Merry Christmas

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Titel Deutschland: Merry Christmas
Titel Frankreich: Joyeux Noël
Genre: Kriegs-Drama
Farbe, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien 2005

Frankreich: 9. November 2005
Kino Deutschland: 24. November 2005
Kino Österreich: 25. November 2005
Kino Großbritannien: 16. Dezember 2005
Laufzeit Kino: 115 Minuten, FSK -



Inhalt Als der Erste Weltkrieg ausbricht, jubelt Europa. Hunderttausende junger Männer aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland melden sich, um in einen Krieg zu ziehen, von dem jeder, der an ihm teilnahm, dachte, er sei gerecht, glorreich und auch abenteuerlich. Weihnachten 1914 an der Westfront: Die französischen, britischen und deutschen Truppen liegen sich schon seit Monaten in einem tödlichen Kampf gegenüber. Nach der anfänglichen Kriegsbegeisterung sind die Männer müde und ausgelaugt und haben auf beiden Seiten eigentlich nur noch den Wunsch nach Frieden.

Die dänische Sopranistin Anna Sörensen will sich diesen Wunsch erfüllen, indem sie Kronprinz Wilhelm von Preußen zu einem Konzertabend in der Nähe der Westfront überredet, an dem auch ihr Geliebter teilnehmen soll: der Berliner Tenor Nikolaus Sprink, der zu dieser Zeit ebenfalls im Schützengraben liegt. Als er nach dem Konzert mit Anna zu seinen Kameraden zurückkehrt, um auch mit ihnen Weihnachten zu feiern, ereignet sich ein kleines Wunder: Die einfachen Soldaten auf beiden Seiten haben sich per Zettel und Zeichen verständigt und einen inoffiziellen Waffenstillstand verabredet: ?We not shoot, you not shoot!?, so die Parole. Und es funktioniert.

Als Nikolaus Sprink ?Stille Nacht? anstimmt, antworten die Franzosen und Schotten mit Applaus. Man stellt Kerzen und Tannenbäume ins Niemandsland zwischen die Schützengräben. Soldaten, die gerade noch alles taten, um sich gegenseitig auszulöschen, steigen aus den Gefechtsständen, begraben gemeinsam ihre Toten, tauschen Geschenke aus und spielen sogar Fußball miteinander. Aber die ?Verbrüderung mit dem Feind? alarmiert die Heeresleitungen, die umso härter darauf reagieren und diesen Moment der Utopie ganz schnell vergessen machen ... Erst vier Jahre und elf Millionen Tote später ist der Krieg zu Ende.


Darsteller & Stab Darsteller: Diane Krüger (Anna Sörensen), Benno Fürmann (Nikolaus Sprink), Guillaume Canet (Audebert), Daniel Brühl (Horstmayer), Gary Lewis (Palmer), Dany Boon (Ponchel), Lucas Belvaux (Gueusselin), Bernard Le Coq (General),

Stab:Regie: Christian Carion • Produktion: Christophe Rossignon, Benjamin Herrmann, Christopher Borgmann • Drehbuch: Christian Carion • Vorlage: - • Filmmusik: Philippe Rombi • Kamera: Walther Vanden Ende • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jean-Michel Simonet • Schnitt: Andrea Sedlackova • Kostüme: Alison Forbes-Meyler • Make Up: - • Ton: Pierre Mertens • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 24/2005: Die kinogerechte Dramatisierung eines historisch verbürgten Ereignisses, das auf den weiteren Verlauf des Ersten Weltkriegs keinen Einfluss hatte. Die biedere Inszenierung greift auf nationale Klischees zurück und schielt auf publikumswirksame Effekte, was die wichtige Friedensbotschaft deutlich schmälert.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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