Das Novembermanifest

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Das Novembermanifest (OmdU)
Titel Spanien: Noviembre
Genre: Komödie, Drama
Farbe, Spanien, 2003

Kino Spanien: 26. September 2003
Kino Deutschland: 27. Oktober 2005
Laufzeit Kino: 104 Minuten, FSK -



Inhalt Madrid Ende der 90er Jahre: Alfredo, jung und theaterbegeistert, will Schauspieler werden. Der konventionelle Drill der Schauspielschule stößt ihn ab, und so versucht er, auf eigene Faust seinen großen Traum eines unabhängigen Straßentheaters zu verwirklichen. Voller Ideen und Elan gründet er mit Freunden in einem besetzten Haus die Gruppe "November" und verfaßt auch gleich das dazugehörige "November Manifest": Es ist die Forderung nach einem freien, kämpferischen und vor allem nichtkommerziellen Theater, das auf die Menschen zugeht.

U-Bahn, Fußgängerzone und Shopping-Center werden zur Bühne, die Passanten zu Mitspielern und Zuschauern zugleich. Die schrägen, phantasievollen und provozierenden Auftritte der Truppe erregen schon bald Aufsehen - allerdings auch das der Polizei. Als Alfredo und seine Freunde in einer Performance ein Attentat der baskischen ETA fingieren, um auf die politische Situation aufmerksam zu machen, kommt es zum Eklat, zu Verhaftungen und Auftrittsverbot. Die Gruppe gerät in eine Zerreißprobe und trennt sich zeitweise. Doch dann plant Alfredo eine neue spektakuläre Aktion - mit unabsehbaren Folgen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Oscar Jaenada (Alfredo), Ingrid Rubio (Lucía), Paloma Lorena (Lucía), Juan Díaz (Daniel), Juan Francisco Margallo (Daniel)

Stab:Regie: Achero Mañas • Produktion: - • Drehbuch: Achero Mañas, Federico Mañas • Vorlage: - • Filmmusik: Eduardo Arbide • Kamera: Juan Carlos Gómez • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Nacho Ruiz Capillas • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 22/2005: Ein zwischen Drama und Mockumentary changierender Film, der zwischen unmittelbarer Darstellung und rückblickender Kommentierung wechselt und Konflikte zwischen Avantgarde und Establishment beleuchtet. Die Untiefen der AntiKunst werden jedoch nur wenig ausgelotet, sondern durch psychologische und gruppendynamische Prozesse überdeckt.
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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