Das Imperium der Wölfe

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Interview mit Jean Reno, Interview mit Arly Jover, Interview mit Jocelyn Quivrin, Interview mit Chris Nahon • Filmplakate im Großformat: DeutschlandFrankreich

Titel Deutschland: Das Imperium der Wölfe
Titel Frankreich: L'empire des Loupes
Genre: Thriller
Farbe, Frankreich, 2004

Kino Frankreich: 20. April 2005
Kino Deutschland: 25. August 2005
Kino Österreich: 25. August 2005
Laufzeit Kino: 128 Minuten, FSK 16



Inhalt Anna Heymes, die Frau eines hohen Beamten des französischen Innenministeriums, hat panische Angst. Aus unerklärlichen Gründen hat sie verstörenden Wahnvorstellungen und erkennt plötzlich ihren eigenen Mann nicht mehr. Die Diagnose der Spezialisten ist eindeutig: Anna leidet unter akutem Gedächtnisverlust. Angeblich. Denn als sie gegen den Willen ihres Mannes herauszufinden versucht, wer sie wirklich ist, gelangt sie zu einer furchtbaren Erkenntnis ...

Zur gleichen Zeit, fernab von Annas Welt der Pariser Oberschicht, spielt sich im Sentier, dem überwiegend von Türken bewohnten Viertel, ein anderes Drama ab: Drei rothaarige Frauen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Tat eines wahnsinnigen Ritualmörders? Der junge Kommissar Paul Nerteaux bittet den skrupellosen Ex-Bullen Schiffer, der sich bestens mit den kriminellen Strukturen im Viertel auskennt, um Hilfe.

Bei ihren gemeinsamen Ermittlungen wird den ungleichen Kollegen bald klar, dass der Killer im Auftrag einer mysteriösen Organisation handelt, die sich die "Grauen Wölfe" nennt. Und die haben es auf eine ganz bestimmte Frau abgesehen: Anna...


Darsteller & Stab Darsteller: Jean Reno (Jean-Louis Schiffer), Arly Jover (Anna Heymes), Jocelyn Quivrin (Paul Nerteaux), Laura Morante (Mathilde Urano), Philippe Bas (Laurent), David Kammenos (Azer Zeki), Didier Sauvegrain (Prof. Dr. Ackerman), Patrick Floersheim (Charlier), Etienne Chicot (Amien), Vernon Dobtcheff (Kudseyi), Jean-Pierre Martins (Professor Ravi), Jean-Marc Huber (Gurdilek)

Stab:Regie: Chris Nahon • Produktion: Patrice Ledoux • Drehbuch: - • Vorlage: Jean-Christophe Grangé • Filmmusik: Olivia Bouyssou, Grégory Fougeres, Dan Levy, Pascal Morel, Samuel Narboni, Luca de' Medici • Kamera: Michel Abramowicz • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Guy-Claude François, Catherine Jarrier-Prieur • Schnitt: Marco Cavé • Kostüme: Olivier Bériot • Make Up: - • Ton: Pierre Escoffier • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Rhein-Zeitung, 25. August 2005: Die beiden Handlungsstränge verlaufen zunächst separat nebeneinander. Der Film beginnt mit der klassischen Einführung eines Psycho-Thrillers. Der Streifen überzeugt auch durch seine starke visuelle Atmosphäre. Die sterile Farbgebung in einer Klinik wird mit den dauerverregneten und in viel blau und verschwaschenem Grün gehaltenen Pariser Straßen kontrastiert, in denen Nerteaux und Schiffer ihre Ermittlungen leiten. Leider ist die Atmosphäre der Geschichte selbst dadurch etwas voraus.

film-dienst 17/2005: Zu Beginn fesselnder, auf Dauer aber überkonstruierter und immer konfuser werdender Actionthriller, der die interessanten Aspekte seiner Geschichte zugunsten eines unverdaulichen Genremixes verschenkt.

L.O.S. 08/2005: Eine Reise an das Ende der Angst. Nach Die Purpurnen Flüsse spielt Frankreichs Top-Star Jean Reno erneut die Hauptrolle in einem mysteriösen Thriller der Extraklasse.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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