Lost Children

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Titel Deutschland: Lost Children
Titel USA: -
Genre: Dokumentation
Farbe, Deutschland, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 3. November 2005
Laufzeit Kino: 103 Minuten, FSK 12



Inhalt Es ist der längste Krieg Afrikas: Seit fast 20 Jahren findet unter den Augen der Weltöffentlichkeit im Norden Ugandas ein unvorstellbares, systematisches Morden statt. Die Mitglieder der fanatisch-religiösen "Lord's Resistance Army" (LRA) entführen Kinder aus ihren Dörfern und zwingen sie zum Töten, auch ihrer eigenen Familienangehörigen. Opfer werden zu Tätern gemacht und einem Volk werden so über Generationen hinweg Lebensgrundlage und Zukunft genommen.

"Lost Children" ist das eindringliche und sensible Porträt von vier Kindersoldaten zwischen 8 und 14 Jahren, die nach gelungener Flucht aus den Buschlagern der Rebellen nur Eines wollen: wieder Kind sein und leben.


Darsteller & Stab Darsteller: Richard Kilama, Jennifer Akelo, Francis Ochaya, Vincent Opio, Sozialarbeiterin Grace Arach, Sozialarbeiter John Bosco Komakech Aludi

Stab:Regie: Ali Samadi Ahadi, Oliver Stoltz • Produktion: Oliver Stoltz • Drehbuch: Ali Samadi Ahadi, Oliver Stoltz • Vorlage: - • Filmmusik: Ali N. Askin • Kamera: Maik Behres • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Ali Samadi Ahadi • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Jens Schwarzburg • Ton(effekt)schnitt: Reinhard Sydow • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Lost Children ist eine ungewöhnliche Nahaufnahme jenseits der Fernsehnachrichten - ein Film, der engagiert Partei ergreift. Ein bewegender Film über die gemeinste Form des Kriegs - den Einsatz von Kindern als Soldaten.

film-dienst 22/2005: Die knappen politischen Dokumente münden unmittelbar in die authentischen, gleichwohl narrativ aufbereiteten Schicksale von vier "verlorenen Kindern", wobei aus Fakten ebenso schockierende wie erhellende Geschichten werden, die bei allem Schrecken stets auch von der Hoffnung auf seelische wie körperliche Genesung sowie eine bessere Zukunft geprägt sind. Indem der Film nicht in Apathie verharrt, sondern Handlungsfähigkeit signalisiert, verweist er auf den allgemeingültigen Wert eines Menschen und sein Recht auf ein Leben in Frieden und Würde.

FAZ: So ist Lost Children (...) ein immens politischer Film. Denn er enthält etwas, das im täglichen Nachrichten-geschäft nicht entstehen kann und in den auf Aktualität im Minutentakt reduzierten Medien kein Interesse findet: Nachrichten aus dem von Politik beschädigten Leben.

SZ-Online: Lost Children ist atemstockend bewegendes Zelluloid über Kinder in Uganda (...), ein Beispiel für die neu entdeckte Kraft zur universellen Form von Wahrheit im Kino.

TIP Berlin: Kein Soldat kehrt so zurück, wie er aufbrach. dass Täter auch Opfer sind, wenn sie zum Mord gezwungen werden, führt Lost Children eindrucksvoll vor.

Aspekte, ZDF: Afrika ist ein großes Thema auf der Berlinale (...) und der bewegendste Film ist sicher Lost Children.

Knut Elstermann, Radio Eins: Unglaublich erschütternd! (...) Lost Children hat mich sehr berührt.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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