Sky High - Diese Highschool hebt ab!

Produktionsnotizen

Die Schule der Superhelden - Über die Ursprünge In der Welt von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB!, der neuen Familien-Actionkomödie von Walt Disney Pictures, prallen Teenager-Befindlichkeiten auf Superhelden-Fantasien - mit extrem komischen und aufregenden Ergebnissen. Das ursprüngliche Konzept des Films stammt von dem Drehbuchautoren Paul Hernandez, einem langjährigen Comic-Fan, der sich eines Tages fragte: Wenn Superhelden wirklich existieren würden? was wäre dann mit ihren Kindern?

Wenn die sich zu rebellischen, unsicheren und nach ihrer Identität suchenden Teenagern an der Schwelle zum Erwachsenwerden entwickeln, bräuchten sie sicherlich eine spezielle Schule, in der sie ihre ungebändigten Superkräfte zum Wohle des Planeten trainieren können. Es müsste eine Schule sein, an der sie statt fürs Abitur zu pauken das Retten von Menschenleben trainieren könnten.

Aber ebenso wie an einer regulären Schule, in der sich die Kinder in verschiedene Cliquen und soziale Gruppen trennen, müsste diese Schule auch eine elitäre Gruppe von "Helden" haben, die über jene dominieren, die das Schicksal auserkoren hat, lediglich "Sidekicks", also Gehilfen der Helden, zu sein. Diese Idee entzündete einen wilden Funken in Hernandez' Vorstellungskraft. Er begann, über eine hippe und treffsichere Coming-of-age-Komödie nachzudenken, die in einer geheimen Schule spielt, die speziell für künftige Superhelden designt wurde.

Seine Idee war es, ein Teenager-Drama im Stile von John Hughes - komplett mit Grabenkämpfen in der Caféteria, schicksalhaften Klausuren und prestigeträchtigen Schulbällen - mit den mächtigen Ikonen von Comics zu mixen. Dieses Konzept stellte Hernandez dem Produzenten Andrew Gunn vor, der sofort das Potenzial eines Filmes sah, den er als THE BREAKFAST CLUB ("Der Frühstücksclub", 1985) mit Capes bezeichnete - ein spaßiges, mit Stunts und Effekten gespicktes Familienabenteuer, getrieben von erwachsenen Emotionen.

"Eines der vielen Dinge, die ich an der Idee für SKY HIGH - DIESE SCHULE HEBT AB! geliebt habe, war die Kombination von echten, alltäglichen Problemen an einer High School, die wirklich jeder nachvollziehen kann, mit den eher unglaublichen Problemen des Superhelden-Daseins", sagt Gunn.

"In der High School spielt es keine Rolle, wer du bist - all deine Emotionen bewegen sich immer auf dem höchsten Level. Du sorgst dich darum, beliebt zu sein, ein Mädchen zu haben und so weiter? Aber wenn du auch noch ein Superheld bist und die Fähigkeit hast, Flammen zu schleudern oder Häuser einstürzen zu lassen - wenn man diese beiden unterschiedlichen Welten miteinander kombiniert, dann kommt plötzlich eine Menge Spaß dazu."

"Ich bin mit Filmen wie PRETTY IN PINK ("Pretty in Pink", 1986) und FERRIS BUELLER'S DAY OFF ("Ferris macht blau", 1986) aufgewachsen", fährt Gunn fort. "Niemand hat seitdem mehr Filme gemacht, die so authentisch mit den Emotionen von Jugendlichen in dieser Phase ihres Lebens umgegangen sind. Die Bücher von John Hughes haben die Teenager respektiert und haben nicht auf sie herab geschaut. Unser Ziel war die perfekte Kombination eines John-Hughes-Films mit einem Superhelden-Film."

Als sich das Drehbuch entwickelte, bat Gunn die Autoren, sich zuerst und vor allem auf die emotionale Realität der Teenager zu konzentrieren - und erst darauf die einzigartigen übermenschlichen Fähigkeiten und Abenteuer der Figuren zu setzen. "Der Schlüssel bei der Entwicklung des Skripts war für mich eine Geschichte zu schaffen, die stark genug ist, auch noch einen unterhaltsamen Film zu tragen, wenn man die Superhelden-Elemente entfernt hätte", gibt Gunn zu Protokoll.

"Schließlich hatten wir ein großartiges Fundament für die Action in einer Geschichte, die sich um Freundschaft, Loyalität und einen Teenager dreht, der erkennt, dass man nicht unbedingt Superkräfte braucht, um ein Held zu sein, sondern innere Stärke." Darüber hinaus ermunterte Gunn die Autoren, für den Film einen eigenen frischen, augenzwinkernden Stil zu finden. "So viele zeitgenössische Superhelden-Filme sind sehr düster und nehmen sich viel zu ernst", sagt er. "Wir wollten, dass SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! eine farbenfrohe, große Komödie mit viel Humor wird."

Dann begann die Suche nach einem Regisseur, der das richtige Händchen hatte, Realität, Comedy und Fantasy zu vermischen und die visuelle Fantasie von SKY HIGH - DIESE SCHULE HEBT AB! zum Leben zu erwecken. Die Filmemacher vertrauten ihre Vision Mike Mitchell an, einem talentierten Animations- und Storyboard-Künstler, der sich mit zahlreichen preisgekrönten Kurzfilmen einen Ruf als innovativer Regisseur erarbeitet hatte.

"Mike Mitchell ist ein großes Kind, und wir wussten, dass er unsere Vision des Filmes liefern konnte", sagt die Ausführende Produzentin Ann Marie Sanderlin. "Ständig zeichnet er Cartoons und kommt mit neuen Ideen. Alles ist in seinem Kopf, bevor er es auch nur zu Papier, geschweige denn auf die Leinwand bringt? und außerdem stürzte er sich mit unbändigem Enthusiasmus in das Projekt."

Der Ausführende Produzent Mario Iscovich, ergänzt: "Mike denkt sich ständig die unglaublichsten Dinge aus. Er führt die Kunst des Kinos in eine neue Richtung, denn sein Zugang ist sehr modern. Und er hat das Herz des Filmes sofort verstanden, weil er selbst noch so kindlich ist."

Für Mitchell war SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! die Chance, eine Fantasy-Welt zu erschaffen, die von fliegenden Helden und Formwandlern bevölkert wird und dennoch gleichzeitig die reale Welt mit all den Hoffnungen und Ambitionen von Teenagern reflektiert. Er frischte die Geschichte mit einem kühnen, popkulturellen Look auf, um die Comedy und die Energie des Filmes zu verstärken.

"Ich wollte damit zu den Familienkomödien der Sechziger und Siebziger zurück kehren, die wir alle so gern haben. Gleichzeitig aber wollte ich mit dem Genre spielen und Spaß dabei haben", sagt Mitchell. "Vor allem wollte ich, dass SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! zu einer unterhaltsamen Achterbahnfahrt für Zuschauer jeden Alters wird."

Will Stronghold: Held oder Loser? - Der Held von Sky High Bist du einer der Helden von morgen - oder einfach nur ein künftiger Loser? An der Sky High wird diese Frage bei dem gefürchteten Powertest beantwortet, der das Potenzial der Teenager als Superhelden untersucht. Aber was passiert, wenn der Sohn von zwei der berühmtesten Superhelden der Welt bei diesem Test durchfällt und damit leben soll, lediglich "Heldenhelfer" (ein netterer Ausdruck für "Loser") zu sein?

Dies ist das Dilemma, dem sich der junge Will Stronghold stellen mußs, als sich scheinbar heraus stellt, dass er keine der fantastischen übermenschlichen Fähigkeiten von seinen mega-mächtigen Eltern geerbt hat (Kurt Russell, der Darsteller von Steve Stronghold alias The Commander sagt über Will: "Es wäre ungefähr so, als ob das Kind von Steffi Graf und Andre Agassi ins Tenniscamp käme, um festzustellen, dass es nicht mal den Ball trifft.").

Für die Rolle von Will, dem ungewöhnlichen Helden der Geschichte, suchten die Filmemacher nach einem gewöhnlichen, typisch amerikanischen Jugendlichen, der damit fertig werden konnte, in eine wahrlich ungewöhnliche Situation gestoßen zu werden. In dem Teenager Michael Angarano, der kürzlich in dem Skateboard-Drama THE LORDS OF DOGTOWN ("Dogtown Boys", 2005) zu sehen war, fanden sie, was sie suchten.

"Michael hat diese ?ein typischer Teenager'-Qualitäten", sagt Mike Mitchell. "Außerdem ist er ein ziemlich witziger, sehr talentierter Kerl, und er bringt das auf den Punkt, was wir für Will Stronghold gesucht haben: Er ist eine normale, liebenswerte Person, mit der man gern Zeit verbringen möchte." Für Angarano war es keine Frage, diese Hauptrolle zu übernehmen. Wie oft bekommt ein Teenager schon die Chance, sich in einen Superhelden zu verwandeln - oder zu lernen, durch feste Wände zu springen?

"Die Idee von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! erfüllt den Traum aller Kids - meinen natürlich auch: ein Superheld zu sein", stellt Michael Angarano fest. "Welches Kind wächst nicht mit der Fantasie auf, fliegen zu können und über das ganze Land zu düsen oder superstark zu sein und ganze Gebäude einstürzen lassen zu können. An der Sky High wird das alles wahr."

Darüber hinaus konnte sich Michael sehr gut in die Rolle von Will hineinversetzen, den eine geheime Furcht belastet: dass er vielleicht nicht in der Lage sein könnte, in die überlebensgroßen Fußstapfen seiner Eltern zu treten? ja, dass er vielleicht überhaupt nicht "super" sein könnte. "Aufgrund seiner Eltern erwartet jeder von Will, dass er ultrastark ist und fliegen kann, allerdings kann er nichts von all dem", erläutert Michael.

"Es ist demütigend, das Gefühl zu haben, dass man das unglaubliche Vermächtnis seines Vaters und seiner Mutter nicht erfüllen kann, wenn man noch ein Kind ist und nicht weiß, wo man steht. Und von Anfang an fühlt Will, dass er in riesigen Schwierigkeiten steckt, weil er mit all diesen Erwartungen zur Sky High geht und nicht daran glaubt, dass er ihnen gerecht werden kann."

"Das wirklich Interessante an der Sky High ist, dass sie einfach eine typisch amerikanische High School unserer Zeit ist - nur mit dem Unterschied, dass alle Schüler unterschiedliche Superkräfte haben", fährt Michael fort. "Sie hat ihre coolen Kids und sie hat ihre Außenseiter, ihre Helden und Loser - darum glaube ich, dass eine Menge Menschen die Geschichte nachvollziehen können. Außerdem ist die Story mit jeder Menge Comedy gespickt und komplett mit Action voll gepackt, also sind nicht alle Situationen völlig normal."

Obwohl sich Michael von Wills emotionalem Drama angezogen fühlte, war er speziell von der Action des Films begeistert - schließlich brachte sie ihn dazu, bei Wahnsinns-Geschwindigkeiten auf die Schwerkraft zu pfeifen. "Für mich war einer der besten Dinge an dem Film, dass ich mich in ein Gerüst schnallen und durch die Luft fliegen konnte", bringt er es auf den Punkt. "Bei diesem Teil der Dreharbeiten wurde mein Traum wahr."

Die Super-Eltern - Kurt Russell und Kelly Preston Vater und Mutter von Will Stronghold sind die typischen, gestressten, überarbeiteten amerikanischen Eltern - mit einem Unterschied: Ihr "Job" besteht darin, täglich den Planeten zu retten und größenwahnsinnige Schurken zu bekämpfen, die die Welt bedrohen. Für die Rollen von Steve und Josie Stronghold - alias The Commander und Jetstream, das verheiratete Superhelden-Duo, das seinen Sohn zusammen mit hohen Erwartungen an die Sky High schickt - fanden die Filmemacher zwei populäre und charismatische Hollywood-Stars: Kurt Russell und Kelly Preston.

Für Kurt Russell war die Hauptrolle in einer zeitgenössischen Disney-Familienkomödie eine einzigartige Gelegenheit, den Kreis seiner vielseitigen Kino-Karriere zu schließen. Die begann nämlich mit einem Vertrag als Kinderdarsteller von Disney im Jahr 1966, als er eng mit Walt Disney selbst zusammen arbeitete und in den folgenden vier Jahrzehnten in Dutzenden von Disney-Projekten zu sehen war, unter anderem in erinnerungswürdigen Familienklassikern wie THE COMPUTER WORE TENNIS SHOES ("Superhirn in Tennisschuhen", 1969), SUPERDAD ("Papa ist der Größte", 1973) und THE STRONGEST MAN IN THE WORLD ("Der Retorten Goliath", 1975).

"Es war eine interessante Erfahrung, über die Jahre hinweg für Disney zu arbeiten", sagt Russell. "Als Kind habe ich viel Zeit mit Mr. Disney verbracht. Er nahm sich immer die Zeit, um mit mir zu reden und mir schon sehr früh alles über Drehbücher, Figuren und Spannungsbögen beizubringen - die Dinge, die mir später im Leben bei der Arbeit sehr, sehr wichtig wurden. Das ist schon lange her, aber er war ein großartiger Filmemacher, ein großartiger Mann und ein großartiger Schüler des Spiels. Also machte es mir viel Spaß, in einem Film mit seiner Signatur im Titel zu spielen."

Rund dreißig Jahre, nachdem er 1975 in Disneys Familienkomödie als THE STRONGEST MAN IN THE WORLD die Hauptrolle gespielt hatte, war Russell begeistert davon, ins frische Disney-Territorium zurück zu kehren - und er war von dem Drehbuch von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! beeindruckt. "Es hat von Anfang an mein Zwerchfell gekitzelt", grinst er.

"Besonders gefiel mir die Idee der ?Helden' und der ?Loser'-Kids - es ist, wie wenn die Außenseiter der Schule sich immer mit den BMOCs ("Big Men On Campus") herumschlagen müssen. Für mich war auch die Figur des Commander spaßig, aufregend und reichhaltig gleichermaßen. Es fühlte sich wie ein tolles Comedy-Abenteuer an."

Obwohl das Profil von The Commander als klassischer, unbesiegbarer Superheld geformt wurde, sieht Russell Steve Stronghold nicht nur als Helden aus Stahl, sondern auch als guten Familienvater mit kleinen Fehlern: "Er ist ein liebender, allerdings kein besonders aufmerksamer Vater", bemerkt der Schauspieler. "Er ist ein Superheld, und sein Sohn soll in seine Fußstapfen treten - das ist mehr als die meisten Eltern von ihren Kindern fordern, und Steve realisiert nicht, welchen Druck er damit auf Will ausübt.

Er ist wie der Vater, der mal ein großartiger Sportler war und der von seinem Sprössling das gleiche fordert. Er nimmt an, dass sein Kind wahnsinnig talentiert ist, findet aber heraus, dass er es nicht mal in die Mannschaft geschafft hat. Ich glaube, dass sich eine Menge Männer von ihren Kindern wünschen, große Helden zu sein. Vielleicht ist das nur natürlich, schließlich reflektiert dies das Erbe der Eltern. Da gehen wir alle mal durch, und wenn man dies auf den Superhelden-Level hebt, wird es noch interessanter und komischer."

In den Augen von Mike Mitchell traf Russells Darstellung genau den richtigen Ton. "Kurt fing präzise das Verhalten eines Vaters ein, der seinen Sohn liebt und nur das Beste für ihn will", sagt der Regisseur. "Aber das ist ein bisschen verzwickt, denn gleichzeitig will er zu viel für deinen Sohn. Das Wunderbare an Kurt war, dass er den Humor des Films von Anfang an begriff. Man kann diese Rolle cool und gerade heraus spielen - oder auf die Art, wie wir es wollten: mit dem Zugang der ?Batman´-TV-Serie aus den Sechzigern, die auf spaßige Art und Weise mit dem Genre spielt. In Kurts vielschichtiger Performance findet man sogar ein bisschen von Adam West."

An der Seite von Kurt Russell spielt Kelly Preston den Part der wahrscheinlich mächtigsten Mama der Welt: Wills stets flugbereite Mutter Jetstream. Preston war prompt von dem unverbrauchten Konzept der abenteuerlichen Familienkomödie begeistert. "Die Idee von den Kindern dieser Superhelden, die alle eine High School in den Wolken besuchen, hielt ich für sehr clever, und die Geschichte fand ich gleichermaßen originell und komisch", sagt sie.

"Mir gefiel auch die Vorstellung eine Superhelden-Mutter zu spielen, die gleichzeitig Verbrecher bekämpfen und ihren Sohn erziehen soll - und ich wusste, dass die Arbeit mit Kurt Russell sehr viel Spaß machen würde." Darüber hinaus verliebte sich Kelly Preston gleich in das mächtige Naturell ihrer Figur. "Josie ist großartig", erläutert sie. "Sie kann sehr schnell fliegen, den Schurken in den Hintern treten, und sie ist unglaublich stark. Immer wenn ich die Stiefel anzog und das Cape anlegte, fühlte ich mich wirklich wie eine Superheldin und hatte eine großartige Zeit."

Aber Preston genoss es bei der Darstellung von Josie Stronghold auch, eine ganz normale Mutter zu spielen, deren halbwüchsiger Sohn eine harte Zeit an der Schwelle zum Erwachsenwerden durchmacht. "Was SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! so einzigartig macht, ist die Tatsache, dass es ein Comedy-Abenteuer mit einer wunderbaren Geschichte über Kinder und ihre Eltern und das Überleben als Teenager ist", bemerkt die Schauspielerin.

"Egal was passiert: Für Josie ist Will die oberste Priorität und das Wichtigste auf der Welt." Mike Mitchell war begeistert darüber, was Preston in den Film einbrachte: "Kelly sorgt für eine großartige Balance in der Stronghold-Familie", sagt er. "Sie hat unglaubliche Kräfte, aber sie ist auch diejenige, die Wills Probleme am ehesten versteht, wenn er sich zur Sky High aufmacht. Sie ist sozusagen die ultimative Fantasy-Mutter."

Die "Heldenhelfer" der Sky High
  • Sicherheitsvorkehrungen bei der Unterstützung der Helden
  • Erstatte deinem Helden sofort Bericht über alle unsicheren Verhältnisse.
  • Behalte alle Notausgänge im Unterschlupf des Superschurken im Auge.
  • Benutze ausschließlich geprüfte Superhelden-Kostüme und Geräte-Gürtel.
  • Trage stets die passende Ausrüstung, wenn du Schurken gegenüber trittst.
  • Versuche nicht, unter dem Einfluss von den Zaubersprüchen oder den Kräften eines Schurken Leben zu retten.
  • Denk immer daran: Du bist für die Sicherheit deines Superhelden verantwortlich, wenn er die Welt rettet!
Wenn man in der Welt von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! kein "Held" ist, spielt man nur die zweite Geige als "Heldenhelfer", also als Gehilfe, der für die Unterstützung des Helden zuständig ist. Nach dem wichtigen Powertest wird Will Stronghold als "Heldenhelfer" eingestuft - gemeinsam mit einigen anderen Kids, die ebenfalls noch nicht die ganze Kraft ihrer Fähigkeiten entdeckt haben. Unter seinen neuen Freunden sind:

Heldenhelfer: Layla (Danielle Panabaker) - Besondere Fähigkeit: Kontrolle über die Natur

Wills loyale Freundin Layla versteckt ihre unglaublichen Kräfte während des Powertests, so dass sie ebenso wie Will als "Heldenhelfer" eingestuft wird - und sie führt die Helfer zu einem unerwarteten Sieg. Für die Rolle von Layla besetzte Regisseur Mike Mitchell ein aufstrebendes junges Talent, mit dem er schon bei SURVIVING CHRISTMAS ("Wie überleben wir Weihnachten?", 2004) gearbeitet hatte: Danielle Panabaker. Für Danielle war Layla eine extrem coole Figur. "Sie ist sehr funky und beschwingt, sie hat ihren eigenen Schwung und marschiert definitiv zum Beat ihres eigenen Schlagzeugers", lacht die junge Schauspielerin.

"Sie ist die Tochter von Mutter Natur, und sie sorgt sich sehr um die Erde und ihre Ganzheit - aber sie hat auch ihr eigenes kleines Geheimnis: Sie ist in Will verliebt. Und in typisch männlicher Art und Weise beachtet Will dies natürlich überhaupt nicht." Panabaker fährt fort: "Die Dinge, mit denen Layla, Will und die anderen Jugendlichen in SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! fertig werden müssen, ähneln sich den Dingen, die die Kids beschäftigt haben, als ich selbst zur High School ging. Sie mögen Superhelden sein, aber sie schlagen sich mit unglücklicher Liebe herum, versuchen sich anzupassen und ihren Eltern gerecht zu werden, so wie alle Jugendlichen in dem Alter."

Heldenhelfer: Ethan (Dee-Jay Daniels) - Besondere Fähigkeit: Schmelzen

Der ebenso schlaue wie seltsame Ethan ist ein weiterer Heldenhelfer, der seine unbekannten Fähigkeiten entdeckt, als es rau zugeht - und der ihren Nutzen als Superkraft erkennt: Er kann seinen Körper zu einer Flüssigkeit schmelzen, wenn er durch enge Öffnungen hindurch mußs. Der 16jährige Dee-Jay Daniels gibt mit der Rolle des Ethan sein Filmdebüt. Und er störte sich überhaupt nicht daran, dass er in SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! einen Loser spielen sollte.

"Ich mochte an dem Film, dass am Anfang jeder denkt, die Heldenhelfer seien gar nichts und hätten nur langweilige Superkräfte und die Helden seien die Coolsten - aber dann werden die Helfer mutig und erkennen, dass sie auch in der Lage sind, unglaubliche Dinge zu tun. Also stellt sich heraus, dass die Helfer auch ganz cool sind."

Heldenhelfer: Zach (Nicholas Braun) - Besondere Fähigkeit: Menschliches Nachtlicht, dass nach Belieben leuchten kann

Zach ist der freche Neuling, der sehr schnell demütig wird, als er zum Heldenhelfer abgestempelt wird, weil seine Kraft zu leuchten bei dem Test nicht wirklich für Eindruck sorgt. Für den Part von Zach engagierten die Filmemacher Nicholas Braun, der vorher für seine Rolle in dem Showtime-Film "Walter & Henry" (2001) mit einer Young Artists' Award-Nominierung geehrt worden war. Braun gefiel Zachs kurze, aber schnelle Reise von der "In-Gruppe" zum Außenseiter.

"Das gleiche passierte mir in der High School", erinnert er sich. "Es passiert vielen Kids. Man geht zur Schule und denkt, man sei cool und dann passieren Dinge, die einen bescheiden machen. In der Sky High bemerkt Zach, dass die Heldenhelfer die Richtigen für ihn sind. Sie sind alle talentiert: Sie sind einander gegenüber loyal, und es stellt sich heraus, dass sie allen Grund dazu haben, auf sich selbst stolz zu sein."

Heldenhelfer: Magenta (Kelly Vitz) - Besondere Fähigkeit: Formwandlerin

Magenta, die von der Newcomerin Kelly Vitz in ihrem Filmdebüt gespielt wird, ist eine punkige junge Superheldin, die in der Lage ist, ihre Form zu verändern - allerdings scheint es, dass sie sich ausschließlich in ein Meerschweinchen verwandeln kann. Wie ihre Kollegen war auch Kelly Vitz gleich von dem Mix der Geschichte aus lebensnaher High-School-Realität und wilder Comic-Fantasy angetan.

"Es ist zu gleichen Teilen eine Geschichte übers Erwachsenwerden und eine Komödie, und das gefiel mir so sehr", sagt sie. Darüber hinaus hatte Kelly bei der Arbeit mit Mike Mitchell eine großartige Zeit: "Er ist wie einer von uns", bemerkt sie. "Er zeichnet die ganze Zeit, kommt ständig mit neuen, kreativen Ideen und sorgte dafür, dass wir alle sehr, sehr viel Spaß hatten."

Die "Helden" der Sky High Die Anführer von Sky Highs Heldenhelfern sind die populären Helden, die einmal zu den größten Verbrechensbekämpfern von Morgen werden sollen - was ihnen manchmal ein bisschen zu Kopf steigt. Unter ihnen sind:

Heldin: Gwen Grayson (Mary Elizabeth Winstead) - Besondere Fähigkeit: eine Technopathin, die mit ihrem Willen Technologie kontrollieren kann

Sie ist smart, hübsch, und sie hat ein verstecktes Geheimnis: Gwen Grayson wird schnell zum Objekt von Will Strongholds Begierde - und er vernachlässigt sogar seine Heldenhelfer-Freunde, um sich mit der populären Heldin zu verabreden. Für die Rolle von Gwen stellten sich die Filmemacher etwas anderes als die typische Cheerleader-Blondine vor und besetzten die wunderbare, brünette Mary Elizabeth Winstead, die bereits eine preisgekrönte junge Schauspielerin ist. "Gwen ist die Königin, die Herrscherin der Schule", sagt sie über ihre Rolle.

"Sie kann sehr süß, aber auch sehr manipulativ sein, und sie benutzt ihren Charme, um Will dazu zu bringen, sich mit ihr zu verabreden." Winstead liebte an SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB!, dass der Film ein Spiegel jeder beliebigen Vorstadt-High School in den USA und dem entsprechenden sozialen Gefüge ist. Allerdings mit einem Twist: "Sky High ist natürlich nicht die typische High School, aber sie hat die typischen Teenager. Der Film hebt die realen Situationen der High School auf ein verrückteres Level", lacht sie. "Wir haben Schüler, die fliegen, einfrieren, kämpfen, durch Wände gehen und von Dächern hüpfen können. Es ist unglaublich unterhaltsam."

Held: Warren Peace (Steven Strait) - Besondere Fähigkeit: Flammenwerfer

Warren Peace ist der Rebell ohne Feuerlöscher auf der Sky High - ein kraftvoller Flammenwerfer mit hitziger Wut im Bauch. Bei der Suche nach einem Darsteller dieses brodelnden, unverstandenen Jungen führten die Filmemacher etliche erfolglose Castings durch. Zusammen mit der kompletten restlichen Besetzung von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! sah Regisseur Mike Mitchell schließlich den Darsteller, von dem er wusste, dass er Warren Peace spielen könnte: Steven Strait, junger Schauspieler, Model und Rocksänger aus Greenwich Village, der wie geschaffen für die Rolle war.

Strait war begeistert davon, einen Superhelden zu spielen, in dem mehr als nur seine Superkräfte gären. "Warren war für mich eine sehr interessante Figur, denn er fechtet viele innere Kämpfe aus", sagt Steven. "Er ist jemand, der im Verlauf des Films eine komplette Transformation durchmacht, und das ist für einen Schauspieler eine große Herausforderung." Außerdem konnte Steven Warrens Gefühl der Entfremdung gut nachvollziehen. "Ich glaube, wir kennen alle jemanden wie Warren oder Layla oder Will aus unserer eigenen Schule", bemerkt er. "Sky High ist wie eine reale High School mit der Ausnahme, dass die Dinge ein wenig anders laufen, wenn die Schüler Flammen schleudern, mit 100 Meilen pro Stunde rennen und Tische durch Wände werfen."

Held: Lash (Jake Sandvig) - Besondere Fähigkeit: kann sich zu beliebiger Länge strecken

Jake Sandvig, Schauspieler seit dem zarten Alter von fünf Jahren, spielt die Rolle des Helden und Unruhestifters Lash, der seine Superkraft, sich bis ins Unendliche zu strecken, gern nutzt, um an der Sky High Streiche zu spielen. Für Jake war die komplette Erfahrung von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! einzigartig und speziell.

"Ich hatte so viele tolle Menschen um mich, von großen Helden wie Kurt Russell und Kelly Preston über all die jungen Nachwuchsschauspieler, die hier ihren ersten Film drehten", erklärt er. "Man hätte sich keine bessere Atmosphäre vorstellen können. Und dann war da noch Mike Mitchell, der sich die ganze Zeit so benahm als sei er selbst noch ein Kind, aber gleichzeitig unglaublich brillant ist und uns immer wieder mit coolen Ideen überraschte."

Held: Speed (Will Harris) - Besondere Fähigkeit: Turbo-Schnelligkeit

Die Figur von Speed wird in jeder Beziehung ihrem Namen gerecht - er tut schnell, er isst, läuft und verulkt Heldenhelfer wie Will Stronghold mit atemberaubender Geschwindigkeit. Der Newcomer Will Harris wurde für die Rolle des Speed entdeckt, als ihn der Produzent Andrew Gunn in einem High-School-Theaterstück sah. Nach einem Casting war Mike Mitchell besonders von dem Humor des jungen Schauspielers angetan - und von der Idee, dass der imposante, über 1,80 Meter große Harris den schnellsten Jungen der Welt spielen sollte.

Harris hatte sehr viel Spaß mit einem Part, den er als "der typische Schul-Rüpel" beschreibt. "Und weil ich mich schneller bewegen kann als alle anderen denke ich mir, dass mich keiner schnappen kann", ergänzt er. Am meisten genoss er jedoch die Gelegenheit, viele wüste Stunts zu absolvieren. "Wir haben eine ganze Menge Action gehabt", sagt er. "Auf diese Szenen zu warten war wie in der Schlange für eine Achterbahn zu stehen. Zuerst hat man richtig Angst, aber dann will man es immer und immer wieder tun, weil es so viel Spaß macht."

Heldin: Penny (Malika & Khadijah) - Besondere Fähigkeit: kann sich selbst multiplizieren

Penny, die Cheerleaderin, die sich selbst innerhalb eines Wimpernschlags vervielfältigen kann, rundet die Besetzung der Helden ab. Sie wird von den eineiigen Zwillingen Malika & Khadijah gespielt. Malika und Khadijah waren besonders von den eitlen Streichen Pennys angetan. "Penny ist schnippisch, sportlich und sehr trendy", sagt Malika. "Sie liebt es, die jüngeren Mädchen und die ?Sidekicks' zu übertrumpfen.

Und wenn sie sich an einen leeren Tisch in der Cafeteria setzt, multipliziert sie sich ganz schnell und besetzt alle Stühle an diesem Tisch, damit sich niemand neben sie setzen kann." "Es macht so viel Spaß sie zu spielen, weil sie das komplette Gegenteil von mir selbst ist", ergänzt Khadijah. "Wir waren immer die, denen Streiche gespielt wurden, aber jetzt haben wir unsere kleine Rache." Die Zwillinge liebten es darüber hinaus, gemeinsam vor der Kamera zu stehen. "Wir sind als Zwillinge wirklich gesegnet", sagt Khadijah.

"Aber wir sind verschiedene Individuen, und das findet man auch in Penny wieder, denn man sieht verschiedene Aspekte ihrer Persönlichkeit, obwohl man nie genau sagen kann wer wer ist." Die Zwillingsschwestern waren begeistert davon, die diesem Film dabei zu sein. "SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB!" ist ein Film, der einem mehr als nur eine gute Story gibt", fasst es Malika zusammen. "Am Ende wird einem klar, dass in jedem von uns ein Held steckt. Wir alle haben verschiedene Möglichkeiten, unsere Kräfte und Fähigkeiten zu zeigen - aber in SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! bekommt man die Chance zu sehen, dass jeder dieser Kids in der Lage ist, etwas wunderbares zu vollbringen."

Das Super-Team der Sky High - Die Nebenrollen Neben den vielen übermenschlich begabten Schülern an der Sky High wird die Schule auch von einem super-mächtigen Team von Ex-Helden und verrückten Genies bevölkert, die vor der Herausforderung stehen, die oftmals außer Kontrolle geratenen Super-Teenager wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Für die Besetzung dieser Nebenrollen stellten die Filmemacher ein eindrucksvolles Ensemble ihrer Lieblings-Komödianten zusammen. "Wir wollten ausschließlich mit Menschen zusammen arbeiten, von denen wir wussten, dass sie lustig und cool sind", sagt Mike Mitchell. "Wir hatten unglaubliches Glück, dass alle bei unserem Film dabei sein wollten."

Der Häuptling von ihnen ist Bruce Campbell, der mit seinem Part in der kultigen Horror-Comedy-Trilogie EVIL DEAD ("Tanz der Teufel", 1981), EVIL DEAD II: DEAD BY DAWN ("Tanz der Teufel 2 - Jetzt wird noch mehr getanzt", 1987) und ARMY OF DARKNESS ("Armee der Finsternis", 1993) zu Weltruhm gelangt ist und nun auf eine Karriere als Regisseur und Schauspieler zurück blicken kann. Zuletzt war er in den Superhelden-Epen SPIDER-MAN ("Spider-Man", 2002) und SPIDER-MAN 2 ("Spider-Man 2", 2004) zu sehen.

In SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! spielt Campbell den teuflisch fordernden, mit einer Überschall-Stimme ausgestatteten Sportlehrer Coach Boomer, der die Macht hat zu entscheiden, welcher der Schüler von Sky High als Heldenhelfer versinkt oder als allmächtiger Held an der Oberfläche schwimmt. Die Filmemacher holten Campbell wegen seiner unwiderstehlichen Anziehungskraft auf Popkultur-Fans und Comic-Liebhaber an Bord.

"Wir fragten uns, welche Schauspieler die Fans von Comics wohl gern sehen würden - und Bruce Campbell gehört definitiv dazu", bemerkt Mike Mitchell. "Darüber hinaus sind wir alle ziemlich große Fans von ihm." Und Andrew Gunn ergänzt: "Bruce kam herein, nahm sich das vor, was auf dem Papier stand und machte es sich zu eigen. Durch sein Spiel hat er einige der unvergesslichsten Dialogzeilen des ganzen Films."

Campbell konnte der Versuchung SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! nicht widerstehen, denn seine Rolle vereinigte Elemente des klassischen, halb sadistischen Sportlehrers mit cartoonhaften Kräften. "Ich liebe diese Figuren, die größer sind als das Leben selbst", sagt er. "Außerdem habe ich mir gedacht, dass es sicher ein Spaß werden würde, eine Disney-Komödie zu machen. Der Film erinnert mich an all die Familienfilme, die wir als Kinder geliebt haben - diese Art Filme, in denen Kurt Russell spielte, als er ein junger Mann war - und die coole Effekte und Comedy in einer komplett fantastischen, Disney-typischen Welt miteinander verbinden."

Am Set warf Campbell in seiner typischen Art und Weise alle Vorsicht über Bord und verinnerlichte seine Figur - und begeisterte durch seine Darstellung seine Kollegen vor und hinter der Kamera. "Ich habe im Grunde den Zugang des klassischen Football-Trainers gewählt", erläutert er, "und eine Pfeife, dunkle Sonnenbrille und eine laute Stimme benutzt, und wenn ich brülle, dass jemand ein Heldenhefer ist, sieht man buchstäblich eine Schallwelle aus meinem Mund schwappen. SKY HIGH - DIESE HIGSCHOOL HEBT AB! spielt in einer so wunderbar überdrehten Comic-Welt, die einfach nur Spaß macht."

Eine weitere Comic-Ikone, die in den Hallen der Sky High auftaucht, ist Lynda Carter, der Welt am besten bekannt als Wonder Woman aus der gleichnamigen TV-Serie, die hier Sky Highs schlaue Schuldirektorin Powers spielt. "Über ein Jahr lang redeten wir über die Möglichkeit, Lynda Carter dazu zu bringen, Direktorin Powers zu spielen - und als sie zusagte, waren wir verständlicherweise sehr begeistert", erinnert sich die Ausführende Produzentin Ann Marie Sanderlin.

Carter brachte ihre eigenen Ideen über ihre Figur bei den Filmemachern ein. "Ich mag es, gegen die Erwartungen zu spielen, also wollte ich unter gar keinen Umständen wie eine typische Schuldirektorin spielen", erläutert sie. "Im Skript steht, dass sie eine schlicht und konservativ gekleidete Direktorin ist, aber ich fand, sie sollte sehr schick und scharf gekleidet sein, Stilettos tragen und überlebensgroß sein. Es ist schwer, mit diesen Super-Teenagern umzugehen, und Mike und Andrew mochten meine Idee, sie als richtig mitreißende Naturgewalt anzulegen, bei der die Kids keine andere Wahl haben als sich unterzuordnen."

Darüber hinaus stießen einige Veteranen von bekannten Comedy-Truppen zur Besetzung, darunter zwei ehemalige "Kids in the Hall"-Komiker - Dave Foley als Mr. Boy, ein ehemaliger Heldenhelfer, der zum Lehrer an der Sky High wurde, und Kevin McDonald als Mr. Medulla, der verrückte Wissenschafts-Lehrer, dessen Kopf schon auf seine unglaubliche Intelligenz hindeutet - und ein Mitglied der Comedy-Gruppe "Broken Lizard": Kevin Hefferman, der den Busfahrer Ron Wilson spielt. "Mr. Boy ist der ehemalige Heldenhelfer von ?The Commander'. Jetzt ist er Lehrer, aber er ist ein wenig verbittert darüber und vermisst die alten Zeiten", sagt Foley über seine Figur.

"Aber er ist nicht nur verbittert: Er ist von dem Commander aus dem Blickfeld gedrängt worden und ist auch noch heimlich in Jetstream verliebt. Es war sehr spaßig, ihn zu spielen." Ein Teil dieses Spaßes war für Foley auch die Gelegenheit, mit Kurt Russell zu arbeiten - und zwar buchstäblich eng. "Kurt und ich verbrachten einen ganzen Tag aneinander gefesselt zusammen", grinst Foley. "Als unsere Körper aneinander gekettet waren und wir uns 12 Stunden lang nicht bewegen konnten, konnten wir uns prima kennen lernen. Er ist großartig und liefert eine wunderbar subtile, komische Performance als The Commander ab."

Darüber hinaus genoss es Foley, zum ersten Mal fürs Kino mit seinem "Kids in the Hall"-Kollegen Kevin McDonald zusammen zu arbeiten - der spielt den Wissenschafts-Lehrer Mr. Medulla, dessen Kopf buchstäblich ein paar Nummern zu groß ist. "Ich glaube, ich bin ganz gut mit großen Köpfen", lacht McDonald. "Mr. Medulla ist einer der schlauesten Männer der Welt, und er lehrt Verrückte Wissenschaft an der Sky High. Aber man weiß ja, was man sagt: Die, die keine Superhelden sein können, bringen Superhelden etwas bei."

Außerdem liefert Kevin Heffernan, der "Broken Lizard"-Komiker, der kürzlich erst als Drehbuchautor und Schauspieler THE DUKES OF HAZZARD ("Ein Duke kommt selten allein", 2005) geprägt hat, zusätzliche Lacher als Busfahrer Ron Wilson, der die Super-Kids jeden Tag zum geheimen Standort der Sky High transportiert und seine eigene Vergangenheit an der Schule hat. "Es stellt sich heraus, dass Ron selbst gern ein Superheld geworden wäre, aber nicht das Zeug dazu hatte", erläutert Heffernan.

"Also ist er nun eine Art Stalker von Superhelden, aber auf deine sehr liebevolle Art und Weise. Er verehrt die Helden und die Kinder richtiggehend." Und schließlich ist in einer Gastrolle von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! die Comedy- und Schauspiel-Veteranin Cloris Leachman in der Rolle von Krankenschwester Spex zu sehen, der Schulschwester von Sky High, die mit einem Röntgenblick ausgestattet ist. Leachman war von der fantastischen Prämisse des Films begeistert.

"Ich fand das Drehbuch so unterhaltsam, komisch und einzigartig", sagt sie. "Es ist gespickt mit wunderbaren Figuren und komischen, cleveren Ideen. Es ist die reine Magie. Es ist aber auch jene Art Film, die ihren Humor aus den alltäglichen Situationen bezieht. Und genau das liebe ich."

Action in der Sky High - Stunts und Effekte An der Sky High sind die Schüler nicht nur manchmal hochnäsig, sie sind auch manchmal hochfliegend. Denn alle haben spezielle Kräfte, die ihnen erlauben zu fliegen, zu springen oder sich bis in den Himmel zu strecken. Nachdem die Filmemacher die alle Schauspieler engagiert hatten, die das Herz von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! zum Leben erwecken konnten, konzentrierten sie sich als nächstes auf die rasante Action und die visuellen Thrills des Films.

Zusätzlich zur Anfertigung der Storyboards gestaltete der Regisseur Mike Mitchell für die Actionszenen auch detaillierte "pre-visualisations" - bewegte Storyboards die wie Videospiele anmuten. Diese erlaubten ihm, den komplizierten Mix aus Stunts und Effekten für jede Szene genau heraus zu arbeiten. "Alle waren unglaublich kreativ und haben zusammen aufeinander abgestimmt gearbeitet", sagt Mitchell. "Kamera, Effekte, Stunts, Kostüme, die künstlerischen Abteilungen. Und zwar von Anfang an. Das hat sich am Set als absolut wertvoll heraus gestellt."

Mitchell zielte auf einen hellen, üppigen und jugendlichen Ton als Reminiszenz an die Disney-Familienklassiker und wollte sich darum nicht ausschließlich auf die unvermeidlichen Computer- und Green-Screen-Effekte verlassen, die man mit Superhelden-Abenteuern sonst in Verbindung bringt. Stattdessen setzte er auf etliche innovative und traditionelle Kamera-Tricks und physische Stunts, in denen Gurte, Drahtseile, und clever gestaltete Sets zum Einsatz kamen, ähnlich wie in den Aufsehen erregenden Martial-Arts-Filmen.

"Weil wir mit dem Look unseres Films gern zurück zu dem comichaften Stil der 60er Jahre wollten, brauchen wir einen technisch eher heruntergeschraubten Zugang, den wir mit den jüngsten und modernsten Techniken verbinden konnten", erklärt Mitchell. "Der Film ist dennoch sehr action-orientiert und es gibt jede Menge großer Stunts und Effekte, aber er unterscheidet sich von dem, an das sich die Zuschauer mittlerweile so gewöhnt haben."

Für die Schauspieler freilich bedeutete die Konzentration auf Effekte vor der Kamera vor allem eines: haarsträubende Stunts ohne Ende, vom Klettern auf hohe Pfosten über das Springen durch Wände bis hin zum Fliegen bei unglaublichen Geschwindigkeiten. Schon früh war die Entscheidung gefallen, die meisten dieser Stunts physisch und nicht digital ausführen zu lassen - und die Schauspieler wo auch immer es möglich war diese Stunts selbst machen zu lassen, um die Heiterkeit und den Realismus zu erhöhen.

"Eine Menge der Stunts hätten wir am Computer gestalten können, aber wir waren uns alle einig, dass wir soviel es ging live drehen wollten", sagt die Ausführende Produzentin Ann Marie Sanderlin. "Unsere tapferen jungen Schauspieler wollten sogar all den wirklich gefährlichen Kram selbst erledigen, und wir mußsten sie in einigen Fällen davon abhalten." Im Zentrum der Stunts für den Film standen die Flug-Sequenzen.

Um die Superkräfte der Figuren so glaubhaft wie möglich zu machen, wollte Mike Mitchell, dass seine Schauspieler wirklich in die Luft gingen. Aber wie schafft man es, dass es realistisch wirkt, wenn menschliche Körper die Schwerkraft überwinden ohne dass es ernsthaft gefährlich wird? Die Antwort darauf fanden die Filmemacher in Scott Rogers und seiner Firma "Go Stunts", die kürzlich erst die bahnbrechenden, computergesteuerten Hochgeschwindigkeits-Effekte gestalteten, die die Flugsequenzen in SPIDER-MAN 2 so fesselnd gemacht haben.

SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! ist erst der zweite Film, der die neue Technologie nutzt, bei der ein Schauspieler mit einer Geschwindigkeit von bis zu 14 Meter pro Sekunde in die Höhe ziehen und seinen Flug bis auf sieben Zentimeter präzise steuern kann. Dieses System erlaubte den Schauspielern und Stunt-Leuten, bei ihrem Flug sich in komplexerer und vielseitigerer Art zu bewegen und so für die Zuschauer eine glaubwürdigere Erfahrung zu schaffen.

"Scott Rogers hat unglaublich viel zu SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! beigetragen", sagt der Ausführende Produzent Mario Iscovich. "Wir waren erst der zweite Film, der dieses elektrische System genutzt hat, das mittlerweile schon zu einem wichtigen Werkzeug geworden ist. Wie die Stunts anhand dessen geschaffen, aufgebaut, gestaltet und geprobt wurden? das ist die Magie von Scott Rogers und seiner Crew. Ihre Stunts sehen real aus, sind innovativ, frisch und vor allem etwas, das man nicht in jedem Film zu sehen bekommt. Und genau das macht ihre Stunts zu etwas so Besonderem."

Rogers, der auch als Second-Unit-Regisseur an SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! beteiligt war, liebte es, mit den erstaunlichen Kräften von Superhelden zu spielen. "Der lustige Teil an dem Design der Stunts für SKY HIGH war es, dass wir hier viele Superhelden-Kids hatten, die Dinge zerstören können, ohne sich dabei weh zu tun", erinnert er sich.

"Sie sind alle irgendwie resistent gegen Zement, Holz und all die anderen Dinge, die uns normalen Menschen alle Knochen brechen könnten. Also bin ich schon sehr früh zu Mike Mitchell gegangen und habe ihm gesagt: ?Weißt du, wir könnten durch diese Wand fliegen!' oder ?Wir könnten diese Objekt hier zertrümmern.' Und als wir darüber redeten, wurden unsere Ideen immer größer und größer und verrückter und verrückter. Es war eine großartige Herausforderung."

"Der Stunt, in dem Steven Straits Figur durch die Wand der Halle des Schulgebäudes bricht und gegen eine Säule knallt, die dann einstürzt ist der Stunt, der den Ball ins Rollen brachte", fährt Rogers fort. "Er war so schwierig, weil Mike den Schauspieler dafür haben und alles in einer Aufnahme drehen wollte." Während der engen Zusammenarbeit mit dem Special-Effects-Department bei der Konstruktion der entsprechenden Wände und Säulen probte und verbesserte Rogers den Stunt immer wieder, bevor er sich absolut sicher war, dass Steven Strait ihn unbeschadet durchstehen konnte. Erst dann trainierte er den Schauspieler.

Die ganze Aufnahme dauert nur 1,72 Sekunden, aber das Design nahm über 20 Stunden in Anspruch. Dreimal mußsten die speziell angefertigten, weichen Säulen modifiziert werden, bis sie die richtige Konsistenz hatten, dass Steven Strait ohne Furcht dagegen prallen konnte. "Im Film sieht es so aus, als würde die Säule seinen Flug stoppen, aber in Wirklichkeit haben Drahtseile diese Arbeit erledigt", sagt Rogers. "Aber ich glaube, Steven wäre es egal gewesen, wenn es richtige Ziegelsteine gewesen wären - so sehr wollte er den Stunt selbst absolvieren."

Einer der Höhepunkte bei der Stunt-Arbeit war der Stunt, in dem Michael Angarano als Will Stronghold mit voller Wucht durch eine Wand kracht. Das erforderte Vorbereitung. "Jemand, der eine solide Mauer vor sich sieht, mußs sich erstmal an den Gedanken gewöhnen, dass er durch sie hindurch rennen soll", gibt Rogers zu. "Wir haben über einen Zeitraum von mehreren Wochen mit Michael gearbeitet, so dass er sich daran gewöhnen, bei der Aufnahme sich auf seine Schauspielerei konzentrieren konnte und nicht über den Stunt selbst nachdenken mußste."

Angarano war begeistert, als er erfuhr, dass er und seine jungen Kollegen nahezu jeden Stunt in der mit Action gespickten Geschichte selbst durchführen sollten. "Wir haben so ziemlich alles selbst erledigt - das Fliegen, das Kämpfen, die Drahtseil-Sequenzen", bringt er es auf den Punkt. "Einer meiner Lieblingsstunts war es, als ich senkrecht in die Höhe fliegen mußste und dabei in ungefähr zwei Sekunden von 0 auf 85 Kilometer pro Stunde beschleunige. Das war furchteinflößend, aber auch erstaunlich."

Die Figur mit den meisten Flug-Szenen ist die von Kelly Preston: die Super-Mutter Jetstream. "Das Fliegen war großartig und wunderbar befreiend", sagt sie. "Ich war während meiner Kindheit schon ein Draufgänger, also habe ich schon immer gefährliche Sportarten geliebt. Ich bin sogar schon aus Flugzeugen gesprungen. Als Kind habe ich Gymnastik getrieben, und ich denke, dass sich mein Körper merkt, was ich schon alles gemacht habe. Und Scott Rogers ist unglaublich. Er und sein Team haben mit mir an den Posen, den Drehungen und den verschiedenen Arten des Fliegens gearbeitet, so dass ich möglichst cool dabei aussehen kann."

"Wir haben ein maßgeschneidertes Gurtsystem angefertigt, in dem Kelly keinen Stress auf ihrem Körper verspürt hat", erläutert Rogers. "Die Winden haben sie dann in die unglaublichsten Positionen gesetzt, und wir haben sie dabei geführt. Es funktioniert so, das man, wenn man erstmal einen bestimmten Bewegungsablauf an den Drahtseilen perfektioniert hat, diesen dann immer schneller und schneller ausführen kann. Ihre Willenskraft versetzte uns in die Lage, Kelly in einer Geschwindigkeit fliegen zu lassen, die bisher unerreicht ist. Wir konnten nicht schnell genug für sie sein? sie hat es geliebt."

Über die physischen Stunts hinaus stellten sich der Special Effects Supervisor Al Broussard und sein Team der Herausforderungen rund 70 kleine und große Gags für den Film zu schaffen. Beispiele für die von ihnen und Mike Mitchell gestalteten zahllosen Kamera-Tricks sind die Kerze, die Warren Peace mit seinem Finger anzündet oder Laylas schnell wachsende Pflanzen.

In etwas größerem Rahmen gestalteten sie das monströse Biest, das sie als "Der Schmatzer" bezeichneten: die sich drehende metallene Maschine, an der die Schüler innerhalb von drei Minuten ihre Fähigkeit testen, einen Menschen davor zu bewahren, als Mulch zu enden. Weiterhin zählen der spezielle Schulbus, der die Kids auf einer verrückten holprigen Fahrt zur Sky High bringt und der Gürtel des Fördergeräts, das entworfen wurde, um eine große Zahl von Babies zu einem wartenden Schulbus zu befördern, zu den Meisterwerken dieser Effekte.

Andere komplexe Aufnahmen - so wie der Feuersturm von Warren Peace oder der Komet von Direktorin Powers - wurden als Kombination von physischen Feuer-Effekten am Set gedreht, die bei der Post-Produktion mit computergenerierten Bildern aufgepeppt wurden. Visual Effects Supervisor Mitchell Drain führte ein Team von rund 80 Künstlern der Effekt-Firma Asylum, um die rund 300 visuellen Effekte des Films herzustellen.

"Wir hoffen, dass die Zuschauer sehr oft ?Wow!' sagen, wenn sie unsere Effekte sehen", sagt Drain. "Wir haben unsere Technologie noch ein Stück weiter entwickelt, damit unsere Effekte so fotorealistisch wie möglich und dabei immer noch so cartoonhaft und leichthändig aussehen wie es Mike Mitchell mag. Aber am Ende bin ich sicher, dass die Verbindung von einigen der spektakulärsten realen Stunts und den visuellen Effekten den Zuschauern die Augen übergehen lassen wird."

In den Hallen der Sky High - Das Design Als Will Stronghold an der Sky High ankommt, stellt er schnell fest, dass er sich in einer Welt befindet, die zur Hälfte eine typisch amerikanische Vorstadt-High School, zur anderen Hälfte jedoch ein wahrhaft unglaubliches Superhelden-Trainingscamp ist. Für die Filmemacher von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! war die Kreation dieser Welt voller Witz, Humor und Imaginationskraft der Schlüssel zur Glaubwürdigkeit des Films. Zusammen mit Mike Mitchell schuf das Team um den Chefkameramann Shelly Johnson, den Produktionsdesigner Bruce Robert Hill und den Kostümdesigner Michael Wilkinson den kompletten Look von SKY HIGH.

Shelly Johnson wurde davon inspiriert, dass sich die Sky High auf einer schwebenden Plattform befand (in Wirklichkeit doubelte die eher irdische Cal State University in Northridge mit ihrer modernen linearen Architektur das Äußere der Schule), und dies führte ihn dazu, in unorthodoxer Art und Weise mit dem Licht zu spielen. "Im Grunde setzten wir unser Licht so, wie Piloten das Licht wahrnehmen, wenn sie in ihrem Cockpit sitzen", erläutert Johnson.

"Wir haben unsere Technik benutzt, um die Schatten präzise herauszustellen und das Sonnenlicht sehr, sehr weiß zu machen - es wird ständig von den Wänden reflektiert und scheint auf die Fußböden, um die Figuren zu beleuchten. Durch den ganzen Film hindurch haben wir jede Menge Kamerawinkel benutzt, um die visuelle Reise so aufregend wie möglich zu machen."

Johnson entwarf zusammen mit den anderen Filmemachern darüber hinaus eine Palette von auffallenden, comichaften Farben. "Wir haben sehr satte Farben verwendet, und das hat sehr viel Spaß gemacht", fährt er fort. "Michael Wilkinson hat sogar die Kostüme mit einem perlmuttartigen Schimmer versehen, so dass sich das Licht auf einzigartige Weise in ihnen reflektiert und buchstäblich in die Kamera poppt."

Auch Bruce Hill arbeitete eng mit Johnson zusammen - er stand vor der ungewöhnlichen Herausforderung, ein Gebäude als typische High School des 21. Jahrhunderts zu gestalten, allerdings mit etlichen Science-Fiction-Twists. "Wir wollten es bekannt, aber auch dynamisch haben, mit vielen Elementen, die dich sofort mit in diese Fantasy-Welt nehmen", sagt er. "Man hat recht viel künstlerische Freiheit, wenn die Schule, die man designen soll, im Himmel über der Erde schwebt."

Das Team errichtete die Innenräume der Sky High in vier gewaltigen Studiohallen in den Barwick Studios in Glendale. Halle 5 der Disney-Studios in Burbank wurde für weitere Klassenräume, Büros und Gänge genutzt. Das Meisterstück war für Hill das Design der Sporthalle von Sky High, in der drei der unterhaltsamsten und kompliziertesten Sequenzen des Films spielen: der Powertest, die "Geiselretten"-Simulation und der Abschlussball.

"Jede dieser Veranstaltungen erforderte sowohl visuelle als auch physische Effekte und etliche Stunts, so dass die Sporthalle sehr flexibel und anwenderfreundlich gestaltet werden mußste", erklärt Hill. "Das Stunt-Team brauchte ein Gerüst für seine Halterungen unter der Decke, und die Kamera mußste 360 Grad durch den Raum schwenken können, ohne die Halterungen zu sehen. Also haben wir die Halterungen eben in unser Design eingebaut und das Gerüst ein wenig dem Look angepasst. So hatten wir ein schickes Element unter der Decke, mit dem gleichzeitig auch die Stunts ausgeführt werden konnten."

Hill stützte seine Designs auf die einer typischen High School. "Der Raum fürs Nachsitzen, in dem die Superkräfte aufgehoben werden, ist zum Beispiel sehr minimalistisch weiß gehalten, hat aber ganz oben einen gewaltigen Luftschacht", erläutert er. "Diesen Luftschacht kennt man aus jeder Schule, aber bei uns ist er überdimensional groß und vermittelt so ein anderes Gefühl. Auch anderswo findet man viele gewöhnliche Details wie die Standard-Wanduhren, die mit für eine Schule sehr ungewöhnlichem Zeug kombiniert wurden. Es macht immer sehr viel Spaß, wenn man das Gewöhnliche und das Außergewöhnliche nebeneinander stellen kann."

Außerhalb der Sky High war der Haushalt der Strongholds - und ihr unterirdisches Superhelden-Reich -, der ebenfalls in den Barwick Studios aufgebaut wurde, der Lieblingsort von Hill. "Ich liebe das Haus der Strongholds, weil es einfach anders ist", kommentiert er. "Es ist sehr warm und einladend und basiert auf einem echten Haus in South Pasadena. Aber unter dem Haus selbst befindet sich eine völlig andere Welt. Dort schufen wir das Geheimversteck der Familie, eine Art Schloss mit einer mittelalterlichen Anmutung, denn schließlich ist der Name der Familie Stronghold - Festung. Wenn Will in diese heilige Stätte kommt ist es so, wie wenn man zum ersten Mal das Auto seines Vaters fahren darf."

Während Hill die Sets für SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! gestaltete, widmete sich Michael Wilkinson seiner gewaltigen Aufgabe, die Kostüme für eine ganze Schule von Superhelden-Teenagern zu entwerfen - und jedes von ihnen sollte seinen eigenen, wilden, individuellen Stil haben. "Das Kostümdesign für den Film war ein ziemlich harter Job", bemerkt er.

"Wir haben 17 Hauptfiguren, und jede von ihnen wechselt zehn bis zwölf Mal ihr Kostüm. Jeder Look ist genau durchdacht und speziell, und jeder Look geht über die Realität hinaus. Darüber hinaus haben wir für die High School und den Abschlussball über 300 Statisten eingekleidet - und dann waren da auch noch die speziellen Superhelden-Kostüme!"

Schon früh fiel die Entscheidung, dass die Super-Teenager nicht die herkömmlichen Kostüme mit Capes und Masken tragen sollten, also mußste der Kostümdesigner mit subtileren und moderneren Ideen aufwarten, die ihre verborgenen Kräfte verdeutlichen. Doch Wilkinson meisterte auch diese Aufgabe bravourös. "Michael Wilkinson war für den Film eine der wichtigsten Personen", stellt Ann Marie Sanderlin klar.

"Wir hatten keine Ahnung, zu welchen kreativen Höhenflügen er in der Lage ist - und dann kam er mit einer Farbpalette für jeden einzelnen Teenager, und damit wurde der Stil bestimmt. Die Strongholds zum Beispiel tragen hauptsächlich rot, weiß und blau, weil sie so typisch amerikanisch sind. Zach trägt leuchtende Farben, weil sich bei ihm alles ums Leuchten dreht, und Layla ist in Blumenfarben wie grün und gelb gekleidet, um die Assoziation zur Natur zu wecken. Jede farbliche Entscheidung von Michael hat ihren Grund."

"Bei jedem der Jugendlichen habe ich versucht, durch das Outfit einen kleinen, witzigen Hinweis auf die jeweiligen Superkäfte und die Persönlichkeit der Figur zu geben", ergänzt Wilkinson. "Also haben wir zwei Dinge getan: Zum einen haben wir die Farben benutzt, um jede Figur zu bestimmen, und dann haben wir archetypische Ideen verarbeitet, um den Kostümen den letzten Schliff zu geben.

Will zum Beispiel ist der klassische typische Amerikaner, Layla ist ein moderner Hippie, Zach ist ein Clown, Magenta das Grufti-Mädchen und Ethan der Bücherwurm. Wir wollten eine ganze Bande von Freunden schaffen, die wie eine Einheit aus verschiedenen Persönlichkeiten wirkt und so ein großartiges Bündel von Charakteren darstellt."

Die wahrscheinlich größte Herausforderungen beim Entwurf der Garderobe stellten die speziellen Kostüme der Superhelden ?The Commander', ?Jetstream' und ?All-American Boy' ebenso wie die der Schurken ?Royal Pain' und ?Stitches' dar. "Es ist der Traum jedes Kostümbildners, sich des Vermächtnisses der Superhelden-Kostüme aus 60 Jahren zu bedienen und das ein wenig weiter zu treiben", gibt Wilkinson zu. "Ich wollte einen völlig anderen Look definieren."

"Mike und ich wollten, dass sich unsere Kostüme von denen der Superhelden-Filme aus den vergangenen Jahren unterscheiden - die waren in der Regel sehr trist und bedrohlich, mit viel Metall und Leder", fährt Wilkinson fort. "Das wollten wir komplett über Bord werfen und neu starten - mit dem visuellen Zugang der Superhelden aus den Sechzigern und Siebzigern, dynamischen, farbenfrohen grafischen Formen und einem packenden Sinn für Humor. Wir haben uns auch gedacht, dass es lustig wäre, wenn die erwachsenen Superhelden einen Kontrast zu den jüngeren Helden bilden, die den rebellischeren, frischeren und Teenager-typischeren Sinn für Mode haben."

Wilkinson frischte die klassischen Spandex-Kostüme der erwachsenen Superhelden mit dem auf, was er "einen kantigen, modernen Appeal" nennt. "Wir haben verschiedene High-tech-Materialien wie Schaumstoff, Latex-Muskelanzüge, gesprühte Latex-Kappen, harte Rüstungsteile und Fiberglas-Stücke benutzt, um die Kostüme auf den aktuellen Stand zu bringen. Wir haben für das Computer-Schaltsystem von Royal Pain sogar Silikon per Laser in sein Spandex-Kostüm injiziert."

Das Royal Pain-Kostüm wurde seinem Namen bald gerecht. "Der Dress hat so viele Elemente", erläutert Wilkinson. "Man kann es in 23 verschiedene Stücke auseinander bauen. Um den vollständigen Look einer Figur darzustellen, die zur Hälfte Frau, zur anderen Hälfte Maschine ist, haben wir Handschuhe, Knieschützer, und etliche Schichten von Spandex auf gehärteten Schaumstoff und geschäumtes Latex aufgetragen. Es ist eine unglaubliche Zusammenstellung."

Ein Höhepunkt für Michael Wilkinson bei der Arbeit an SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! war allerdings das Design der Outfits von Wonder Woman Lynda Carter. Carter war beeindruckt davon, wie sehr sich die Kostüme von Superhelden seit der Zeit, in der sie selbst noch ein Cape trug, verändert hatten. "Es ist erstaunlich, was man heutzutage mit ein bisschen Schaumstoff alles anstellen kann", lacht sie. "Sie können jeden Körper einfach phänomenal aussehen lassen. Damals, als ich Wonder Woman war, gab's so was noch nicht."

Für die Outfits von The Commander und Jetstream wurde Wilkinson von der gemeißelten Muskulatur von Art-deco-Skulpturen inspiriert, die Kraft und Stärke feiern. Die Kostüme mögen lässig aussehen, für die Schauspieler, die sich in sie hinein zwängen mußsten, wurden sie schnell schwer und vor allem innen sehr heiß. Um über einen längeren Zeitraum hinweg drehen zu können, wurde zum Beispiel in Kurt Russells Kostüm ein Kühlsystem installiert, in dem kaltes Wasser ständig über die Haut fließt.

"Aber selbst mit dem Kühlsystem habe ich pro Tag zwischen acht und zehn Pfund Flüssigkeitsgewicht verloren", sagt Russell. "Es hat mir trotzdem nichts ausgemacht, das Kostüm ständig zu tragen - ich sehe darin einfach besser aus." Kelly Preston hingegen mußste auf ein solches Kühlsystem verzichten. "Kellys Kostüm liegt so eng an der Haut, dass einfach nicht genug Platz für ein kühlendes System unter den Schichten aus Neopren und geschäumtem Latex war", erläutert Wilkinson.

"Also mußste sie die Bequemlichkeit dem guten Aussehen opfern. Ich habe die Schauspieler schon früh gewarnt: Ein Superheld zu sein ist nicht das Einfachste auf der Welt, aber am Ende lohnt es sich doch."

Der Beat der Sky High - Die Musik Die dramatischen Wendungen und die Action von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! wird vorangetrieben von der Musik von Mike Giacchino, des viel gepriesenen Komponisten von THE INCREDIBLES ("Die Unglaublichen - The Incredibles", 2004), und einem Soundtrack, den die Musikalische Leiterin von FREAKY FRIDAY ("Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag", 2003), Lisa Brown, zusammen gestellt hat.

Giacchino, der auch für die Action-TV-Serien "Alias" und "Lost" komponiert, basierte seine musikalischen Merkmale auf den Themen der Geschichte und addierte etliche heldenhafte Passagen und kühne Bläserseqenzen für das 82köpfige Orchester des Scores. Ebenso inspiriert wurde er von der von Max Fleischer animierten "Superman"-Zeichentrickserie mit ihrer orchestralen Musik aus triumphalen Höhenflügen und typisch amerikanischem Folk.

Um dem filmischen Mix aus Unglaublichem und Gewöhnlichem auch akustisch gerecht zu werden, vermischte Giacchino unübliche, futuristische Instrumente und schuf so einen Score, der sowohl leichte als auch dramatische Momente hat. Als Hommage an die mittlerweile klassischen Jugendfilme von John Hughes baten die Filmemacher die Musikalische Leiterin, eine Kollektion von New Wave-Songs aus den Achtziger Jahren zusammen zu stellen und von einigen der heißesten modernen Bands neu einspielen zu lassen.

Darunter sind Coverversionen von "I Melt With You" von Bowling for Soup, "Everybody Wants to Rule the World" von Christian Burns, "Save it for Later" von Flashlight Brown, "Can't Stop the World" von Ginger Reyes, "And She Was" von Kester Simons und "Lies" von The Click 5. Andrew Gunn bringt es auf den Punkt: "Die Musik von SKY HIGH - DIESE HIGHSCHOOL HEBT AB! spiegelt die Geschwindigkeit des Films und seinen kennzeichnenden Stil wieder, und vor allem steuert sie viel für den Mix aus purer Energie, hippem Humor und Drama bei, der die Geschichte zu einem so einzigartigen Abenteuer macht."

Szenenfoto
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