Keine Lieder über Liebe

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Titel Deutschland: Keine Lieder über Liebe
Titel USA: -
Genre: Musik Drama
Farbe, Deutschland, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 27. Oktober 2005
Laufzeit Kino: 101 Minuten, FSK 6



Inhalt Die beiden wichtigsten Menschen im Leben des angehenden Filmemachers Tobias Hansen sind seine Freundin Ellen, mit der er in Berlin zusammenwohnt, und sein Bruder Markus, der in Hamburg lebt und Sänger einer Band ist. Seit Tobias und Ellen Markus vor etwas über einem Jahr besucht haben, stimmt etwas nicht mehr in ihrer Beziehung. Tobias hat sich nie getraut zu fragen, aber er hat den Verdacht, damals könnte etwas zwischen Ellen und Markus gelaufen sein.

Nun will er die Wahrheit herausfinden. Mit einem Kamerateam begleitet er seinen Bruder und dessen "Hansen Band" auf Konzerttournee ? Ellen bittet er mitzukommen. Was ursprünglich als Dokumentation über die Musik geplant ist, entwickelt sich bald zu einem Film ganz anderer Art: Es geht um Liebe, Vertrauen und Verrat. Um Ellen, Markus und Tobias. Und um die Frage: Wie gut kennt man die Menschen, die einem am nächsten stehen?


Darsteller & Stab Darsteller: Florian Lukas (Tobias Hansen), Jürgen Vogel (Markus Hansen), Heike Makatsch (Ellen), Monika Hansen (Mutter), Thees Uhlmann (Thees/Gitarre), Marcus Wiebusch (Marcus/Gitarre), Felix Gebhard (Felix/Bass), Max Martin Schröder (Max/Schlagzeug)

Stab:Regie: Lars Kraume • Produktion: Henning Ferber, Sebastian Zühr, Lars Kraume • Drehbuch: - • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Sonja Rom • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Barbara Gies • Kostüme: Ayzit Bostan • Make Up: - • Ton: Stefan Soltau • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Hamburger Morgenpost: So viel Authentizität ist selten (...) Vogel singt beeindruckend, die Songs sind schön und mitreißend, die Band klingt famos. (...) vorweg ging eine der stimmigsten, weil glaubwürdigsten Imagekampagnen, auf die jemals ein deutscher Film zurückblicken konnte. (...) Herrlich wenn sich Kunst derart sinnvoll gegenseitig befruchtet.

Michael Meyns, Programmkino.de: Vogel, Lukas und Makatsch verwachsen förmlich mit ihren Rollen (...) und erzeugen so eine Realitätsnähe, wie man sie selten findet (...) Keine Lieder über Liebe ist ein weiterer Beweis für den neuen Geist im deutschen Kino, der auch vor ungewohnten Erzählformen nicht halt macht.

Tobias Kniebe, Süddeutsche Zeitung: Ein willkommener Erweckungsschock, (...) Es ist nicht alles schön, was dabei zu Tage kommt, aber es ist eben echt. (...) Man hat das Gefühl, dass dieser Film einmal nicht vor der Wahrheit gegenwärtiger Beziehungshöllen zurückschreckt.

film-dienst 22/2005: Ein prinzipiell spannendes Filmexperiment, das in "Dogma"-Manier doppelbödig mit der Kamerapräsenz spielt, im deutlichen Zusammenwirken von Fiktion und (musikalischer) Vermarktung aber ein irritierendes kommerzielles Kalkül offenbart.

TAZ: Keine Lieder über Liebe gehörte zu jenem jungen, frechen, dreckigen deutschen Kino, das auch in diesem Jahr wieder abseits des Wettbewerbs zu entdecken war (...) Der Film trifft wunderbar die Stimmung einer Band auf Tournee.

Radio Eins - online: Ein Schauspielerfilm par excellence ? wo alle zeigen können, was sie wirklich drauf haben. (...) Dieser Film ist anders, und er ist preisverdächtig (...) Geht schwer ans Herz.

Tagesspiegel: ... - eine alte Geschichte in einer sehenswerten neuen Erzählvariante, (...) voller Schmerz und Komik. (...) Ein Berlinale-Highlight.

Christoph Ehrhardt, Frankfurter Allgemeine Zeitung: Ein sehenswerter Film, ein hörenswertes Popalbum.

Berliner Zeitung: ... ein Stück Filmkunst, brüchig und wuchtig, sensibel und rockig, ...

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Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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