Geh und Lebe

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Filmplakate im Großformat: DeutschlandFrankreich

Titel Deutschland: Geh und Lebe
Titel Frankreich: Va, Vis Et Deviens
Genre: Drama
Farbe, Frankreich, 2004

Kino Frankreich: 30. März 2005
Kino Österreich: 2. Dezember 2005
Kino Deutschland: 6. April 2006
Laufzeit Kino: 144 Minuten, FSK 12



Inhalt Eine Mutter trennt sich von ihrem neunjährigen Sohn, damit er überleben kann. Sie - eine äthiopische Christin ? gibt ihn als Juden aus und schickt ihn nach Israel. Eine Rettungsaktion jüdischer Äthiopier soll auch ihn vor dem sicheren Hungertod bewahren. In Tel Aviv mußs er seine Wurzeln verleugnen und eine neue Identität annehmen. Ab jetzt wird er Salomon heißen, Schlomo genannt. In der fremden Umgebung ist er zunächst sehr allein.

Eine jüdische Familie adoptiert ihn und bemüht sich um sein Vertrauen. Schließlich lässt er sich auf diese Menschen ein, sein Geheimnis behält er jedoch für sich. Er wächst auf mit der Angst, das Land verlassen zu müssen, wenn jemand erfährt, dass er kein Jude ist. Schlomo lernt leben und lieben. Doch die Last seines Geheimnisses begleitet ihn. Immer wieder schreibt er seiner Mutter. Der Tag rückt näher, an dem er sein Schweigen brechen mußs, denn auch seine Frau ahnt nicht, wer er wirklich ist.


Darsteller & Stab Darsteller: Yaël Abecassis (Yaël Harrari), Roschdy Zem (Yoram Harrari), Moshe Agazai (Schlomo als Kind), Moshe Abebe (Schlomo als Teenager), Sirak M. Sabahat (Schlomo als Erwachsener), Roni Hadar (Sara), Yitzhak Edgar (Qès Amrah)

Stab:Regie: Radu Mihaileanu • Produktion: Denis Carot , Marie Masmonteil , Radu Mihaileanu , Marek Rozenbaum , Itaï Tamir • Drehbuch: Alain-Michel Blanc , Radu Mihaileanu • Vorlage: - • Filmmusik: Armand Amar • Kamera: Rémi Chevrin • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Eytan Levy • Schnitt: Ludo Troch • Kostüme: Rona Doron • Make Up: - • Ton: Henri Morelle • Ton(effekt)schnitt: Eric Devos • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 7/2006: Der in drei Kapitel gegliederte Film begleitet seinen Protagonisten über einen Zeitraum von 20 Jahren und stellt Fragen nach Identität und Heimatlosigkeit. Dabei werden auch Themen wie Migration, Vertreibung und Rassismus angesprochen. Der Film will großes Gefühlskino sein, verliert in der Überfülle seiner Episoden und Ereignisse aber bisweilen den dramaturgischen Faden und ist mitunter auch nicht frei von zu viel Pathos.
Filmplakat
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Delphi Film © 1994 - 2010 Dirk Jasper