Tropical Malady

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Tropical Malady (OmdU)
Titel Thailand: Sud pralad
Genre: Drama
Farbe, Thailand, Deutschland, Frankreich, Italien, 2004

Kino Thailand: 24. Juni 2004
Kino Deutschland: 27. Oktober 2005
Laufzeit Kino: - Minuten, FSK -



Inhalt Der junge Soldat Keng und sein Freund Tong verbringen eine unbeschwerte Zeit miteinander - mal in Tongs Familie auf dem Dorf, mal in den Karaoke-Bars der Stadt. Eines Tages ist Tong verschwunden, sein Dorf lebt in Angst ? eine wilde Bestie fällt über die Kühe der Bauern her. Einer thailändischen Sage nach kommt es vor, dass Menschen sich plötzlich in wilde Tiere verwandeln.

Keng macht sich auf die Suche nach dem verschollenen Geliebten. Mit der Suche beginnt eine Grenzerfahrung im Zwischenreich von Mensch, Tier und Natur, in der sich Raum und Zeit aufheben im flirrenden Halbdunkel und atemloser Stille.


Darsteller & Stab Darsteller: Banlop Lomnoi, Sakda Kaewbuadee, Sirivech Jareonchon, Udom Promma, Huai Deesom

Stab:Regie: Apichatpong Weerasethakul • Produktion: Charles de Meaux • Drehbuch: Apichatpong Weerasethakul • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Vichit Tanapanitch, Jarin Pengpanitch,, Jean Louis Vialard • Spezialeffekte: Markus Degen • Ausstattung: - • Schnitt: Lee Chatametikool • Kostüme: Pilaitip Jamniam • Make Up: Ach Intap • Ton: Akritchalerm Kalayanamitr • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 22/2005: Die zarte Romanze zwischen einem thailändischen Soldaten und einem jungen Dorfbewohner verlagert sich in der zweiten Hälfte der Erzählung in den Dschungel, wobei sich der Film einer personellen Zuordnung entzieht und seine Geschichte ins Mythologische überhöht. Das visuell bezwingende, assoziationsreiche Drama der stummen Blicke changiert auf traumwandlerische Weise zwischen Natur und Zivilisation und übt eine hohe Faszination aus. Lange Einstellungen, Schwarzblenden und Zwischentitel geben dem Film, der sich jeder Kategorisierung entzieht, allenfalls eine vage Struktur.
Filmplakat
Szenenfoto
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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