Dark Water - Dunkle Wasser

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Titel Deutschland: Dark Water - Dunkle Wasser
Titel USA: Dark Water
Genre: Psychothriller
Farbe, USA, 2005

Kino USA: 8. Juli 2005
Kino Deutschland: 22. September 2005
Kino Österreich: 22. September 2005
Kino Schweiz (D): 22. September 2005
Laufzeit Kino: 105 Minuten, FSK 16



Inhalt Dahlia Williams will nach der Trennung von ihrem Ehemann Kyle zusammen mit ihrer fünfjährigen Tochter Cecilia ein neues Leben beginnen. Dabei soll ihr ein neuer Job und eine neue Wohnung ? auf Roosevelt Island, einer kleinen Insel im East River vor Manhattan ? helfen.

Doch leider ist die Wohnung im neunten Stock nicht nur sehr heruntergekommen und beengend, sondern entpuppt sich nach und nach als schreckliche Falle. Vor allem ein mysteriöser dunkler Wasserfleck an der Schlafzimmerdecke wirkt auf Dahlias angeschlagene Psyche immer bedrohlicher.

Seltsame Geräusche aus der Wohnung über ihr, ein undurchsichtiger und wenig hilfreicher Hausmeister, ein geschwätziger Wohnungsvermittler und überhaupt die gesamte, sehr bedrückende Aura des Hochhauses lassen Dahlia immer tiefer in eine gefährliche Paranoia abdriften.

Oder spielt Dahlias Phantasie ihr nur einen üblen Streich? Egal, was es auch ist, Dahlia lässt sich nicht aufhalten, um hinter die rätselhaften Geschehnisse zu kommen. Und als sie auch noch befürchten mußs, dass ihre Tochter von den dunklen Kräften bedroht wird, eskaliert die Situation lebensgefährlich ...


Darsteller & Stab Darsteller: Jennifer Connelly (Dahlia), John C. Reilly (Mr. Murray), Tim Roth (Jeff Platzer), Dougray Scott (Kyle), Pete Postlethwaite (Veeck), Camryn Manheim (Lehrer), Ariel Gade (Ceci), Perla Haney-Jardine (Natasha / junge Dahlia), Debra Monk (Lehrer der jungen Dahlia), Linda Emond (Mediator)

Stab:Regie: Walter Salles • Produktion: Doug Davison, Roy Lee, Bill Mechanic • Drehbuch: Rafael Yglesias • Vorlage: Roman "Honogurai Mizuno Soko Kara" von Koji Suzuki / Film "Dark Water" von Hideo Nakata • Filmmusik: Angelo Badalamenti • Kamera: Affonso Beato • Spezialeffekte: Kaz Kobielski (Koordinator) • Ausstattung: Thérèse DePrez (Szenenbild), Nicholas Lundy, Andrew M. Stearn (Bauten), Nick Evans, Clive Thomasson (Bühnenbild) • Schnitt: Daniel Rezende • Kostüme: Michael Wilkinson • Make Up: Sylvain Cournoyer • Ton: Michael Barosky • Ton(effekt)schnitt: Frank Gaeta • Stunts: G.A. Aguilar, Jamie Jones (Koordinatoren) •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Unter der Regie des brasilianischen Filmemachers Walter Salles (Die Reise des jungen Che - Motorcycle Diaries, Central Station) hat der japanische Horror-Klassiker Dark Water ? Dunkle Wasser von Hideo Nakata ? der mit den Kinohits "Ring 1" und "Ring 2" das Horror-Genre weltweit revitalisierte - eine aufregend neue, westliche Prägung bekommen. Die Horror-Elemente des Originals wurden von Walter Salles subtil zu einem Psycho-Thriller verfeinert. Regenverhangene Bilder, düstere Farben und stimmungsvolle Musik schaffen eine traumatische Atmosphäre, in die man unaufhaltsam hineingesogen wird. Hochkarätig besetzt, u. a. mit der Oscar-Preisträgerin Jennifer Connelly in der Hauptrolle, markiert dieser außerordentliche Film (Drehbuch: Rafael Yglesias; From Hell, "Der Tod und das Mädchen") nicht nur Walter Salles' Hollywood-Debüt, sondern offeriert dem Zuschauer auch eine weitere, sehr moderne Lesart des Originals und öffnet Dark Water ? Dunkle Wasser damit auch einem Zuschauerkreis jenseits des Horror-Genres.

Oliver Zimmermann (Rhein-Zeitung 22. September 2005): Dark Water ist ein stimmungsvoller Gruselthriller, der auf atmosphärische Bilder, eine hintergründige Story und weniger auf Schockelemente Wert legt. Mit Oscar-Preisträgerin Jennifer Conelly, Tim Roth und Pete Postlethwaite ist er vortrefflich besetzt. Nicht zu vergessen ist auch der ewige Nebendarsteller John C. Reilly (Chicago), der als Makler einen glänzenden Gastauftritt hat. Die schäbige Wohnung preist er an wie ein Fünf-Sterne-Hotel. Dies ist einer der großartigsten Momente des Films und für die Geschichte bedeutsamer als das schwarzbraune Wasser, das von der Decke tropft.

film-dienst 19/2005: Ein Horrorfilm alter Schule, der seine Effekte aus unverfänglichen Situationen ableitet, die sich allmählich zu einem Gespinst böser Vorahnungen verdichten. Hervorragende Darsteller unterstützen den weitgehend gelungenen Versuch der Amerikanisierung einer japanischen Vorlage ("Dark Water", 2001, von Hideo Nakata).

DVD Magazin 10/2005: Gut inszenierter, mysteriöser Thriller mit Gänsehaut-Garantie.

Filmplakat
Szenenfoto
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