Giselle

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Giselle
Titel USA: Giselle
Genre: Ballettfilm
Farbe, Deutschland, 1970

Kino USA: April 1978
Kino Deutschland: 2. August 1970
Kino Deutschland: 2. März 2006 (WA)
Kino Schweiz (D): -
Kino Österreich: -
Laufzeit Kino: 95 Minuten, FSK 6



Inhalt 1. Akt: In einem Dorfe: Giselle, ein junges Mädchen mit schwachem Herzen, lebt bei ihrer wachsamen Mutter. Sie ist im Dorfe sehr beliebt und der Wildhüter Hilarion ist unglücklich in sie verliebt. Prinz Albrecht, der schon mit der adligen Bathilde verlobt ist, langweilt sich und vertreibt sich die Zeit damit, als Bauer Loys verkleidet die zarte Giselle zu betören. Er verfällt der Dorfschönen so sehr, dass er das Haus neben dem ihren kauft, um ihr näher zu sein und sie mit Zuneigung überschütten zu können.

Giselles Mutter hat die Vorahnung, dass ihre Tochter zu einer Wili werden wird, die zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang junge Männer in ihr Verderben führen. Hilarion verfolgt eifersüchtig, wie sich Giselle in den Prinzen verliebt und lässt Albrechts Verkleidung und dessen Verlobung mit Bathilde auffliegen. Giselle ist erschüttert und stirbt an gebrochenem Herzen.

2. Akt: Eine Waldlichtung: Hilarion hält Totenwache an Giselles Grab. Als es auf Mitternacht zugeht, tauchen die Rachefeen mit ihrer Führerin Myrta auf, um Giselle in ihren Kreis aufzunehmen. Beladen von Schuld und Reue pilgert Prinz Albrecht zu Giselles Grab. Eine Vision von Giselle lockt ihn in die Tiefen des Waldes. Myrta und ihre Wilis tanzen mit Hilarion bis zu dessen Tod.

Als die Wilis auf Albrecht treffen, wollen sie ihn auch zu Tode tanzen, finden ihn aber durch Giselles Liebe beschützt. Im Morgengrauen verlieren die Wilis ihre Macht und müssen sich in ihre Behausung zurückziehen. Albrecht ist gerettet. Giselle vergibt ihm und erkennt, dass sie nun für immer eine von den Wilis sein wird.


Darsteller & Stab Darsteller: Carla Fracci (Giselle), Erik Bruhn (Prinz Albrecht), Bruce Marks (Hilarion), Toni Lander (Myrtha), Eleanor D'Antuono, American Ballet Theatre; Dirigent: John Lanchbery; Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin

Stab:Regie: Hugo Niebeling, David Blair • Produktion: Fritz Buttenstedt für Unitel • Drehbuch: Théophile Gautier (Ballett), Jean Coralli (Original-Choreographie) • Vorlage: Heinrich Heine • Filmmusik: Adolphe Adam • Kamera: Wolfgang Treu • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Choreographie: David Blair •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Dies ist die berühmte, klassische Aufführung des American Ballett Theatre in der Choreographie von David Blair. Die Aufzeichnung entstand bei einem Gastspiel in der Deutschen Oper Berlin im Jahre 1968. Erleben sie zwei der größten Tänzer des 20. Jahrhunderts in ihren Paradepartien: Carla Fracci in der Titelrolle und Erik Bruhn als unglücklicher Prinz Albrecht.

Lexikon des internationalen Films: Adolphe Adams romantisches Ballett vom tanzfreudigen Bauernmädchen, das an unerfüllter Liebe zerbricht und nach dem Tode als ruheloser Tanzgeist fortleb, in einer tänzerisch hervorragenden Aufführung des American Ballet Theater. Trotz einiger Ausstattungsklischees dürfte diese Aufzeichnung, die die Montage geschickt zur filmischen Auflockerung einsetzt, wegen ihrer unmittelbaren künstlerischen Wirkungskraft nicht nur bei Ballettfreunden Gefallen finden.

Szenenfoto
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