Europa

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Titel Deutschland: Europa
Titel Dänemark: Europa
Genre: Dokumentation
Farbe, Dänemark, Schweden, Frankreich, Deutschland, Schweiz, 1991

Kino Dänemark: 16. August 1991
Kino Deutschland: 27. Juni 1991
Kino Deutschland: 21. Juli 2005 (WA)
Laufzeit Kino: 112 Minuten, FSK 16



Inhalt Der junge us-amerikanische Idealist Leo Kessler begibt sich 1945 nach Deutschland, um dem zerstörten Heimatland seines Vaters in der Not zu helfen.

Kurz nach seiner Ankunft besorgt sein Onkel ihm einen Job bei der Zentropa Eisenbahngesellschaft, wodurch sich Leos Leben fortan nahezu ausschließlich in Zugwagons abspielt. Mit ihnen bereist er das ruinierte Nachkriegsdeutschland und verliebt sich in Katharina, die Tochter des Zentropa-Chefs.

Auf der Reise verstrickt er sich immer tiefer in ein gefährliches und undurchschaubares Netz aus Alliierten und unbeirrt weiterkämpfenden Alt-Nazis (die ?Werwölfe?), und wird am Ende von beiden Seiten doch nur benutzt ...


Darsteller & Stab Darsteller: Jean-Marc Barr (Leopold Kessler), Barbara Sukowa (Katharina Hartmann), Udo Kier (Lawrence Hartmann), Ernst Hugo Järegård (Onkel Kessler), Erik Mørk (Pfarrer), Jørgen Reenberg (Max Hartmann), Henning Jensen (Siggy), Eddie Constantine (Oberst Harris), Max von Sydow (Erzähler / Hypnotiseur)

Stab:Regie: Lars von Trier • Produktion: Peter Aalbæk Jensen, Bo Christensen • Drehbuch: Lars von Trier, Niels Vørsel • Vorlage: - • Filmmusik: Joachim Holbek • Kamera: Henning Bendtsen, Jean-Paul Meurisse, Edward Klosinsky • Spezialeffekte: Jan-Erik Sandberg (visuell) • Ausstattung: Henning Bahs • Schnitt: Hervé Schneid • Kostüme: Manon Rasmußsen • Make Up: - • Ton: Per Streit Jensen • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 14/2005: Eine geradlinig erzählte Mischung aus Thriller und Melodram, die sich an den klassischen Vorbildern der Genres orientiert, doch durch ihren ausgefallenen visuellen Gestaltungswillen die vorgegebenen Grenzen sprengt. Zugleich wird der Versuch unternommen, Film als Mittel der Massensuggestion einzusetzen. Wegen der optisch ausgefeilten Form sehenswert.
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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