Estland - Mon Amour

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund •

Titel Deutschland: Estland - Mon Amour
Titel USA: -
Genre: Dokumentarfilm
Farbe, Deutschland, 2004

Kino USA: -
Kino Deutschland: 15. September 2005
Laufzeit Kino: 93 Minuten, FSK -



Inhalt "Komm mit, ich zeige dir mein Sommerland! Weißt du, wo Estland überhaupt liegt? Mittendrin im Leben!", sagte der große Bruder zur kleinen Schwester.

Vor vielen Jahren war Klaus Tiedemann, Spross einer vertriebenen preußischen Arztfamilie aus Neu-Ulm, ins baltische Estland aufgebrochen, auf der Suche nach seinen eigenen Wurzeln und einem selbstbestimmten Lebensweg, weg von seiner bürgerlich-gesicherten Existenz. In einem Fischerdorf im Nordosten des Landes hatte er sein Paradies gefunden. Dort fand er im Jahr 1996 auch den Tod, aus ungeklärter Ursache und unter bizarren Umständen.

Seine Schwester, die Regisseurin Sibylle Tiedemann, recherchiert zwei Jahre lang und begibt sich dabei auf den Weg nach Estland, auf die Spuren ihres Bruders, auf der Suche nach Antworten ...


Darsteller & Stab Darsteller:

Stab:Regie: Sibylle Tiedemann • Produktion: Heino Deckert für MA.JA.DE. Filmproduktion, Sibylle Tiedemann für Sibylle Tiedemann Film • Drehbuch: Sibylle Tiedemann • Vorlage: - • Filmmusik: Villu Veski & Tiit Kalluste , Siiri Sisask & Kristjan Randalu • Kamera: Lars Barthel, Rainer Hoffmann, Kornel Miglus • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Inge Schneider • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Ulla Kösterke • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 19/2005: Die Regisseurin recherchiert die Vergangenheit ihres zwei Jahre älteren Bruders, der in Estland unter ungeklärten Umständen zu Tode kann. Dabei verdichtet sich ihr Film zur neuerlichen Annäherung an den Toten in Form eines intimen Familientagebuchs und wird zugleich zur Liebeserklärung an eine Landschaft, die für den rastlosen Bruder zur zweiten Heimat geworden war, sowie ihrer Bewohner. Der Dokumentarfilm ist voller lyrischer Momente und nicht nur als Instrument der Trauerarbeit zu verstehen, sondern auch als filmische Lebensreflexion.

taz, Berlin: Neue Begegnungen und alte Erinnerungen, Kindheitsfotos und der offene Himmel Estlands verbinden sich zum Porträt eines Landes, zu einem elegischen Film über Schönheit, Vergänglichkeit und den Schmerz des Verschwindens.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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