Shouf Shouf Habibi

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Titel Deutschland: Shouf Shouf Habibi
Titel Niederlande: Shouf Shouf Habibi
Genre: Komödie
Farbe, Niederlande, 2004

Kino Niederlande: 29. Januar 2004
Kino Schweiz: 21. Oktober 2004
Kino Deutschland: 1. Dezember 2005
Laufzeit Kino: 89 Minuten, FSK -



Inhalt Im Mittelpunkt der Geschichte steht Abdullah - genannt Ab. Der Zwanzigjährige hat zwar keine großen Perspektiven, dafür aber hochfliegende Träume. Ob als Büroangestellter oder Metzger, als Schauspieler oder Bankräuber, all seine Versuche, endlich den großen Coup zu landen, scheitern kläglich. Der letzte Ausweg scheint eine Rückbesinnung auf die marokkanischen Traditionen. Ab reist in die Heimat seiner Eltern und sucht sich, ganz nach dem Wunsch seines Vaters, eine marokkanische Braut ... Auch Abs Familienmitglieder suchen nach einem, nach ihrem Platz in der ihnen fremden Kultur.

Die Eltern leben in ihrer eigenen, eher leidenschaftslosen Welt und finden schon aufgrund der Sprachbarriere keinen Zugang zur neuen Heimat. Und während Abs Brüder scheinbar ihren Platz in der Schnittmenge der Kulturen gefunden haben, rebelliert seine Schwester Leila zunehmend offener gegen die marokkanische Lebensweise. Shouf Shouf Habibi bietet also reichlich Zündstoff für temperamentvolle Auseinandersetzungen und dennoch gelingt es dem Film, seinen ungestümen Humor geschickt mit der Ernsthaftigkeit des Themas zu vereinen. Nach dem großen Erfolg in Holland ist bereits eine Fortsetzung von Shouf Shouf Habibi in Planung.


Darsteller & Stab Darsteller: Mimoun Oaïssa (Ab), Najib Amhali (Sam), Touriya Haoud (Leila), Illias Ojja (Driss), Salah Eddine Benmoussa (Ali), Zohra Slimani Sebouba (Khadija), Mohammed Chaara (mußsi), Mimoun Ouled Radi (Rachid), Leo Alkemade (Robbie), Tanja Jess (Maja), Mehdia Doui-Issi (Naima)

Stab:Regie: Alber ter Heert • Produktion: Frank Bak, Frank Bak, René Huybrechtse, Joram Willink • Drehbuch: Alber ter Heert, Mimoun Oaïssa • Vorlage: - • Filmmusik: Vincent van Warmerdam • Kamera: Steve Walker • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Anet Wilgenhof • Schnitt: Sytse Kramer • Kostüme: Ciska Nagel • Make Up: - • Ton: Marcel de Hoogd • Ton(effekt)schnitt: Ranko Paukovic • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 24/2005: Eine äußerst pointierte, streckenweise furiose, politisch unkorrekte Sozialkomödie über Identitätsprobleme und Abschottung, die mit wohltuender Selbstironie die Wiedersprüche multikultureller Gesellschaften auf den Punkt bringt.

Morgenpost, Tipp: Ein Film für alle, die den englischen Kinoerfolg "East is East" mochten.

Sp!ts: Eine perfekte Balance zwischen Humor und Drama.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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