Cachorro

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Cachorro
Titel Spanien: Cachorro
Genre: Komödie, Drama
Farbe, Spanien, 2004

Kino Spanien: 27. Februar 2004
Kino Deutschland: 10. November 2005
Laufzeit Kino: 98 Minuten, FSK 16



Inhalt Pedro ist ein attraktiver, schwuler Madrider Zahnarzt, hemmungslos und freizügig in seinen Beziehungen, niemandem als sich selbst verantwortlich. Als seine esoterisch angehauchte Schwester Violeta mit ihrem neuesten Lover nach Indien fahren will, erklärt sich Pedro bereit, das Kind der Schwester, Bernardo, für zwei Wochen bei sich aufzunehmen. Bernardo, Halbwaise, ist elf; bislang hatten die beiden wenig miteinander zu tun. 14 Tage sollte der Junge bleiben, doch dann sind auf einmal sechs Wochen daraus geworden. Für Pedro zieht dies eine Pause in seinem ansonsten sehr regen Sexleben nach sich, die ihm aber gar nicht so unwillkommen ist, leidet er doch unter der Oberflächlichkeit seiner häufig wechselnden Beziehungen.

Auch sein Lover Manuel, der einmal überraschend zu Besuch kommt und mit dem Pedro eine Vorliebe für Leder und Latex teilt, ist in seinen Augen kein Mann fürs Leben. Dann kommt es aber zu Problemen. Zum einen steht eines Tages Doña Teresa, Bernardos Großmutter väterlicherseits, in der Tür und setzt Pedro emotional unter Druck. Schlimmer aber ist, dass Bernardos Mutter in Indien wegen Drogenschmuggels festgenommen wird. Mit 30 Jahren Haft müsse sie rechnen, teilt man Pedro bei der Botschaft mit. Er ist darüber mindestens so schockiert wie Bernardo, erkennt jedoch seine Verantwortung für den Jungen.

Ohne lange zu lamentieren, stellt er sich ihr. Auf einmal sind so viele Dinge zu erledigen ? das Haus mußs instand gesetzt werden und er mußs eine Schule für den Jungen finden ?, dass er das Leben von früher kaum vermisst. Erst allmählich kann er den nun weniger exzessiv ausgelebten Sex wieder in seinen Alltag integrieren. Da tritt erneut Doña Teresa auf den Plan. Nun will sie das Sorgerecht für Bernardo erstreiten. Doch Pedro ist bereit, für das Wohl des Jungen zu kämpfen.


Darsteller & Stab Darsteller: José Luis García Pérez (Pedro), David Castillo (Bernardo), Empar Ferrer (Doña Teresa), Elvira Lindo (Violeta), Arno Chevrier (Manuel), Mario Arias (Javi), Josele Román (Gloria), Diana Cerezo (Lola), Daniel Llobregat (Bernardo mit 14 Jahren), Juanma Lara (Aitor)

Stab:Regie: Miguel Albaladejo • Produktion: Juan Alexander • Drehbuch: Miguel Albaladejo, Salvador García Ruiz • Vorlage: - • Filmmusik: Lucio Godoy • Kamera: Alfonso Sanz • Spezialeffekte: Pablo Urrutia (visuell) • Ausstattung: - • Schnitt: Pablo Blanco • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 23/2005: Sympathische Familiengeschichte, die darauf verzichtet, das Homosexuellen-Milieu allzu schrill zu schildern, allerdings bis auf einige schöne Momente den gängigen Mustern eines formal konventionellen Melodrams verhaftet bleibt.
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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