Unkenrufe

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Interview mit Regina Ziegler, Günter Grass • Filmplakat im Großformat: Deutschland • Homepage • Online-Feature •

Titel Deutschland: Unkenrufe
Titel USA: Unkenrufe
Genre: Satire
Farbe, Deutschland, Polen, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 22. September 2005
Kino Polen: 23. September 2005
Laufzeit Kino: 98 Minuten, FSK 6



Online-Feature
Inhalt Der deutsche Kunsthistoriker Alexander Reschke lernt 1989 bei einem Aufenthalt in Danzig, heute Gdansk, der Stadt seiner Kindheit, die polnische Restauratorin Aleksandra Piatkowska kennen. Aleksandra ist wie Alexander verwitwet. Und auch sie mußste früh ihre eigentliche Heimat, das litauische Wilna, heute Vilnius, verlassen.

Bei einem gemeinsamen Abendessen haben Alexander und Aleksandra die "Schnapsidee", eine Art Versöhnungsfriedhof für Polen und Deutsche zu gründen. Die beiden entwickeln die Idee weiter: Warum nicht eine Stiftung gründen, die einen Friedhof für Deutsche in Danzig und für Polen in Wilna möglich macht?

Schnell finden sich dafür deutsche und polnische Gesellschafter und das Projekt wird ein voller Erfolg ...


Darsteller & Stab Darsteller: Krystyna Janda (Aleksandra Piatkowska), Matthias Habich (Alexander Reschke), Dorothea Walda (Erna Brakup, Marktfrau), Bhasker Patel (Chatterjee, Rikscha-Unternehmer), Udo Samel (Vielbrand, Bauunternehmer), Marek Kondrat (Marczak, Vizebankdirektor), Mareike Carrière (Johanna Dettlaff vom Bund der Vertriebenen), Joachim Król (Karau, Konsistorialrat), Zbigniew Zamachowski (Pfarrer Bierónski), Alexandra Kisio (Iwonka), Krzysztof Globisz (Wróbel, städtischer Angestellter), Miroslaw Baka (Automechaniker), Helene Grass (Grethe, Alexanders Tochter)Meret Becker (Sophia, Alexanders Tochter)

Stab:Regie: Robert Glinski • Produktion: Regina Ziegler, Henryk Romanowski • Drehbuch: Cezary Harasimowicz, Pawel Huelle, Klaus Richter • Vorlage: Roman "Unkenrufe" von Günter GrassFilmmusik: Richard G. Mitchell • Kamera: Jacek Petrycki • Spezialeffekte: Robin Aristorenas (Supervisor visuelle Effekte) • Ausstattung: Robert Czesak, Jochen Schumacher • Schnitt: Krzysztof Szpetmanski • Kostüme: Bea Gossmann • Make Up: Liliana Galazka, Rosemarie Raasch-Machac • Ton: Gregor Voigt • Ton(effekt)schnitt: Marco Raab • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Eine gelungene Verfilmung der gleichnamigen Erzählung von Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass. Die Komödie des preisgekrönten polnischen Regisseurs Robert Glinski erzählt über das Verhältnis der Länder Polen und Deutschland und den Einzug des Kapitalismus ins ehemalige Land hinter dem Eisernen Vorhang.

film-dienst 19/2005: Der polnische Regisseur Robert Glinski reflektiert nach dem gleichnamigen Roman von Günter Grass über das Verhältnis von Polen und Deutschen. Hauptfiguren seines Films sind ein deutscher Kunsthistoriker und eine polnische Restauratorin, die in Danzig einen Versöhnungsfriedhof einrichten, der schon bald von Geschäftsleuten nach allen Regeln der Vermarktungstechnik ausgeschlachtet wird. Ein stilistisch uneinheitlicher, in den satirischen Passagen derber und unsensibler Film voller Plattitüden.

Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 22. September 2005): Manche Stilmittel wie die in ausgebleichten Farben getränkten Rückblenden in die Nazi-Zeit wirken etwas bieder. auch schleichen sich einige Längen ein. Vor allem die satirischen Spitzen erhöhen den Schmunzelfaktor, regen aber auch zum Nachdenken an.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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