Ein ganz gewöhnlicher Jude

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Titel Deutschland: Ein ganz gewöhnlicher Jude
Titel USA: -
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 19. Januar 2006
Laufzeit Kino: 93 Minuten, FSK o. A.



Inhalt Der Journalist Emanuel Goldfarb wird eingeladen, vor einer Schulklasse über sein Leben als Jude in Deutschland zu sprechen. Seine Absage entwickelt sich überraschend zur Bilanz seines Lebens ? Biografie und Innenansicht eines nach 1945 in Deutschland geborenen Juden.

Oliver Hirschbiegel liefert eine beeindruckende Umsetzung des Buches von Charles Lewinsky und zeigt ein eindringliches Porträt eines Mannes, der eigentlich niemand anderes sein möchte als "ein ganz gewöhnlicher Jude". Ben Becker verleiht der Figur des Goldfarb in einem emotional geladenen Monolog authentisches Profil.


Darsteller & Stab Darsteller: Ben Becker (Emanuel Goldfarb), Siegfried Kernen (Ali, älterer jüdischer Mann), Samuel Fintzi (Herr Gebhardt)

Stab:Regie: Oliver Hirschbiegel • Produktion: Hubertus Meyer-Burckhardt, Claudia Schröder • Drehbuch: Charles Lewinsky • Vorlage: nach dem gleichnamigen Buch von Charles Lewinsky • Filmmusik: Jewels • Kamera: Carl-Friedrich Koschnick • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Christian Bussmann • Schnitt: Hans Funck • Kostüme: Claudia Bobsin, Carola Neutze • Make Up: - • Ton: Frank Ahrens • Ton(effekt)schnitt: Matthias Plischke • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 2/2006: Das Ein-Personen-Stück rechnet mit der permanenten Auseinandersetzung über das vermeintliche Anderssein ab und thematisiert sowohl die Rolle des ewigen Opfers als auch die des nahezu pathologischen Gutmenschen. Ein mutiger, wenngleich auch ziemlich textlastiger Film über die deutsche Geschichte und ihren Nachwirkungen, der nicht nur Binnenschau hält, sondern sich auch mit den Defiziten der Außenwelt auseinander setzt.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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