Fremde Haut

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Fremde Haut
Titel USA: -
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, Österreich, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 20. Oktober 2005
Laufzeit Kino: 100 Minuten, FSK 12



Inhalt Sie ist jung, sie ist schön, sie ist intelligent. Und sie liebt Frauen. Dafür droht der Dolmetscherin Fariba in ihrem Heimatland Iran die Todesstrafe. Nachdem ihr lesbisches Verhältnis von unerbittlichen Sittenwächtern entdeckt wurde, flieht sie nach Deutschland. Nach Ablehnung ihres Asylantrages am Flughafen Frankfurt droht ihr die Abschiebung. Der Selbstmord eines iranischen Mitinsassen eröffnet ihr einen Ausweg aus der verzweifelten Situation: Fariba nimmt seine Identität an und erhält als Siamak Mustafai eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung in der schwäbischen Provinz.

Die kultivierte Großstädterin in fremder Haut landet in einem kleinen Kaff. Sie kennt Deutschland aus der Literatur ? auf Sielmingen ist sie nicht vorbereitet. Sie spricht wie ein Mann, geht wie ein Mann, gibt sich wie ein Mann. Und will nur eins: ihre weibliche Identität zurück. Um einen falschen Pass bezahlen zu können, arbeitet sie illegal in einer Sauerkrautfabrik und lernt Anne kennen, eine junge Kollegin. Die findet Gefallen an dem seltsamen Fremden. Fariba kann nicht widerstehen, zögert aber, ihren Gefühlen nachzugeben, um ihre Siamak-Fassade nicht zu gefährden; dann offenbart sie ihr Geheimnis und das Glück scheint zum Greifen nah ...


Darsteller & Stab Darsteller: Jasmin Tabatabai (Fariba), Navid Akhavan (Siamak), Bernd Tauber (Beamter BAFL), Majid Farahat (Dolmetscher), Georg Friedrich (Burkhardt), Atischeh Hannah Braun (Alev), Mikail Dersim Sefer (Cem), Haranet Minlik (Velma), Homa Tehrani (Stimme Shirin)

Stab:Regie: Angelica Maccarone • Produktion: Ulrike Zimmermann • Drehbuch: Angelina Maccarone, Judith Kaufmann • Vorlage: - • Filmmusik: Jakob Hansonis, Hartmut Ewert • Kamera: Judith Kaufmann • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Thomas Stromberger • Schnitt: - • Kostüme: Regina Tiedeken, Friederike von Wedel-Parlow • Make Up: Susana Sánchez Nunez • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 21/2005: Eine der Dramaturgie des Fernsehspiel verpflichte Geschichte, die ihre hoch aktuelle Flüchtlingsthematik durch eine Vielzahl von Nebensträngen überfrachtet. Atmosphärisch dichte Bilder und das überzeugende Spiel der Hauptdarstellerin entschädigen allerdings für manche Schwäche.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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