu werden.?

Lass niemals einen Crasher-Kollegen im Stich Nach Abschluss der Dreharbeiten äußert sich Peter Abrams begeistert über das Ergebnis. ?Immer hofft man, einen Filmtitel wie ,Die Hochzeits-Crasher? zu erfinden, weil mit ihm alles gesagt ist?, sagt Abrams. ?Ich bin überzeugt, dass der Film alle Zuschauer anspricht, denn die Frauen freuen sich auf Owen und Vince im Smoking und lassen sich von dem Wort ,Hochzeit? mitreißen, während die Männer Owen und Vince sehen wollen und auf das Wort ,Crasher? abfahren.?

Owen Wilson interpretiert den Titel noch einfacher. ?,Die Hochzeits-Crasher? ist nicht kompliziert: Wir gehen auf Hochzeiten, um Frauen anzumachen ? in meiner Rolle breche ich die wichtigste Regel und verliebe mich in eines der Mädchen, und von dem Moment an geht es rund?, sagt er. Produzent Andrew Panay sagt abschließend: ?Wahrscheinlich werden die Zuschauer ein wenig überrascht sein, weil sie das lustige Chaos der Hochzeits-Crasher erwarten, und das bekommen sie natürlich auch zu sehen, aber sie erleben auch sehr emotionale Momente, wenn sich diese beiden bösen Buben in das Netz aus Liebe und Pflichtgefühl verstricken.?

Am Ende veränderte der Film sogar Regisseur Dobkins Meinung über Hochzeiten allgemein. ?Früher habe ich Hochzeiten gehasst, weil jedermann extrem hohe Erwartungen hat und hofft, dass seine Hochzeit einfach perfekt abläuft?, lacht Dobkin. ?Da mußs also notwendigerweise immer etwas schief gehen, und gerade daran erinnert man sich später am intensivsten. Doch nach dieser Filmerfahrung werde ich Hochzeiten viel intensiver genießen können, weil ich jetzt ganz genau weiß, wie man aus solch einem Fest das Beste machen kann.?

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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