Match Point

Produktionsnotizen

Der erste Film in London Im Frühsommer 2004 kam Woody Allen nach London, um dort seinen neuesten Film MATCH POINT zu drehen. Es sollte die erste Produktion werden, die er vollständig außerhalb seiner Heimatstadt New York realisieren würde. Die erste Klappe für die siebenwöchigen Dreharbeiten zu MATCH POINT fiel Anfang Juli. Als Drehorte fungierten einige der berühmtesten Hot Spots der Stadt, zum Beispiel die Tate Modern, St. James Park und der brandneue Gherkin-Tower.

Für Szenen aus dem privaten Umfeld der Charaktere wurden Interieurs und Straßen in und um Belgravia, Pimlico, Notting Hill, Chelsea und Covent Garden auserkoren, sowie ein Landsitz in Buckinghamshire. Das Projekt MATCH POINT brachte für Woody Allen erhebliche Veränderungen gegenüber seiner gewohnten Produktionsweise mit sich. Für die zentralen Positionen der Produktion versicherte sich Woody Allen zwar der Unterstützung einiger seiner engsten Mitstreiter ? zum Beispiel seiner Produzentin Letty Aronson, der Co- Produzentin Helena Robin, der Casting-Agentin Juliet Taylor und der Cutterin Alisa Lepselter.

Darüber hinaus rekrutierte Allen die Mehrheit seines kreativen und technischen Teams aber aus der äußerst lebendigen und kreativen Film- und Theaterszene Großbritanniens. Die Dreharbeiten fernab von New York mochte Woody Allen zunächst wie eine Unbequemlichkeit erscheinen, doch er sah es auch als eine sportliche Herausforderung, auf unbekanntem Terrain, nur mit seiner Geschichte bewaffnet, und mit einer weitgehend neuen Mannschaft zu arbeiten.

Schnell freundete er sich mit dem viel weniger regulierten Drehalltag in London und Umgebung an: ?Es war eine wunderbare Erfahrung, mit einer britischen Crew zu arbeiten?, sagt Woody Allen. ?Ich hatte ein großartiges Team, sehr freundlich, durchweg sehr effizient und enorm qualifiziert. Es lief einfach sehr locker und gelassen, und jeder einzelne brachte Enthusiasmus mit in seine Arbeit, was die Dreharbeiten zum reinen Vergnügen machte.?

Über das Production Design Um Allen in die Dimensionen, Regeln und Hindernisse des sozialen Parcours von London einzuführen und ihm so bei der Herstellung eines authentischen London-Films zu helfen, kam Production Designer Jim Clay eine Schlüsselrolle zu. Laut Clay hat Woody Allen sich mühelos auf diesem manchmal sehr glatten Boden bewegt: ?Er ist einer der cleversten, geistesgegenwärtigsten Regisseure, mit denen ich je zu tun hatte, sehr engagiert und entscheidungssicher ? er wusste immer augenblicklich, ob ein Schauplatz der richtige war... zum Beispiel die Tate Modern: kaum waren wir angekommen, begann er diesen Ort auch schon sich zu eigen zu machen, weil er dessen filmische Qualitäten erkennen konnte.?

Ebenso respektvoll und bewundernd äußerte sich Allen über Clay: ?Jim war eine wesentliche Stütze. Ich vertraute ihm die Lösung einer Menge von Problemen an, und er hatte sehr wenig Geld dafür zur Verfügung. Er überzeugte mich nicht nur mit großartigen Locations, sondern gestaltete auch wunderbare Sets.? Allen bevorzugt reale Drehorte, an denen nur geringe Veränderungen notwendig sind, damit sie zu den Figuren passen. Zu diesem Zweck verbrachten Allen, Clay sowie die Location-Managerin Sue Quinn fünf Wochen damit, Orte zu suchen und diese auf sich wirken zu lassen ? die Räume sollten die Charaktere gewissermaßen ?einkleiden?.

Darüber hinaus mußste sich Clay mit dem Problem der Gestaltung zweier unverzichtbarer Schauplätze befassen, an denen es nicht möglich war on location zu drehen: in der Tate Modern Gallery und in der Royal Opera. Mit wenigen Bauteilen und Requisiten baute Clay im Gebäude eines Warenhauses im Londoner East End ?seine?, übrigens täuschend echte, Version der Tate Gallery und stattete sie obendrein mit speziell geschaffenen Kunstwerken aus. Für die Opernszenen des Films baute er in den Ealing Studios einige absolut sparsame und modular einsetzbare Hintergründe. Allen über Clay: ?Er war so akribisch im Detail, so erfinderisch, und in der Arbeitsweise oft ganz ähnlich meinem New Yorker Production Designer Santo Loquasto.?

Über die Bildgestaltung London bot Woody Allen auch etwas, das New York nicht hat: das berüchtigte britische Wetter, in dem Allen einen großen Verbündeten sieht. Nachdem er sich in der Vergangenheit so oft darüber beklagt hatte, die Sonne sei so etwas wie der Fluch seiner Existenz, war er nun glücklich darüber, den Sommer über kühle Temperaturen und Wolken am Himmel anzutreffen. ?London hat schöne graue Himmel, wenn es bewölkt ist; es ist kühl und das flache Licht gibt allem eine Farbsättigung, die für die Photographie einen reiche Wirkung zeigt und wunderschön ist.?

Kameramann Remi Adefarasin, ein weiterer Neuling in Allens Team, hatte dessen Oeuvre lange schon mit Bewunderung verfolgt: ?Woody liebt warme Töne, dieser Grundrichtung folgten alle Departments auf ihre Weise. Das spiegelt sich wider in der Wahl der Sets, der Kostüme, der Frisuren und Lichtquellen. Erst im funktionierenden Zusammenspiel dieser Elemente ergibt sich das, was die Zuschauer als die Tonart eines Films empfinden. Wir führten ausgiebige Screentests und Proben durch ? nicht nur für die Schauspieler, auch für die Dinge und Orte. Das Drehen selbst verlief dann immer zügig und effizient. So arbeiteten wir uns immer Zeit für eventuelle Nachdrehs heraus, die allerdings selten nötig waren.?

Adefarasin war von Allens Methoden beeindruckt: ?Er ist nicht ?Monitorsüchtig?, wie es immer häufiger bei jungen Regisseuren der Fall ist. Er sieht gern und häufig durchs Objektiv und bleibt in jedem Fall nah an der Kamera, so dass er die leibhaftigen Gesichter der Darsteller sehen kann.? Auch für Allen war die Arbeit mit Adefarasin ein Vergnügen ? ?er ist fabelhaft, ein sehr begabter Kameramann.?

Über die Kostüme Ein weiterer ?Neuzugang? in Woody Allens Team war die Kostümbildnerin Jill Taylor. Ihre Démarche bestand vor allem darin, alles so natürlich und einfach wie möglich zu halten, in Übereinstimmung mit der durchgängigen, alles erfüllenden Wärme und den herbstlichen Farben, auf die das Designteam kollektiv hinarbeitete. ?Es war kein stilisierter Look, wir wollten alles glaubhaft und real und möglichst in Übereinstimmung mit dem Lebensstil der Charaktere gestalten.? In ihrem Bemühen um Genauigkeit erforschte Jill Taylor die Upper Class: ?Ich führte zahlreiche Gespräche und ließ mich von Leuten aus der Upper Class beraten, was sie zu welcher Gelegenheit tragen würden.?

Auf alle Fälle ging es darum Klischees zu vermeiden ? die stilvolle Lässigkeit scheint sehr offen und ist in Wahrheit doch sehr codiert. Diesen Code zu bedienen als sei er eine zweite Natur ? darum ging es mir.? Taylor hob auch die Ergänzungen und Vorschläge von Seiten der Darsteller hervor. So brachte etwa Penelope Wilton Elemente ihres eigenen Stils ein. ?Ihr Charakter ist warm und zugänglich, das ist hoffentlich auch in ihrer Kleidung spürbar geworden. Und auch Emily Mortimer mischte sich auf sehr angenehme Weise in die Komposition ihres Outfits ein.?

Über die Besetzung In vielen seiner bisherigen Filme hat Woody Allen bereits mit britischen Schauspielern gearbeitet. Man denke ? um nur einige zu nennen ? an Michael Caine (Hannah und ihre Schwestern, 1986), Hugh Grant (Schmalspurganoven, 2000) und Kenneth Branagh (Celebrity, 1998) oder an Helena Bonham Carter (Geliebte Aphrodite, 1995), Charlotte Rampling (Stardust Memories, 1980), Claire Bloom (Geliebte Aphrodite, 1995) und Samantha Morton (Sweet and Lowdown, 1999).

Auch in Allens letztem Film Melinda & Melinda (2004) traten die britischen Shooting-Stars Chiwetel Ejiofor und Jonny Lee Miller auf, und so war MATCH POINT nicht zuletzt auch eine Fortsetzung und Ausweitung dieser bereits begonnenen ?Expedition?. Für MATCH POINT haben Allen und seine Casting-Chefin Juliet Taylor von Anfang an sehr eng kooperiert und zogen dann in London Gail Stevens hinzu, um die perfekte Besetzung für sämtliche Figuren des Films zu finden. ?Gail Stevens kennt vermutlich jeden einzelnen britischen Schauspieler und stellte mir durchweg außergewöhnliche Persönlichkeiten vor, so dass es mir nicht schwer fiel, auch für den kleinsten Part den jeweils optimalen Darsteller zu finden.?

Jonathan Rhys Meyers spielt Chris Wilton, einen jungen, sehr talentierten Tennislehrer, der seinen Weg in die Welt der englischen Oberschicht macht. Rhys Meyers erinnert sich, dass er derart ängstlich war, den Regisseur zu treffen, dass sein Agent ihn zu dieser Begegnung zwingen mußste: ?Woody kam zu unserem Treffen und sagte ?Hi Jonathan?, ich mache diesen Film und möchte Ihnen hier einfach das Manuskript vorstellen. Wenn Sie etwas damit anfangen können, will ich nicht viel Vorgeplänkel machen, sondern lieber mit der Arbeit beginnen.? Nach dieser Begegnung bin ich fast zusammengeklappt. Ich mußste schreien, um meinen inneren Druck abzulassen, denn ich war überzeugt, dass das alles nur ein Irrtum sein konnte."

Für Allen war Rhys Meyers der Wunschkandidat für die Rolle, seit er ihn in Kick It Like Beckham (Bend It Like Beckham, 2002) gesehen hatte. Er erinnert sich: ?Von der Minute an, als ich über diese Figur nachdachte, bekam ich Jonathan nicht mehr aus dem Kopf. Ich dachte natürlich auch über eine ganze Reihe anderer Schauspieler nach, aber ich fühlte, dass Jonathan einfach genau der Typ war, der mir vorschwebte, als ich das Drehbuch geschrieben habe. Er hat das richtige Äußere für den Part, er hat die Persönlichkeit dafür, und in der Arbeit bewies er, dass mein Vertrauen in ihn vollkommen gerechtfertigt war.?

Für die Rolle von Nola, einer jungen Amerikanerin, die sich in London als Schauspielerin durchschlägt, wählte Allen Scarlett Johansson aus. Sie zögerte keine Sekunde, die Rolle anzunehmen. ?Das Buch war so verschieden von allem, was ich bisher in seinen Filmen gesehen habe. Sehr ernst, fast harsch. Es war einfach ein unwiderstehliches Angebot.? Johansson sagt, ihre Figur sei fordernd und intrigant. ?Nola ist eine eigenwillige und absolut neurotische Person. Sie ist lange Zeit zwanzig Jahre alt geblieben und hat viel gelebt in dieser Zeit. Sie ist bedürftig, verletzlich, empfindsam ? eine Überlebende.?

Allen besetzte Scarlett Johansson aufgrund seiner Bewunderung für ihre Auftritte in Ghost World (Ghost World, 2000) und Lost in Translation (Lost In Translation, 2003). Sein Lob für den jungen Star ist überschwänglich: ?Sie ist unwiderstehlich, besitzt eine faszinierende Persönlichkeit und ist eine großartige Schauspielerin. Es ist schwer zu glauben, dass sie tatsächlich so jung ist, wie sie ist, denn sie ist so weit fortgeschritten als Schauspielerin und als Persönlichkeit, so lebensklug und facettenreich.? Johansson beeindruckte ihn auch aufgrund ihres konsequenten Arbeitsethos.

?Am allerersten Tag, sie war morgens mit dem Flugzeug angekommen und die Nacht über geflogen, hatte sie mit einer der schwierigsten Szenen zu beginnen, einer angetrunkenen emotionalen Konversation mit Jonathan Rhys Meyers, und sie war auf Anhieb großartig?, erinnert sich Allen. Allen und Juliet Taylor hatten Emily Mortimer bereits für einen früheren Film des Regisseurs vorsprechen lassen. So war Allen sehr froh, ihr jetzt den Part von Chloe anbieten zu können, eines reichen, privilegierten Mädchens, das sich in Chris, ihren gut aussehenden Tennislehrer verliebt. ?Es hat mich gefreut, dass sie verfügbar war; sie füllte die Figur, die sie spielte, mit Leben.?

Emiliy Mortimer liebt Woody Allens Filme und zählt Hannah und ihre Schwestern (Hannah and Her Sisters, 1986), Verbrechen und andere Kleinigkeiten (Crimes & Misdemeanors,1989) sowie Ehemänner und Ehefrauen (Husbands And Wives, 1992 ) zu ihren ?ewigen? Favoriten. Für die Schauspielerin beinhalten diese Filme eine Kombination aus Humor und dichter Dramatik, vorgeführt in einer unterspielten, zurückgenommenen Art: ?Sie sind wie anti-romantische Komödien, ein Durchspielen all der Dinge, die schief gehen können in emotionalen Beziehungen zwischen Menschen,? sagt sie.

MATCH POINT hält sie insgesamt für noch schärfer und desillusionierter, in der Art eines Tschechow-Stücks: ?Er ist einfach ein begnadeter Beobachter. Wie er die Existenzen der Menschen schildert, das ist ebenso komisch wie erschreckend. Er hat die Gabe, aus ganz individuellen Situationen das Archetypische herauszudestillieren und uns als die menschlichen Wesen zu zeigen, die wir immer waren, seit wir menschliche Wesen sind... zum Beispiel wenn wir uns in die falsche Person verlieben.?

Die Dreharbeiten für MATCH POINT erwiesen sich als eine Offenbarung für Emily Mortimer, die von ihren früheren Filmen gewöhnt war, am Set anzukommen und endlos lange auf ihren großen Moment zu warten. ?Bei einem Woody Allen-Film bist du gleich direkt dabei, da gibt es keinen Zeitverzug, deshalb wirkt es zugleich beängstigend und erfrischend. Es war eine große Erfahrung, an diesem Film mitzuarbeiten.? Matthew Goode erhielt die Rolle von Tom, Chloes Bruder, der gleichsam der Architekt von Chloes Verhältnis zu Chris wird.

Allen kannte den Newcomer Matthew Goode zuvor nicht, doch er empfand den von Juliet Taylor und ihrer Londoner Kollegin Gail Stevens empfohlenen jungen Mann sofort als Glücksgriff: ?Er hat eine spielerische Präzision, eine authentische Grazie, bei der es nichts angelerntes gibt,? so Allen. ?Viele Leute wussten zwar, dass er unheimlich komisch sein konnte, aber sie zweifelten, ob er fähig sein würde diesen nonchalanten Schnösel mit dem notwendigen Ernst darzubringen. Er braucht nur, vielleicht mehr als andere, einen gewissen Freiraum, um zu improvisieren und zu extemporieren, wovon er schließlich auch reichlich Gebrauch machte.?

In Allens Augen hat Goode einen beträchtlichen Beitrag zu seiner Figur geliefert. ?Er hat mir vieles nachgeliefert, was eigentlich hätte im Drehbuch stehen sollen, was ich aber nicht genügend kannte, weil ich einfach mit dem Raum zwischen den Zeilen der britischen Gesellschaft nicht genügend vertraut genug bin.? Für Goode bedeutete dieser Film einen großen Vertrauensschub: ?Ich dachte mir, was hat es für einen Sinn, nervös zu sein? Das ist es, was ich machen will, und mit diesen Leuten will ich zusammen arbeiten. Es war ein Geschenk, um nicht zu sagen eine Epiphanie.?

Ebenso wie seine Mitstreiter betrachtet Goode den Film als ein tiefgründiges moralisches Märchen. ?Es ist, als ob du über alles im Leben hinwegkommen kannst, wenn du ein bisschen Glück hast. Wenn du jedoch die falschen Entscheidungen triffst, wirst du niemals glücklich daraus hervorgehen. Geld und all das löst nicht notwendigerweise deine Probleme.? Brian Cox wurde von der Besetzung mit der Rolle des Upper-Class-Familienoberhaupts Alec Hewett absolut überrascht: ?Es war sehr komisch, die Figur eines feinen Herrn zu spielen. Seit Jahren versuche ich, Rollen wie diese in England zu bekommen, doch niemand wollte mich dafür.?

Am Set bewunderte Brian Cox Allens direkten, fortschrittlichen Regieansatz: ?Er lässt dich einfach deine Arbeit machen, das ist seine Qualität als Regisseur. Er hat den Film geschrieben. Er weiß, was er will, und er will, dass du es tust ? dabei lässt er sich nicht auf Smalltalk ein, Motivationsgeschichten oder so, das ist gar nicht nötig. Er erwartet einfach von dir, dass du deine Hausaufgaben machst, deinen Text kennst und vorbereitet bist. Es ist eine sehr angenehme und unaufgeregte Art zu arbeiten.? Schon seit langer Zeit hat Allen die Arbeit von Brian Cox beobachtet und war begeistert, dass er für MATCH POINT verfügbar war.

Für Penelope Wilton, die neben Brian Cox in der Rolle von dessen Ehefrau Eleanor zu sehen ist, stellt dieser Film einen besonderen Moment in ihrer langen und herausragenden Film- und Theaterkarriere dar. Sie erinnert sich: ?Schon die Anfrage versetzte mich in eine euphorische Stimmung, denn Woody Allen-Filme haben mich durch mein gesamtes Erwachsenenleben hindurch begleitet. Bei der Entstehung eines seiner Filme direkt dabei zu sein war aufregend und eine wunderbare Erfahrung. Allens Humor und seine Erzählweise sind brillant. Er behandelt Dinge, die jedem von uns zustoßen können, und er fällt keine moralischen Urteile, sondern wie alle großen Künstler arrangiert er es so, dass jeder seine eigene Haltung zur Geschichte einnehmen kann.?

Wie viele andere Darsteller empfand Penelope Wilton Allens Regiestil als belebend: ?Nachdem man sich grundsätzlich über die Rolle verständigt hat, geht er offenbar davon aus, dass man jetzt als Schauspieler am Zug ist. Er inszeniert sehr unaufdringlich, dezent und dennoch klar. Er wird einem sicher sagen, wenn er meint, dass eine Stelle anders dargestellt oder aufgefasst werden soll. Tatsächlich ist er sehr geradlinig, und er vertraut seinen Darstellern.?

Allen wusste Penelope Wiltons Beitrag zu ihrer Rolle zu schätzen: ?Penelope brachte den Part der Mutter zum Schwingen. Ich hatte ihn ganz zurückhaltend geschrieben, aber sie ließ ihn wirklich lebendig werden. Wie auch Brian Cox habe ich sie im Lauf der Jahre schon in sehr vielen ihrer Rollen gesehen.? Über das gesamte Ensemble von MATCH POINT sagt Allen: ?Sie alle hauchten meinen Figuren Leben ein und übertrafen in ihrem Zusammenspiel meine kühnsten Erwartungen. Ich verdanke ihnen sehr viel.?

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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