Inside Deep Throat

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSA • Trailer (8,9 MB) •

Titel Deutschland: Inside Deep Throat
Titel USA: Inside Deep Throat
Genre: Dokumentation
Farbe, USA, 2004

Kino USA: 11. Februar 2005
Kino Deutschland: 11. August 2005
Laufzeit Kino: 90 Minuten, FSK 16



Inhalt 1972. Auf dem Höhepunkt der sexuellen Revolution kommt in den USA mit dem spektakulären Pornofilm "Deep Throat" einer der größten Kassenerfolge aller Zeiten in die Kinos. Ein Film, der weit mehr auslöste als schlüpfrige Neugier und der bewirkte, dass der Kauf einer Kinokarte für eine ganze Generation zu einem politischen und gesellschaftlichen Statement wurde.

Mitten hinein in die sexuelle Befreiungs- und Bürgerrechtsbewegung platzte der Film wie ein Bombe und löste eine bis dahin ungesehene politische und gesellschaftliche Lawine aus, die die Nation teilte und deren kulturelle Auswirkungen bis heute spürbar sind. Mit einem Produktionsbudget von nur 25.000 Dollar spielte der Film weltweit 600 Millionen Dollar ein und ist damit mit Abstand der erfolgreichste Independent-Film, der jemals gedreht wurde.

Heute, mehr als dreißig Jahre später, beleuchtet "Inside Deep Throat" die anhaltenden gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen dieses Meilensteins der Pop-Kultur. Der Film wirft gleichzeitig einen schonungslosen Blick auf den halbseidenen Glitter der Pornowelt sowie auch auf die zerstörerischen Auswirkungen von "Deep Throat" und die schmerzlichen menschlichen Konsequenzen und Schicksale der Protagonisten.

Neben den beiden damaligen Hauptdarstellern Linda Lovelace und Harry Reems kommen zahlreiche Größen und Meinungsmacher wie der Star-Anwalt und O.J. Simpson-Verteidiger Alan Dershowitz, Norman Mailer, Gore Vidal, Erica Jong sowie Plaboy-Legende Hugh Hefner zu Wort.


Darsteller & Stab Darsteller: Linda Lovelace (sie selbst), Dennis Hopper (Erzähler)

Stab:Regie: Fenton Bailey, Randy Barbato • Produktion: Brian Grazer, Fenton Bailey, Randy Barbato, Sheila Nevins • Drehbuch: Fenton Bailey, Randy Barbato • Vorlage: - • Filmmusik: David Benjamin Steinberg • Kamera: David Kempner, Teodoro Maniaci • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: William Grayburn, Jeremy Simmons • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Die vielschichtigen, oft auch geistreichen und witzigen Statements entfachen die brisante kulturelle Auseinandersetzung in den USA um künstlerische Freiheit und konservative moralische Werte aufs Neue und zeigen, wie wenig sich in Sachen politischer Zensur seit Nixon verändert hat.

film-dienst 16/2005: Durch die Aufhellung der (Produktions-)Hintergründe und die Berücksichtigung gesellschaftlicher Reaktionen entstand ein schillerndes Sittengemälde, das jedoch durch eine gewisse Kurzsichtigkeit gekennzeichnet ist, weil die Filmemacher den Unterhaltungswert ihrer Produktion allzu sehr in den Vordergrund stellen.

Rolling Stone: Erfrischende und amüsante Einblicke, die zeigen, wie wenig sich die Zensur-Politik von der Nixon- zur Bush-Ära verändert hat.

Playboy: Jetzt enthüllt ein Dokumentarfilm die letzten Geheimnisse des erfolgreichsten Pornofilms.

Prinz: Packend, komisch, tragisch und faszinierender als jeder Porno.

Frankfurter Allgemeine: Originell gemacht.

TAZ: Lohnt sich.

GQ: Spannend.

Filmplakat
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