Don't Come Knocking

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakate im Großformat: Deutschland • Trailer (2,4 MB) •

Titel Deutschland: Don't Come Knocking
Titel USA: Don't Come Knocking
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, USA, 2005

Kino USA: 14. Oktober 2005
Kino Deutschland: 25. August 2005
Kino Österreich: 26. August 2005
Laufzeit Kino: 123 Minuten, FSK 6



Inhalt Hollywoodstar Howard Spence hat schon bessere Zeiten gesehen. Heute lebt er nur noch von seinem einstigen Ruhm. Nach einer weiteren durchzechten Nacht flieht er eines Morgens vom Set des Westerns, den er gerade dreht und reitet auf und davon, wie einer jener Helden, die er sein Leben lang gespielt hat. Als er bald darauf erfährt, dass er womöglich ein Kind hat, von dem er nie etwas wusste, erscheint ihm das wie ein Hoffnungsstrahl.

Vielleicht war sein Leben doch nicht völlig sinnlos, vielleicht gibt es doch irgendwo einen Ort, wo er hingehört. So macht er sich auf die Suche nach diesem Sohn oder dieser Tochter und entdeckt ein ganzes Leben, das er bisher verpasst hat, und eine Liebe, die er verloren glaubte.


Darsteller & Stab Darsteller: Sam Shepard (Howard), Jessica Lange (Doreen), Tim Roth (Sutter), Gabriel Mann (Earl), Sarah Polley (Sky), Fairuza Balk (Amber), Eva Marie Saint (Howards Mutter)

Stab:Regie: Wim Wenders • Produktion: Peter Schwartzkopff • Drehbuch: Sam Shepard • Vorlage: Sam Shepard, Wim Wenders • Filmmusik: T Bone Burnett • Kamera: Franz Lustig • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Nathan Amondson • Schnitt: Peter Przygodda, Oli Weiss • Kostüme: Caroline Eselin-Schaeffer • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Katja Nicodemus, Die Zeit, 25. August 2005: Wim Wenders wil immer beides: die grosse Künstlichkeit und unbestechliche Ehrlichkeit. Den Diskurs der Bilder und die Nähe zu den desillusionierten Menschlein, die sie bevölkern. Eine Fotografie, die sich in artifizielle Höhen erhebt, und eine Kamera, die den Figuren direkt in die Herzkammern blickt. Er will alles, er will manchmal zu viel und er bezahlt dafür. Aber das Symphatische und Schöne ist, dass er sich immer wieder an dieser Quadratur des Kreises, die ja letztendlich die Quadratur des Kinos ist, versucht.

Rhein-Zeitung, 25.8.2005: Das Drehbuch hat Darsteller Sam Shepard geschrieben, der mit Wim Wenders vor 20 Jahren schon einmal zusammengearbeitet hat: Mit Paris, Texas gelang ein Welterfolg. Kein Wunder, wenn einiges in Don't Come Knocking an dieses frühere Werk erinnert. In elegant rhythmisierten Bildern erzählt Wim Wenders die dramatischen und komischen Wendungen der Familienfarce.

film-dienst 17/2005: Ein in farbenprächtigen Scope-Bildern fotografiert Film über einen in die Jahre gekommenen Mann, der über sein vergeudetes Dasein nachsinnt, ohne daraus einen Ausweg zu finden. Dank seiner Kinder deutet sich am Ende jedoch die Möglichkeit einer Aussöhnung an.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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