Tokyo Godfathers

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Tokyo Godfathers (OmdU)
Titel Japan: Tokyo Godfathers
Genre: Animation
Farbe, Japan, 2002

Kino Japan: 8. November 2003
Kino Schweiz: 16. Dezember 2004
Kino Deutschland: 17. November 2005
Laufzeit Kino: 90 Minuten, FSK -



Inhalt Ausgerechnet am Weihnachtsabend findet das Obdachlosen-Trio Gin, Hana und Miyuki mitten in einer Tokyoter Müllhalde ein Baby. Das denkwürdige Gespann - ein vermeintlicher Ex-Velorennfahrer, eine alternde Drag-Queen und eine junge Ausreisserin - begibt sich auf die Suche nach den Eltern des Kindes. Bald deutet alles darauf hin, dass man wohl in den besseren Gegenden der Millionenmetropole fündig werden könnte. Damit nimmt eine energiegeladene Odyssee mit bizarren Abenteuern und seltsamsten Wendungen ihren ebenso wundersamen wie irren Lauf ...
Darsteller & Stab Synchronstimmen Originalfassung: Toru Emori (Gin), Aya Okamoto (Miyuki), Yoshiaki Umegaki (Hana), Shôzô Îzuka (Oota), Seizô Katô (Mutter), Hiroya Ishimaru (Yasuo), Ryûji Saikachi (Alter Mann), Yûsaku Yara (Miyuki's Vater), Kyôko Terase (Sachiko), Mamiko Noto (Kiyoko, Gin's Tochter), Akio Ôtsuka (Doktor)

Stab:Regie: Satoshi Kon • Produktion: Masao Maruyama • Drehbuch: Satoshi Kon • Vorlage: Satoshi Kon • Filmmusik: Moonriders, Keiichi Suzuki • Kamera: Katsutoshi Sugai • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Takeshi Seyama • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Tokyo Godfathers ist eine umwerfende Liebeserklärung an Tokyo mit liebevollen Querverweisen auf Frank Capra, Charlie Chaplin und John Ford. Die erzählerische Perfektion dieser Weihnachtsgeschichte der etwas anderen Art entfaltet sich vor einer der beeindruckendsten animierten Stadtlandschaften, die je im Kino zu sehen waren. Ein filmisches Feuerwerk, das den letzten Animationsmuffel zu überzeugen vermag und nicht umsonst an allen Festivals zum Publikumsliebling wurde. Das ist ein Kinoerlebnis der besonderen Art, weil uns über die dynamisch gezeichnete Handlung Wesentliches einer ganzen Kultur vermittelt wird und dies erst noch ungemein unterhaltsam.

film-dienst 23/2005: Meisterliche Trickfilm-Adaption von Peter B. Kynes Erzählung ?Three Godfathers?, die die vertrauten Elemente der Weihnachtsgeschichte mit Action, Tiefgang und hemmungslosem Kitsch verbindet. Die dabei geäußerte Kritik an einer egoistischen Gesellschaft gewinnt in dieser Mischung zusätzliche Radikalität.

Szenenfoto
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