Unser America

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Unser America
Titel USA: -
Genre: Dokumentation
Farbe, Österreich, Deutschland, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 3. November 2005
Laufzeit Kino: 84 Minuten, FSK -



Inhalt 25 Jahre nach einer Revolution, die damals niemand für möglich hielt, kehrt die Filmemacherin Kristina Konrad nach Nicaragua zurück. In das Land, das sie als einen Ort der Utopie erlebt hatte: einen Ort der Revolutionen, wo Frauen ausbrechen und ein Volk den Diktator zum Teufel, respektive in die USA, jagt, wo alphabetisiert und umverteilt wird, wo Dichter Minister sind ... einen Ort, der Tausende aus aller Welt anzog.

Die europäische Filmemacherin erinnert sich und sucht im veränderten neoliberalen Nicaragua, verwundet von Krieg und Korruption, Spuren in den Erinnerungen der Menschen, in Mythos und Dichtung und denkt dabei über ihre eigene Beziehung zu diesem kleinen Land im ?anderen? Amerika nach. Dabei trifft sie auf Menschen, die ein bewegendes Zeugnis davon geben, wie viel mehr an Hoffung und Mut, wie viel Emanzipation möglich ist in Zeiten der revolutionären Veränderung. Der suchende, wenn auch nicht neutrale Blick, vermag es dabei, die spannende Geschichte der sandinistischen Revolution fühlbar zu machen.

Und für die Generation, die dieser außergewöhnlichen Revolution damals eine lange Zukunft gewünscht hat, ist "Unser America" ein unsentimentaler, doch engagierter Rückblick, der sich weigert, den Aufbruch und Ausbruch dieses kleinen, armen Landes nur an seinem Scheitern zu messen.


Darsteller & Stab Darsteller: Walfriede Schmitt (Erzähler)

Stab:Regie: Kristina Konrad • Produktion: Cornelia Seitler, Brigitte Hofer • Drehbuch: Kristina Konrad, Christian Frosch • Vorlage: - • Filmmusik: Konrad Bauer • Kamera: Filip Zumbrunn • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Dieter Meyer • Ton(effekt)schnitt: Roberto Filaferro • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 23/2005: Der ebenso erhellende wie desillusionierende Dokumentarfilm lädt weder zum rührseligen Nostalgie-Trip noch zur moralisierenden Geschichtsstunde ein, zieht vielmehr eine ernüchternde Bilanz und erinnert an uneingelöste Träume.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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