Öffne meine Augen

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Titel Deutschland: Öffne meine Augen
Titel Spanien: Te doy mis ojos
Genre: Drama
Farbe, Spanien, 2003

Kino Spanien: 10. Oktober 2003
Kino Deutschland: 4. August 2005
Kino Schweiz: 3. Juni 2004
Laufzeit Kino: 107 Minuten, FSK 12



Inhalt In einer Winternacht hat Pilar endgültig genug: Fluchtartig packt sie ihre Sachen, ihren kleinen Sohn Juan und verlässt die Wohnung - und ihren Ehemann Antonio. Bei ihrer jüngeren Schwester Ana findet sie Zuflucht. Seit über zehn Jahren lebt Pilar mit Antonios Gewaltausbrüchen - seit über zehn Jahren hat sie Schläge und Krankenhausbesuche über sich ergehen lassen. Zehn Jahre lang hat sie aus Liebe zu Antonio geschwiegen.

Jetzt drängt ihre Schwester sie zu einer Scheidung; sie hilft ihr, einen Job zu finden, selbständig zu werden, aber gleichzeitig ringt Antonio sich zu einer Therapie durch und fleht Pilar an, zu ihm zurückzukehren. Pilar ist hin- und her gerissen zwischen ihren Gefühlen für Antonio und ihrer Angst vor seiner Unberechenbarkeit. Antonio schwört, alles dafür zu geben, eine "normale" Beziehung zu führen. Aber kann er sein Versprechen halten, dass er sich ändern wird?


Darsteller & Stab Darsteller: Laia Marull (Pilar), Luis Tosar (Antonio), Candela Peña (Ana), Rosa Maria Sardà (Aurora), Kiti Manver (Rosa), Sergi Calleja (Therapeut), Nicolás Fernández Luna (Juan), Elisabet Gelabert (Lola), Chus Gutiérrez (Raquel), Elena Irureta (Carmen)

Stab:Regie: Iciar Bollain • Produktion: Santiago García de Leániz • Drehbuch: Iciar Bollain, Alicia Luna • Vorlage: - • Filmmusik: Alberto Iglesias • Kamera: Carles Gusi • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Ángel Hernández Zoido • Kostüme: Esíbaliz Markiegi • Make Up: Ana Ribacoba • Ton: Eva Valiño • Ton(effekt)schnitt: Pelayo Gutiérrez • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 16/2005: Der engagierte Film vermeidet eine allzu offensichtliche Identifizierung mit dem Opfer und beschreibt ein komplexes Geflecht aus Hass und Liebe sowie eine Ausweglosigkeit, die durch das hilflose soziale Umfelde noch gesteigert wird. Die hervorragenden Hauptdarsteller sensibilisieren für die ergreifend hoffnungslose Liebesgeschichte über eine fatale Mischung aus Zärtlichkeit, Aggression und Minderwertigkeitsgefühlen, die in unerträgliche Einsamkeit mündet.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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