Love & Motion

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Titel Deutschland: Love & Motion
Titel USA: -
Genre: Dokumentation
Farbe, Deutschland, 2004

Kino USA: -
Kino Deutschland: 30. März 2006
Laufzeit Kino: 79 Minuten, FSK -



Inhalt Der Film "LOve & MOtion" erzählt anhand von Interviews mit den wichtigsten Protagonisten der Ereignisse die Geschichte einer zunächst unscheinbaren, russischen Kompaktkamera, der LOMO LCA, die unter diesem Namen in den letzten ca. 20 Jahren zu weltweiter Berühmtheit gelangt ist.

In Perestroika-Zeiten entwickelt als "Abfallprodukt" der Forschungsabteilung eines russischen Mischkonzerns in St. Petersburg, wäre sie zunächst beinahe Einsparungsplänen der Unternehmensberatung McKinsey zum Opfer gefallen. Aber durch die politischen Wirren des Jahres 1989 gelang es der Kamera plötzlich im Westen doch noch als Erfolgsmodel Karriere zu machen.

Dies vor allem Dank zweier Studenten aus Wien, Matthias Fiegl und Wolfgang Stranzinger, die sich von der Einfachheit und der speziellen Bildqualität der LOMO begeistert, der Promotion der Kamera annahmen. Und anhand der besonderen Art mit der Kamera zu knipsen, den Begriff der LOMOgrafie ins Leben riefen, mit Leben erfüllten und rund um den Globus etablierten.


Darsteller & Stab Darsteller: Matthias Fiegl (Lomografischer Weltpräsident), Wolfgang Stranzinger (Lomografischer Weltpräsident), Christoph Hofinger (Mitbegründer der LomoGrafie), Lazar Salmanov, Ingeborg Jaiser, Lothar Schmidt, Wolfgang "Wolga" Gastager, Joachim Trapp, Carsten Dinnesen, Volker Schütz

Stab:Regie: Christian Schmidt-David • Produktion: Monika Kintner, Christian Schmidt-David • Drehbuch: - • Vorlage: - • Filmmusik: Stephan Ziethen • Kamera: Volker Mai, Jürgen Schnetzer, Uwe Dietrich, Thomas Gassner • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Penelope Münzner • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Dimitri Senatorow • Ton(effekt)schnitt: Stefan Schiefer • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 7/2006: Ende der 1980er-Jahre entdeckten zwei Wiener Studenten den Kultwert der LOMO LC-A, einer herkömmlichen russischen Kleinbildkamera, und entwickelten daraus einen Trend, der kontrastreiche und farbintensive Weitwinkel-Schnappschüsse als LOMOgrafie bekannt machte. In Interviews mit den Beteiligten und Fans der "völkerverbindenden" Bewegung sowie anhand vieler Fotos skizziert die Dokumentation den "Hype" um die Kamera, ohne ihn zu analysieren oder zu hinterfragen. So entstand die gefällige Selbstreflexion einer eigentümlichen Bewegung, die ihre Blütezeit Mitte der 1990er-Jahre erlebte.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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