Dear Wendy

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: DeutschlandGroßbritannien

Titel Deutschland: Dear Wendy
Titel Großbritannien: Dear Wendy
Genre: Drama
Farbe, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, 2005

Kino Dänemark: 4. Februar 2005
Kino Großbritannien: 5. August 2005
Kino USA: 23. September 2005
Kino Deutschland: 6. Oktober 2005
Laufzeit Kino: 105 Minuten, FSK 18



Inhalt Dear Wendy erzählt die Geschichte des jungen Einzelgängers Dick, der in der ärmlichen Bergarbeiterstadt Estherslope lebt. Als er eines Tages auf eine kleine Handfeuerwaffe stößt, fühlt er sich trotz seiner inbrünstigen pazifistischen Überzeugung magisch von ihr angezogen. Zusammen mit seinem neuen Partner überzeugt er bald eine Reihe anderer junger Ausgestoßener in der Stadt, mit ihm einen Geheimclub zu gründen: Die Dandies.

Ein Club, der auf den Grundsätzen des Pazifismus, doch gleichzeitig auf der Lehre von Waffen beruht. Trotz ihres festen Glaubens an die wichtigste aller Dandy-Regeln ("Ziehe niemals deine Waffe") finden sie sich bald in einer misslichen Lage wieder, in der sie merken, dass Regeln dazu da sind, gebrochen zu werden.


Darsteller & Stab Darsteller: Jamie Bell (Dick), Bill Pullman (Sheriff Krugsby), Michael Angarano (Freddie), Danso Gordon (Sebastian), Novella Nelson (Clarabelle), Chris Owen (Huey), Allison Pill (Susan), Mark Webber (Stevie)

Stab:Regie: Thomas Vinterberg • Produktion: Sisse Graum Joergensen • Drehbuch: Lars von Trier • Vorlage: - • Filmmusik: Benjamin Wallfisch • Kamera: Anthony Dod Mantle • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jette Lehmann • Schnitt: Mikkel E. G. Nielsen • Kostüme: Annie Perier • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 20/2005: Mit rabenschwarzem Zynismus, großer Verachtung und noch größerer Faszination kritzeln Thomas Vinterberg und Lars von Trier eine Karikatur von Amerika in den Staub ihrer zeitlosen US-Kleinstadt. Lichtjahre entfernt von den Reinheitsgeboten des "Dogma 95"-Gelübdes, treffen die beiden dänischen Filmemacher auch in der Formenfülle dieses mit Zitaten und gezielten Stilbrüchen verwirrenden Neo-Westerns jeden Ton. Von der perfekten Besetzung über den von Stanley Kubrick entliehenen Erzählgestus bis hin zum Soundtrack ist der Film ein emotionales und intellektuelles Ereignis.

Reinhard Kleber, Rhein-Zeitung, 6.10.2005: Über weite Strecken lässt Vinterberg die jungen Protagonisten ein postpubertäres Sektierertum pflegen, das von der literarischen Romantik und der geckenhaften Dekadenz eines Oscar Wilde geprägt ist. Trotz solider Darstellerleistungen bleibt der Eindruck eines kruden Coming-of-Age-Dramas mit allzu typisierten Einzelgängerfiuren vorherrschend, dessen Einzelteile nicht zusammenpassen.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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