Hostel

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Titel Deutschland: Hostel
Titel USA: Hostel
Genre: Horror
Farbe, USA, 2005

Kino USA: 6. Januar 2006
Kino Deutschland: 27. April 2006
Kino Österreich: 28. April 2006
Laufzeit Kino: 93 Minuten, FSK KJ



Inhalt Sie suchen das Abenteuer, und sie finden das nackte Grauen. Die beiden abenteuerlustigen College-Freunde Paxton und Josh sind mit dem Rucksack unterwegs durch Europa. Ebenso wie ihr neuer Kumpel, der Isländer Oli, gieren die beiden jungen Amerikaner förmlich nach aufregenden Erlebnissen. Auf ihrem Trip bekommen die drei einen Geheimtipp: Abseits der üblichen Reiserouten soll im tiefsten Ost-Europa ein Nirwana für Backpacker liegen ? ein Hostel in der Slowakei, in dem atemberaubende und obendrein noch willige Frauen auf sie warten sollen.

Und tatsächlich: Die Freunde lernen die beiden Schönheiten Natalya und Svetlana kennen. Paxton, Josh und Oli haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz. Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Flucht ist unmöglich ? die Backpacker stecken bereits mitten in den finstersten Abgründen der menschlichen Natur. Was sie dort erleben, ist so unvorstellbar, dass es alles in den Schatten stellt, was an Grausamkeit und Perversion bislang bekannt war und nur als Mythos galt. Haben sie eine Chance, diesen Alptraum zu überleben ...?


Darsteller & Stab Darsteller: Jay Hernandez (Paxton), Derek Richardson (Josh), Eythor Gudjonsson (Oli), Barbara Nedeljakova (Natalya), Jan Vlasák (holländischer Geschäftsmann), Jana Kaderabkova (Svetlana), Jennifer Lim (Kana), Keiko Seiko (Yuki), Lubomir Bukovy (Alex), Jana Havlickova (Vala)

Stab:Regie: Eli Roth • Produktion: Chris Briggs, Mike Fleiss, Eli Roth, Quentin Tarantino • Drehbuch: Eli Roth • Vorlage: - • Filmmusik: Nathan Barr • Kamera: Milan Chadima • Spezialeffekte: Martin Pryca, Robert Kurtzman (visuell) • Ausstattung: Franco-Giacomo Carbone • Schnitt: George Folsey Jr. • Kostüme: Franco-Giacomo Carbone • Make Up: Jana Dopitová • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: Pavel Voukan •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Die Zukunft des Horrors heißt Eli Roth. Nach seinem gefeierten Debüt Cabin Fever hat der junge Autor und Regisseur erneut eine grimmige, knallharte und zutiefst verstörende Geschichte geschaffen: Hostel. In seinem zweiten Spielfilm dringt Eli Roth nun in menschliche Abgründe vor, von denen bisher kein Mensch zuvor ahnte. Dabei spielt er virtuos mit der trügerischen Backpacker-Romantik und lässt Hostel in einen beinharten Terrorfilm münden. Quentin Tarantino (Kill Bill) präsentiert das morbide Meisterwerk, mit dem Eli Roth einen konsequent rohen und brutalen Genre-Meilenstein geschaffen hat, der alle Grenzen überschreitet und selbst die härtesten Horrorfans schockieren wird.

film-dienst 9/2006: Der Film scheint sich zunächst kritisch mit der hedonistischen Attitüde seiner Protagonisten auseinander zu setzen, verkehrt diesen Ansatz aber ins Gegenteil, indem er einen der Jugendlichen unvermittelt zur Heldenfigur aufbaut. Bedrängender Horrorfilm, der in der Folge allerdings zum banalen Action-Kino verflacht, das mit expliziten Gewaltszenen Aufmerksamkeit erheischen will.

Filmplakat
Szenenfoto
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