Falscher Bekenner

Produktionsnotizen

Am Anfang des Projekts stand der Wunsch von Regisseur Christoph Hochhäusler und der Produzentin Bettina Brokemper, die gerade ihre eigene Fimlproduktion Heimatfilm gegründet hatte, einen gemeinsamen Film zu machen. Es sollte ein ?schneller Film? werden, der inhaltlich und ästhetisch keine Kompromisse eingeht.

?Natürlich haben wir auf Sender und Fördergelder gehofft, aber wir wollten uns davon nicht abhängig machen?, sagt Bettina Brokemper. ?Nach einigen Neins haben wir uns spontan entschlossen, den Film trotzdem zu machen, für ein Minimalbudget.?

Dann ging alles sehr schnell: 30 Tage Vorbereitung, 20 Tage drehen, zwei Monate schneiden. ?Die ganze Produktion war sehr anstrengend, aber überraschend gut gelaunt. Das Team war unglaublich motiviert, die Schauspieler spielfreudig?, meint Christoph Hochhäusler. Ein besonderes Augenmerk galt der Besetzung, für die u.a. mit Manfred Zapatka, Victoria Trauttmansdorf, Devid Striesow und Florian Panzner hervorragende Schauspieler gefunden wurden. ? Als wir Constantin von Jascheroff schließlich unseren Armin gefunden hatten, war ich unendlich erleichtert?, sagt Hochhäusler. ?Er ist ein überragendes Talent, ein Geschenk für jeden Regisseur.?

Möglich wurde die Produktion durch Unterstützung und Beistellungen der Münchner Werbefilmproduktion Embassy of Dreams, Zentropa aus Dänemark und der Pictorion/Das Werk aus Düsseldorf. Trust Sales stieg als Weltvertrieb ein, nach Rohschnitt-Sichtung kam eine Postproduktionsförderung der Filmstiftung NRW hinzu. Falscher Bekenner wurde in der Reihe Un Certain Regard in Cannes 2005 uraufgeführt. Auf dem Filmfest München wurde Constantin von Jascheroff als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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