Bin-Jip

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Titel Deutschland: Bin-Jip
Titel Süd Korea: Bin-Jip
Genre: Drama
Farbe, Süd Korea, 2004

Kino Süd Korea: 15. Oktober 2004
Kino Deutschland: 11. August 2005
Kino Österreich: 16. September 2005
Kino Schweiz: 26. Mai 2005
Laufzeit Kino: 88 Minuten, FSK 12




Inhalt Tae-suk bricht in Häuser ein, deren Eigentümer verreist sind. Er will nichts stehlen, er will sich nur ein paar Tage sorgsam um den fremden Ort kümmern und dort wohnen. In iner luxuriösen Villa trifft er das unglücklich verheiratete Model Sun-hwa.

Eine außergewöhnliche Liebe beginnt. Gemeinsam ziehen sie von einer leer stehenden Wohnung zur nächsten, bis die Polizei ihrem anarchischen Treiben ein vorläufiges Ende bereitet ...


Darsteller & Stab Darsteller: Lee Seung-yeon (Sun-hwa), Jae Hee (Tae-suk), Kwon Hyuk-ho (Min-kyu), Joo Jin-mo (Kommissar CHO), Choi Jeong-ho (Gefängniswärter), Lee Joo-suk (Sohn des alten Mannes), Lee Mi-sook (Schwiegertochter des alten Mannes), Moon Sung-hyuk (Sung-hyuk), Park Jee-ah (Jee-ah), Jang Jae-yong (Hyun-soo), Lee Dah-hae (Ji-eun)

Stab:Regie: Kim Ki-duk • Produktion: Kim Ki-duk • Drehbuch: Kim Ki-duk • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Jang Seung-beck • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Chung Sol Art • Schnitt: Kim Ki-duk • Kostüme: Koo Hea-heon • Make Up: Jeong Ji-ho • Ton: Jun Jin-uk • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Der Tagesspiegel: Aber was, wenn nur Engel so lieben können? Der Koreaner Kim Ki-duk gibt in Bin-Jip eine eigene Antwort darauf. Die bislang schönste Geschichte dieses Festivals ? Bin-Jip lief als 'Überraschungsfilm' am Lido ? führt den Eros und die Liebe zweier irdischer Engel zusammen. Um den Preis, dass sie irgendwann für die Menschen unsichtbar werden. Die Geschichte: Ein junger Mann, der in dauernd wechselnden fremden Wohnungen lebt, tut sich mit einer jungen Frau zusammen, die von ihrem Mann misshandelt wird. Eines Tages werden sie überrascht, festgenommen und getrennt. Aber können Menschen Engel trennen? Kann Menschensprache, Menschengebrüll, Menschengewalt gegen zwei ewig stumme Engel an? Bin-Jip ist ein Traum von Film: Man verlässt ihn und man meint zu fliegen.

film-dienst 16/2005: Der weltentrückte Film ist geprägt von meditativer Ruhe und doppelgesichtigen Figuren, die durch die Liebe Frieden mit sich selbst finden. Dabei verwischt die kunstvolle Bildsprache die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit und löst die Handlung in ein zartes Märchen auf, dessen Protagonisten wie Engel erscheinen.

Die Zeit: Eine wunderschöne Liebesgeschichte. Die Zweisamkeit liegt allein im Einklang der Gesten und Blicke, im Arrangement der Körper, in der Zartheit der Bewegungen.

FAZ: Eines jener Kinowunder, auf die man immer hofft. Ein Film, aus dem man glücklicher herauskommt, als man hineingegangen ist.

Der Spiegel: Ein grandioses Kunststück.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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