Die Zeit die bleibt

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland • Audio-Feature •

Titel Deutschland: Die Zeit die bleibt
Titel Frankreich: Le Temps qui reste
Genre: Drama
Farbe, Frankreich, 2005

Kino USA: 30. November 2005
Kino Deutschland: 20. April 2006
Kino Österreich: 4. Mair 2006
Laufzeit Kino: 85 Minuten, FSK 12



Audio-Feature
Inhalt Der Fotograf Romain (30) ist gut aussehend und erfolgreich. Gerade steht er im Begriff, die nächste Karrierestufe zu erklimmen, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er schwer krank ist. Wegen eines Tumors in seinem Kopf bleiben ihm nur noch wenige Wochen zu leben. Der Schock sitzt tief, doch schon bald trifft Romain eine mutige Entscheidung: Statt sein Heil in einer Therapie zu suchen, die wenig aussichtsreich ist, konzentriert er sich ganz auf die Zeit, die ihm noch bleibt. Er will seine letzten Tage in Würde verbringen und die verbleibende Kraft ganz den wenigen Menschen und Dingen zuwenden, die ihm wirklich wichtig sind.

So gewinnt er binnen kurzem nicht nur ein anderes Verhältnis zu seiner Arbeit, der Fotografie, sondern auch zu den Menschen, die er liebt. Insbesondere die Beziehung zu seiner wunderbaren Großmutter, der er sich rückhaltlos anvertraut, erhält für Romain auf einmal eine neue Dimension: Da sie beide auf ihre Art dem Tod nahe sind, fühlen der junge Mann und die alte Dame sich verbundener als je zuvor.

Anderen Nahestehenden verrät Romain nichts von seiner Erkrankung, teils um sich, teils um sie zu schonen. Dennoch geraten die Begegnungen mit seinen Eltern, seiner Schwester und seinem Lover Sasha zu einer intensiven und zärtlichen emotionalen Reise, die Romain Schritt für Schritt einer Aussöhnung mit sich selbst und seinem Schicksal nahe bringt.


Darsteller & Stab Darsteller (Rolle / Synchronsprecher): Melvil Poupaud (Romain / Philipp Brammer), Jeanne Moreau (Laura / Ilona Grande), Valeria Bruni Tedeschi (Jany / Veronika Neugebauer), Daniel Duval (Vater / Thomas Rauscher), Marie Riviere (Mutter / Marietta Meade), Christian Sengewald (Sasha / Christian Sengewald), Louise-Anne Hippeau (Sophie / Natascha Geisler)

Stab:Regie: François Ozon • Produktion: Olivier Delbosc, Marc Missonnier • Drehbuch: François Ozon • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Jeanne Lapoirie • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Katja Wyszkop • Schnitt: Monica Coleman • Kostüme: Pascaline Chavanne • Make Up: - • Ton: Brigitte Taillandier, Aymeric Devoldère • Ton(effekt)schnitt: Jean-Pierre Laforce • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 8/2006: Eine betont subjektive, formal strenge, distanziert und mitunter unterkühlt durchdachte Suche nach der eigenen Wahrheit und zugleich eine sehr persönliche, intime Studie über die Trauer und die Hilflosigkeit angesichts des Todes.
Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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