Weisse Raben

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Weisse Raben (OmdU)
Titel USA: -
Genre: Dokumentation
Farbe, Deutschland, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 10. November 2005
Laufzeit Kino: 92 Minuten, FSK -



Inhalt Als sie in den Krieg gingen, waren sie jung, gesund und ahnungslos; als sie zurückkehrten "krank", desillusioniert und für das Leben gezeichnet. Russland und sein Alptraum - Tschetschenien.

Petja und Kiril melden sich - gerade 18 Jahre alt - freiwillig zum Einsatz an der tschetschenischen Front. Die Krankenschwester Katja arbeitet in einem Lazarett im Kriegsgebiet. So wie sie gegangen sind, kehrt keiner von ihnen zurück - an Leib und Seele verkrüppelt, allein gelassen mit ihren Erfahrungen von Verstümmelungen, Folter und Tod. Über einen Zeitraum von drei Jahren beobachten Johann Feindt und Tamara Trampe, wie die Heimgekehrten versuchen, sich in einer Gesellschaft wieder zurechtzufinden, die den Krieg verdrängt.

Einzig im "Komitee der Soldatenmütter Russlands" finden sie und die hilflosen Eltern noch Ansprechpartner und Gleichgesinnte. Seit zehn Jahren herrscht Krieg in Tschetschenien. Ein schmutziger, sinnloser Krieg. Ein Krieg des verletzten russischen Reiches. Die politischen Machthaber sind froh, dass der Krieg zuletzt ein neues Etikett bekommen hat: Kampf gegen den Terrorismus. Das klingt gerecht und kommt international besser an.


Darsteller & Stab Darsteller: Komitee der Soldatenmütter Russlands, Sergej Tischenko, Katja Kolestinenko, Petja Schubkov und Familie, Sergej Baschylov, Kiril Saklejkin, Tamara Saklejkina, Matthias Schweighöfer (Erzähler), Tamara Trampe (Erzählerin)

Stab:Regie: Johann Feindt, Tamara Trampe • Produktion: Thomas Kufus • Drehbuch: Johann Feindt, Tamara Trampe • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Johann Feindt • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Stephan Krumbiegel • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Paul Oberle • Ton(effekt)schnitt: Dirk Jacob • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 22/2005: Als Montage emotionaler Konfrontationen angelegt, gewinnt der starke Film durch die Nähe und das Vertrauen zwischen Regisseuren und Protagonisten. Die Reflexionen der jungen Männer werden durch Erinnerungen eines älteren Afghanistan-Veteranen, Szenen aus dem Moskauer Komitee der Soldatenmütter und Bilder eines brutalen Einsatzes der russischen Armee gegen Tschetschenen erweitert und vertieft.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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