Gernstls Reisen - Auf der Suche nach dem Glück

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Gernstls Reisen - Auf der Suche nach dem Glück
Titel USA: -
Genre: Dokumentation
Farbe, Deutschland, 2005

Kino USA: -
Kino Deutschland: 23. Februar 2006
Laufzeit Kino: 92 Minuten, FSK o. A.



Inhalt Seit 1983 ist der Autor und Regisseur Franz X. Gernstl mit einem VW-Bus quer durch Deutschland, Österreich, Südtirol und die Schweiz unterwegs. Gemeinsam mit seinen Freunden, dem Kameramann Hans Peter Fischer und dem Tonmann Stefan Ravasz, ist Gernstl dabei stets auf der Suche nach Menschen, die wissen, wie man richtig lebt.

"Gernstls Reisen - Auf der Suche nach dem Glück" fügt nun einige der ursprünglich für das Fernsehen gedrehten Episoden aus über 20 Jahren "Gernstl unterwegs" zu einem anrührenden, authentischen, erheiternden und nachdenklichen Kinofilm über die Menschen in und um Deutschland herum zusammen.


Darsteller & Stab Darsteller:

Stab:Regie: Franz X. Gernstl • Produktion: Fidelis Mager, Franz X. Gernstl • Drehbuch: - • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Hans Peter Fischer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Rolf Wilhelm • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Stefan Ravasz • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 4/2006: Entstanden ist ein Potpourri magisch-wahrhafter Momente, die das kleine, mitunter auch abseitige Glück der Protagonisten spiegeln und durch die Haltung des Filmemachers, der nicht an Antworten, sondern an Empfindungen seines jeweiligen Gegenüber interessiert ist, für sich einnehmen.

Augsburger Allgemeine: Gernstl besucht Menschen, ohne sich vorher anzumelden und macht sie zu den Helden seiner Geschichten: markige Originale, unbekannte Philosophen, Lebenskünstler, Weltverbesserer und Visionäre. Frisch von der Leber weg philosophieren sie über das Leben und die Liebe, über Gott und die Weißwurst mit ganz unterschiedlichen Antworten auf die große Frage nach dem Glück. Presse und Juroren loben die Geduld und Neugier, mit denen Franz Gernstl den Leuten zuhört und sie ihre eigenen Worte finden lässt. Und die Zuschauer können sich dem Sog dieser spektakulären Streifzüge nicht entziehen. Besser kann Fernsehen nicht sein.

Süddeutsche Zeitung: Geduldig umkreist er den alten Mönch, sagt einmal ?Mhm?, dann ?Aha? und gelegentlich auch ?Soso?, doch vergebens wird man darauf warten, dass er ihn großartig hinterfragt oder ihm gar mit gezücktem Mikro ein Statement abpresst. Mit einiger Übertreibung könnte man behaupten, dass der Gernstl keine Fragen stellt, weil er selbst die Frage ist: Steht einfach da, schaut ermunternd durch seine Brillengläser, lächelt leise - und plötzlich reden die Leute drauf los, weil sie merken: Öha, da hört mir ja einer zu.

Der Spiegel: Spontan und unverfälscht reagieren die Menschen auf die Kamera; ein Bauer hilft dem Tontechniker über den Stacheldrahtzaun, ein Rentner meldet Kritik an: ?Vom Bayerischen Fernsehen sind Sie? Die machen viel zu viel Werbung.? So entsteht ein ganz eigenes Reality-TV, ein Heimatfilm der besonderen Art, volkstümlich und sympathisch, mit dem Gernstl einmal mehr beweist: Der Weg ist das Ziel.

Nordbayerischer Kurier: Die Qualität dieser besonderen Art von Reiseberichten beruht auf Gernstls feinfühliger Gesprächsführung. Er springt den Menschen nicht mit den passenden Worten zu Hilfe, sondern schweigt immer lang genug, damit sie ihre eigenen Worte finden.

Süddeutsche Zeitung: Franz Xaver Gernstl und sein Team suchen seit mehr als 20 Jahren deutschlandweit nach Lebensphilosophen - eigentlich sind sie selber welche.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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