Schattenväter

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland • Trailer (4,6 MB) •

Titel Deutschland: Schattenväter
Titel USA: -
Genre: Dokumentation
Farbe, Deutschland, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 10. November 2005
Laufzeit Kino: 93 Minuten, FSK -



Inhalt Zwölf und sieben waren Matthias Brandt und Pierre Guillaume im Jahr 1974, als Willy Brandt als Bundeskanzler zurücktreten mußste, nachdem sich herausgestellt hatte, dass sein engster Berater Günter Guillaume ein DDR Spion war. Fast 30 Jahre später bringt Doris Metz die beiden inzwischen erwachsenen Männer zum Sprechen, über ihre persönliche Wahrnehmung der öffentlichen Väter und vorallem ihren langen Weg der Emanzipation: Zwei Söhne in Deutschland, die durch die Geschichte dieses Landes zugleich verbunden und getrennt sind. Zwei Väter, die schattenhaft enigmatisch sind, und zugleich einen riesigen Schatten werfen, aus dem die Söhne heraustreten müssen.

Nach der filmischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der RAF wird hier ein weiteres Kapitel der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts aufgeschlagen, das bis heute nachwirkt. Es geht um die universelle Auseinandersetzung von Söhnen mit ihren Vätern, ebenso wie um das spezifische Zeitgefühl in Deutschland nach der Wende. Als Spion war Günter Guillaume gezwungen, seine wahre Identität auch seinem Sohn zu verheimlichen. Überraschenderweise offenbart sich im Verlauf der Gespräche jedoch, dass auch der charismatische Politiker Willi Brandt für seinen Sohn ein Rätsel geblieben ist.


Darsteller & Stab Darsteller: Matthias Brandt, Pierre Boom/Guillaume

Stab:Regie: Doris Metz • Produktion: Judit Ruster • Drehbuch: Doris Metz • Vorlage: - • Filmmusik: Markus Stockhausen • Kamera: Sophie Maintigneux • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Gaby Kull-Neujahr • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Csaba Kulcsar • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 23/2005: Interessanter Dokumentarfilm, der sein nur scheinbar sprödes Thema durch eine reizvolle Aufbereitung aufzulockern versteht.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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