Good Night, And Good Luck

Produktionsnotizen

Für George Clooney, Ko-Autor, Darsteller und Regisseur von GOOD NIGHT, AND GOOD LUCK, war es die gespürte Wesensverwandtschaft mit dem berühmten Fernseh-Journalisten Edward R. Murrow, gespielt von David Strathairn, die ihn inspirierte, ein Drehbuch über eine der wichtigsten politischen Umwälzungen der amerikanischen Geschichte zu schreiben. Clooneys Vater hat 30 Jahre lang als Nachrichten-Mann gearbeitet und Murrow galt in ihrer Familie als Held ? ein Mann, dem jeder politische Journalist und anständige Mensch nacheifern sollte.

Seit Jahren hatte Clooney darüber nachgedacht, etwas über Murrow zu machen. Er schrieb das Drehbuch zu einem Fernsehfilm und erwog sogar, einen Live-TV-Film in der Tradition seines Projektes "Fail Safe ? Befehl ohne Ausweg" (2000, Video) zu inszenieren. Aus verschiedenen Gründen wurde keines der beiden Vorhaben realisiert. Schließlich entschieden sich Clooney und Produzent und Ko-Autor Grant Heslov (der auch die Rolle des Don Hewitt spielt) dafür, Murrow in einem Kinofilm zu porträtieren, der in einem klar umrissenen, historischen Zeitrahmen spielen sollte. Sie konzentrierten sich auf die frühen 50er-Jahre, die geprägt waren von Senator McCarthys Hexenjagd auf Kommunisten sowie auf die im Fernsehen ausgestrahlten Konflikte zwischen den beiden Männern. "Dieses Ereignis und diese Zeit", sagt Clooney, "sind schon lange meine große Leidenschaft, weil es um eine der wenigen konkreten Vorgänge geht, an denen man aufzeigen kann, dass Fernseh-Journalismus tatsächlich die Welt und die Wahrnehmung der Menschen verändert hat. McCarthy war unberührbar, bis Murrow auftrat. Es war einer dieser großen Momente, die wirklichen Mut erforderten."

Für Clooney war klar, dass er nicht einfach ein Biopic nach dem üblichen Strickmuster machen wollte. Dieser Stoff bot die Chance, einmal mehr die Natur des Mediums Fernsehen und ihren Einfluss anhand der Arbeit einer ihrer Ikonen zu untersuchen. "Als ich Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind machte", sagt er, "war das auch eine Attacke aufs Fernsehen. Ich bin mit dem Medium aufgewachsen, ich habe es geliebt, ich bin ein Teil davon, glaube daran und werde weiter daran arbeiten. Ich glaube, dass daraus auch Verantwortung resultiert. Für mich war es besonders faszinierend, mich damit auseinander zu setzen, weil es hier um fünf Sendungen des Fernsehens geht, die die Welt veränderten."

David Strathairn spielt die Rolle des Murrow und auch er sieht den Film als Gelegenheit, sich näher mit dem Mann zu beschäftigen und etwas über eine bestimmte Phase der amerikanischen Geschichte zu lernen. "Edward R. Murrow war ein wahrer amerikanischer Held, eine Legende in seiner eigenen Zeit, und leider gibt es nicht mehr so viele Leute, die sich wirklich an ihn erinnern. Von daher ist der Film sehr informativ, die Fakten sind da und die Historie auch. Es ist wirklich ein starkes Stück."

Die Filmemacher waren überzeugt, dass der im Fernsehen ausgetragene Konflikt zwischen Murrow und McCarthy eine großartige Story ist. Es ist die Geschichte zweier Titanen auf der Höhe ihrer Macht, die ihre Kräfte messen und beide dadurch ihre Karriere zerstören. Allerdings wird Murrow von den meisten Menschen als ein bedeutender Amerikaner erinnert, während McCarthy es durch die Verbreitung von Angst zu eher zweifelhafter Berühmtheit brachte. Murrows Vorstellung von moralischer Gerechtigkeit und genereller menschlicher Anständigkeit machten ihn (und sein Team) zu besonderen Helden, zu denen Clooney eine Art Seelenverwandtschaft fühlt. "Sie waren entschlossen, Dinge zu ändern, sich mit den Spitzen des Konzerns anzulegen, die ihre Arbeitgeber waren. Heutzutage haben nicht viele diesen Mut."

Außerdem wollten Clooney und Heslov die Story in einen Kontext stellen, der einen Vergleich zwischen der Qualität der Nachrichtenvermittlung und des politischen Journalismus von damals zu heute zuließ. Das ist ein Thema, das Clooney äußerst wichtig ist. "Wir sind erheblich schlechter informiert, als noch vor 15 Jahren, denn es wird viel weniger gelesen. In meiner Jugend gab es drei große Sender, die im Prinzip alle die gleichen Informationen verbreiteten. Die nahm man mit und arbeitete sie in sein eigenes soziales und politisches Denkschema ein, um es zu filtern, dann zu fokussieren und sich daraus schließlich seine eigene Meinung zu bilden. Man entwickelte seine persönliche Haltung zu der jeweiligen Nachricht. Heute suchen wir nach den Anteilen, die unsere Vorerfahrungen und das, was wir bereits für Fakten halten, bestätigen. Es gibt nicht mehr so etwas wie eine allgemeinverbindliche Wahrheit, von der wir alle ausgehen, um dann unsere individuelle Meinung zu bilden."

Der Einfluss, den Murrow mit seiner unerschütterlichen Verpflichtung zur Wahrheit auf Clooney und seine Familie hatte, ist nicht zu übersehen. Der Regisseur erzählt, wie er diese von seinem Vater übernommen hat: "Wir sind im Süden aufgewachsen und da gab es immer eins von diesen Abendessen, bei denen sich jemand abfällig über eine schwarze oder mexikanische Familie äußerte. Meine Schwester und ich hatten gelernt, so schnell wie möglich zu essen, weil mein Vater dann immer eine Szene machte, aufstand und ging. Ich erinnere mich, dass ich als Kind immer dachte, kann er das nicht einfach ignorieren? Nur damit wir einmal das Abendessen beenden konnten! Ich bin sehr stolz, dass er mir beigebracht hat, dass man das nicht kann. Mein Vater ist, wie Murrow, einer der die Wahrheit sagt."

Clooneys tiefe Verbindung zu dem Stoff fühlten auch die anderen Schauspieler und Strathairn bestätigt, dass es nichts gibt, was der Filmemacher nicht über das Thema wüsste: "Er ist der wahre Edward R. Murrow dieser Produktion, und Grant ist Fred Friendly. Diese Männer haben eine spannende Welt beschrieben und eine faszinierende Gruppe von Menschen zusammen gebracht, die alle auf der gleichen Wellenlänge schwingen. Man spürt, dass es diese Triebkraft gemeinsamer Energie gibt und dass wir etwas Besonderes machen."

Sowohl Clooney als auch Heslov wollten ein genaues Bild der damaligen Zeit schaffen und der Schlüssel dazu war Authentizität. Die Autoren nahmen sich vor, viele der Reden einzubauen, die die Beteiligten damals gehalten hatten, vor allem natürlich McCarthy und Murrow. Obwohl die historischen Personen im Film von Schauspielern dargestellt werden, entschieden sie sich in einem Fall, von dieser Norm abzuweichen und McCarthy durch Original-Dokumentarmaterial zu porträtieren. Einerseits, meint Heslov, sei es eine pragmatische Entscheidung gewesen: "Uns wurde klar, dass, wer immer McCarthy spielen würde und egal wie gut er wäre, niemand ihm die Rolle glauben würde. Jeder würde glauben, dieser Schauspieler überzieht gnadenlos. Also entschlossen wir uns für das Dokumentarmaterial. Was Murrows Reden anging, lagen alle diese großartigen Manuskripte im Original-Wortlaut vor, warum sollte man sie nicht nutzen? Wir fanden seine Moderationen einfach großartig."

Strathairn erinnert sich, dass die erste gemeinsame Drehbuch-Lesung wegen der vielen Zeitzeugen äußerst elektrisierend war. In diesem Moment spürte er, wie wichtig Genauigkeit sein würde: "Milo Radulovich war da, Fred Friendlys zwei Söhne und eine seiner Frauen waren da, ebenso Joe und Shirley Wershba ? alle waren für eine gemeinsame Lesung gekommen, etwas, das für Filmproduktionen normalerweise mehr als ungewöhnlich ist. Ihnen zuzuhören, die Fotos zu sichten, das Originalmaterial des Murrowschen Nachrichten-Magazins ?See It Now? anzusehen, war eine großartige Möglichkeit, sich dem Stoff zu nähern."

Eine so herausragende und bedeutende Figur wie Murrow zu spielen, wäre wohl für jeden Schauspieler eine große Herausforderung. Clooney wollte die Rolle ursprünglich selbst spielen. Aber nachdem sie Strathairn getroffen hatten, besannen sich Heslov und Clooney darauf, dass es nicht um einen Wettbewerb ging. "Wir wussten, dass er ein großer Schauspieler ist, aber man ist sich nie sicher, vor allem nicht, wenn er eine Ikone wie Murrow spielen soll. Aber in der Sekunde, in der er vor die Kamera trat und Murrows beeindruckenden Reden vortrug, verwandelte er sich", erinnert sich Heslov. "Ich habe viele Schauspieler erlebt, aber niemanden so verwandelt wie David. Von einer Sekunde zur nächsten vergesse ich, dass das nicht Murrow ist. Er ist einfach brillant."

Clooney, selbst etablierter Schauspieler, stimmt dem voll und ganz zu und ergänzt, es sei ihm auch sehr wichtig gewesen, den richtigen Look zu finden. Er wollte keine Kopie, sondern jemanden, der die Substanz der Figur vermittelt: "Alles was man über Murrow weiß, ist, dass er immer das Gefühl hatte, die ganze Welt auf seinen Schultern zu tragen. David gehört zu der Art von Schauspielern, die immer das Gewicht der Welt auf ihren Schultern spüren und in dem Moment, in dem wir auf alten Fotos entdeckten, wie sehr er ihm ähnlich sieht, mit der Schwere und Traurigkeit, die er ausstrahlen kann, war er die perfekte Besetzung. Wir gingen an den Set und begannen die Proben und waren sehr zufrieden. Er hatte noch lange Haare und einen Bart. Dann rasierte er sich, kämmte sich seine Haare zurück und begann zu sprechen. Und wir alle saßen da mit offenen Mündern und steckten uns erst mal eine Zigarette an."

dass ein historischer Stoff wie dieser in Schwarz/Weiß gedreht wurde, lag nahe, schließlich wurden ja auch Murrows Sendungen noch nicht in Farbe produziert. "Erst filmten wir den von Robert Downey Jr. gespielten Joe Wershba, dann spielten wir das Material auf einem Fernseher ab und filmten das Ganze noch einmal", erzählt Clooney. "Im Grunde nahmen wir den 50er-Jahre Joe Wershba und ersetzten ihn mit dem Robert Downey Jr. von 2005 ? und das wurde mit dem alten Material vor und zurück unterschnitten." Zur Vorbereitung auf seine Rolle war es Downey Jr. wichtig, das Original kennen zu lernen: "Er ist einfach ein großartiger Mann. Er hatte eigentlich nur einen Ratschlag für mich und sagte: ?Wir waren wirklich aggressiv. Vergiss das nicht, Junge, wir haben das, was wir taten wirklich geliebt.?"

Für die Dreharbeiten, wurde der "See it Now"-Set originalgetreu nachgebaut und ausgestattet, wobei der Kamera genügend Raum gelassen wurde, sich in alle Richtungen bewegen zu können. Es war, als würde man eine Zeitreise zurück in die CBS-Studios der 1950er Jahre machen. Die Detailtreue erreichte ihren Höhepunkt, als die Requisiteure sogar Zeitungen aus den frühen 50ern mitbrachten, deren Schlagzeilen mit dem jeweiligen Drehbuch-Tag korrespondierten. Laut Production-Designer Jim Bissell, wollte Clooney drei unterschiedliche Locations nebeneinander auf einer Ebene haben, um den Schauspielern von einem Ort zum anderen folgen zu können. "Eine weitere Aufgabe bestand darin, den Sets mit wenig Aufwand möglichst große Tiefe zu verleihen, sie groß wirken zu lassen, ohne viel Geld auszugeben, denn wir hatten ein streng limitiertes Budget. Das wurde unter anderem dadurch erreicht, dass die gläserne Studiowand mit einbezogen wurde, durch die man hindurch sehen konnte. Das ergab räumliche Tiefe und durch Schärfenverlagerung konnte man verschiedene Aktivitäten gleichzeitig zeigen."

Um die Authentizität zu erhöhen und möglichst dicht an den historischen Fakten zu sein, benutzten die Filmemacher Original-Filmmaterial und dokumentierte Reden und Moderationen. Für Clooney hatte das Privatleben der Figuren keine Bedeutung. "Es geht hier um ein Ereignis, das ausschließlich in der Welt des Fernsehen stattfindet. Und ich wollte nur diese Momente zeigen. Wir haben nichts ausgeschlachtet, sondern uns auf die Fakten konzentriert."

Die Autoren wollten auch die Live-Energie einfangen, die man den Sendungen bei ihrer Ausstrahlung damals ansehen konnte. Daher ließen sie viel Raum für Improvisation am Set. "Normalerweise warten die Leute nicht ab, bis andere Personen ausgeredet haben", sagt Clooney, "aber in Filmen passiert das sehr häufig. Grant und ich sind ganz begeistert von simultanen Aufnahmen mit mehreren Kameras und freuen uns, wenn Leute einander ins Wort fallen. Das ist eine ziemlich heikle Arbeitsweise. Aber da der Film in den Jahren 1953 und 1954 spielt, brauchte er eine ganz eigene Ästhetik, die das damalige Lebensgefühl widerspiegelt. Man improvisiert nicht einfach so drauf los, wie die Leute 1953 sprachen, also gaben wir den Schauspielern alte Zeitungen und alles, was ihnen helfen konnte, sich darauf vorzubereiten, eine halbe Stunde lang ununterbrochen eine Szene zu spielen, die letztlich 1,5 Minuten lang wird. Das war für mich der aufregendste Aspekt der Inszenierung."

Clooney war sehr darauf bedacht, historisch so genau wie möglich zu sein. Eine Reihe von Leuten standen als Zeitzeugen und Referenz zur Verfügung. "Wir befragten Joe und Shirley Wershba jeden Tag, ob wir etwas falsch gemacht, oder etwas vergessen hätten. Das war uns sehr wichtig, denn oft mußsten wir mit bestimmten Fragen ähnlich umgehen, wie Murrow seinerzeit auch ? und unser Material häufig doppelt überprüfen."

Der Film zeigt ein beeindruckendes Aufgebot an herausragenden Schauspielern, darunter Frank Langella, Jeff Daniels, Patricia Clarkson, Tate Donovan und Ray Wise. Sie alle waren sehr angetan von dem Gedanken, in einem Ensemble-Stück mitzuspielen. Jeff Daniels, der Sig Mickelson spielt, sagt: "Nach 40 Filmen hat man das Bedürfnis, Dinge zu tun, die Bedeutung haben ? und dies ist ein gutes Projekt mit guten Leuten. Es ist aktuell und ich freue mich, ein Teil davon zu sein." Patricia Clarkson, die Darstellerin der Shirley Wershba und einzige weibliche Hauptfigur, entwickelte schnell ein Vertrauensverhältnis zu ihrem Regisseur: "Er ist immer geradeheraus. Die Improvisation entspricht immer genau der Idee des Konzepts. Er greift nur ein, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Seine Art zu inszenieren ist unglaublich ausdrucksvoll."

Robert Downey Jr. meint, es sei eine Freude zu beobachten, wie Clooney und Heslov als Team zusammen arbeiten: "Am Ende eines harten Tages mußs man sehr aufpassen, nichts zu vermasseln", sagt er. "Die beiden sind sehr nah am Material, aber sie haben auch eine gesunde Portion Distanz und Leichtigkeit in Anbetracht des nicht gerade einfachen Stoffes."

Clooney erlebte die Regiearbeit diesmal ganz anders als bei seinem Debütfilm Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (2002). Bei seinem ersten Film war er in der luxuriösen Lage, dreimal so viele Drehtage zu haben. Diesmal war die Drehzeit ganze sechs Wochen kurz und ihm stand nur ein kleines Budget zur Verfügung. Zudem mußste er sich um Weihnachten herum chirurgischen Eingriffen am Nacken und Rücken unterziehen und um den 6. Januar herum kam er an den Punkt, darüber nachzudenken, die Dreharbeiten zu unterbrechen. "(Die Finanziers) wollten den Film nicht garantieren", erzählt Clooney, "weil sie nicht sicher waren, ob ich ihn physisch durchstehen würde. Also fragte ich, wie hoch die Bürgschaft sein müsste. Sie sagten, 7,5 Millionen Dollar und ich antwortete, okay, dann nehmen wir ein Blatt Papier und ich bürge mit meinem Haus. Ich setzte also mein Haus als Sicherheit für dieses Projekt ein, weil ich mir nicht sagen lassen wollte, ich könnte es nicht machen."

Clooney ist sehr stolz darauf, einen Film über die Geschichte eines Mannes gemacht zu haben, der ihm persönlich sehr viel bedeutet. "Kaum jemand sagt zu einem Studio, gebt mir 7,5 Millionen Dollar und ich bring euch etwas, das ich schreiben, inszenieren und produzieren kann ? und in dem ich eine Hauptrolle spiele. Wenn man also so eine Chance bekommt, mußs man verantwortungsvoll damit umgehen. Und ich habe nicht vor, einen zweiten Ocean?s Twelve (2004) zu machen, denn das ist ein großer Studio-Film, und dieser nicht. Dieses Projekt ist aus einer Leidenschaft entstanden, es ist kein Film, den ich machen würde, um Geld zu verdienen. Ich wollte ihn machen, weil man sich spätestens mit siebzig fragt: Was ist dein Vermächtnis?"

"Diese Geschichte ist sehr aktuell", meint Jeff Daniels, "es läuft heutzutage nun mal alles zyklisch. Alles kommt wieder und wenn wir es zulassen, wiederholt sich Geschichte mitunter. Ich denke, es ist wichtig, daran zu erinnern, dass wir das alles schon mal hatten und wir daraus lernen sollten. Amerika will nichts sehnlicher als Sicherheit, wir wollen auch, dass unsere Kunst und Kultur sicher ist. Wir wollen einfach, dass alles sicher ist. Diese Geschichte spricht für mich Bände und ich hoffe, für die Zuschauer auch."

GOOD NIGHT, AND GOOD LUCK ist ein informativer Film. Eine Geschichte mit einer Moral und einer eindeutigen Warnung. Aber es gibt immer auch Hoffnung. Der Film porträtiert Murrow als einen Mann der Hoffnung. Hoffnung auf die gesellschaftliche und moralische Anständigkeit der Amerikaner und Vertrauen in die Verfassung. Abschließend meint Clooney: "Es gibt die Chance, dass einer von hundert Jugendlichen jetzt weiß, wer Murrow war und darüber diskutiert und vielleicht ein gewisses Verständnis dafür entwickelt, wie gefährlich eine Demokratie sein kann, wenn Angst (z.B. vor Terrorismus) als Waffe missbraucht wird."

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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