Schattenland

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Schattenland (OmdU)
Titel USA: -
Genre: Dokumentation
Farbe, Deutschland, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 2. Februar 2006
Laufzeit Kino: 88 Minuten, FSK -



Inhalt Mit Schattenland nehmen uns Volker Koepp und sein langjähriger Kameramann Thomas Plenert mit auf eine Reise in den Nordosten Polens nach Masuren - die wohl bekannteste Landschaft des früheren Ostpreußen. Begegnungen mit Menschen, die abseits der touristischen Gegenden Masurens wie gestrandet erscheinen: Bauern, die in der vermeintlichen Idylle die kurzen Sommer dafür nutzen, dem kargen Boden Getreide abzuringen.

Ukrainer, die nach dem Zweiten Weltkrieg zwangsumgesiedelt wurden, und die es nach Polens EU-Beitritt in die alte Heimat nach Osten zieht. Und Fischer, die einige der einst sprichwörtlich fischreichen 3000 Seen auch im Winter befischen. Bis heute blieb Masuren dünn besiedelt und zählt trotz des Tourismus zu den ärmsten Gegenden Europas. Besonders betroffen sind die Grenzregionen zu Kaliningrad im nördlichen Ostpreußen.

Und auch heute noch sind die Spuren der Geschichte unübersehbar: Dreißigjähriger Krieg, Pest, Hungersnöte, Tatareneinfälle, Napoleonische Kriege und russische Besatzungen. Schlachtfelder beider Weltkriege des 20. Jahrhunderts. 1945 kommt das südliche Ostpreußen zu Polen. Und immer wieder Sprachen- und Nationalitätenstreit: ?Wo sich aufhört die Kultur, beginnt zu leben der Masur.? Eine Reise durch Masuren ? Grenzlandschaft im Schatten der Geschichte.


Darsteller & Stab Darsteller:

Stab:Regie: Volker Koepp • Produktion: Volker Koepp • Drehbuch: Volker Koepp • Vorlage: - • Filmmusik: Rainer Böhm • Kamera: Thomas Plenert • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Jana Ketel • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Andreas Mücke-Niesytka, Bernd von Bassewitz • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 3/2006: Auf seinen Entdeckungsreisen in einstige ostdeutsche Grenzlandschaften streift Volker Koepp diesmal durch Masuren. Auch hier sucht er nach Spuren vergangener Zeiten und deren Verwerfungen und Brüchen, spürt Lebenslinien der Bewohner nach und forscht nach Zukunftsentwürfen. Die Kamera von Thomas Plenert verleiht den Bildern der weiten Hügel-, Wälder- und Seenlandschaft etwas Märchenhaftes. Da Koepp sich als Interviewer weitgehend zurücknimmt, wirkt "Schattenland" allerdings etwas unpersönlicher als seine früheren Filme.
Filmplakat
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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