Johannes der XXIII. - Für eine Welt in Frieden

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Titel Deutschland: Johannes der XXIII. - Für eine Welt in Frieden
Titel Italien: Il Papa buono
Titel USA: The Good Pope
Genre: Drama
Farbe, Italien, 2003

Kino Italien: 28. Januar 2003
Kino Deutschland: 4. August 2005
Laufzeit Kino: 108 Minuten, FSK o. A.




Inhalt Die Biografie Johannes XXIII., eines der beliebtesten Päpste der Geschichte, führt durch die europäische Historie - vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Kalten Krieg. Sie erzählt das ereignisreiche Leben des Angelo Guiseppe Roncalli aus Sotto il Monte, einem ärmlichen Dorf am Rande der Alpen, der es ins Priesterseminar schafft und ein Leben tiefen Glaubens und Gottvertrauens lebt, das ihn durch Europas dunkelste Kapitel trägt und ihn schließlich zum höchsten Amt eines Kirchenmannes auf Erden aufsteigen lässt.

Als "der gute Papst", dem es gelang, die Kubakrise mit einfachen Worten abzuwenden, als Begründer der Ökumene und als wirklicher Freund der Menschen ging er in die Geschichte ein. In seiner kurzen Amtszeit kämpfte er für den Frieden auf Erden, beeinflusste das Weltgeschehen nachhaltig und revolutionierte die Kirche. In seiner Zeit als Papst berührte er nicht nur die Herzen christlicher Gläubiger, sondern auch die zahlreicher ethnischer Gruppen.


Darsteller & Stab Darsteller: Bob Hoskins (Angelo Roncalli / Papst Johannes XXIII.), Carlo Cecchi (Cardinal Mattia Carcano), Roberto Citran (Monsignor Loris Capovilla), Fabrizio Vidale (der junge Angelo Roncalli), Sergio Bustric (Guido Gusso), Francesco Venditti (der junge Nicola Catania), Rolando Ravello (Cannava), John Light (der junge Mattia Carcano), Francesco Carnelutti (Nicola Catania), Lena Lessino (Marta von Papen), Ricky Tognazzi (Monsignor Radini), Ivo Garrani (Cardinal Carcano)

Stab:Regie: Ricky Tognazzi • Produktion: Guido De Angelis, Franz Landerer • Drehbuch: Fabrizio Bettelli, Simona Izzo, Marco Roncalli, Ricky Tognazzi • Vorlage: Fabrizio Bettelli • Filmmusik: Ennio Morricone • Kamera: Tani Canevari • Spezialeffekte: Enrico Coletti • Ausstattung: Gianni Giovagnoni, Francesco Montanaro • Schnitt: Carla Simoncelli • Kostüme: Fiamma Bedendo • Make Up: - • Ton: Fabio Venturi • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Rhein Zeitung, 4.8.2005: Tognazzis Film, getragen von der Musik von Ennio Morricone, vermag auch die zu berühren, welche die katholische Kirche kritisch sehen. Er zeigt einen starken und gefühlvollen Mann, einen Reformer, der sich von Leitgedanken des Friedens und der Liebe treiben lässt. Die Konflikte im Vatikan mögen manchmal etwas blass und die Person Johannes XXIII. als zu widerspruchslos dargestellt sein. Wer jedoch eine schöne Geschichte mit einem grossen Appell für den Frieden sucht und den Kitsch von grossem italienischem Kino liebt, für den ist Johannes XXIII. - Für eine Welt in Frieden wie geschaffen.

film-dienst 16/2005: Der gefühlsbetonte, phasenweise kitschige Film zeugt von großer Bewunderung für einen Papst, der mit seiner menschenfreundlichen Art die Herzen aller gewann. Dessen Leistung für die Weltkirche (Einberufung des 2. Vatikanischen Konzils; Öffnung der Kirche über alle ideologischen Grenzen hinweg) kommt dabei entschieden zu kurz.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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